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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 20.01.2017

Vom Twittern zum RegierenMuss sich Europa vor Trump fürchten?

Moderation: Monika van Bebber

Ab dem 20. Januar 2017 US-Präsident: Donald Trump.  (dpa / picture alliance / John Angelillo)
Ab dem 20. Januar 2017 US-Präsident: Donald Trump. (dpa / picture alliance / John Angelillo)

Lange galt es als Scherz, jetzt wird es wahr: Der 45. US-Präsident heißt ab Freitag Donald Trump. Gebannt schaut die Welt auf den neuen Mann im Weißen Haus. Was kann er und was will er?

Trump hat keinerlei politische Erfahrungen, gilt als Narzisst und Geschäftsmann mit unsauberer Weste, aber künftig ist der 70-jährige einer der mächtigsten Regierungschefs der Welt. Er beherrscht die Show,  beleidigt und pöbelt gerne. Aber Kurzbotschaften für seine über 20 Millionen Follower werden künftig nicht mehr ausreichen. Trump übernimmt das Präsidentenamt in unruhigen Zeiten, und seine Wähler erwarten viel von ihm. Amerika soll wieder groß werden, hat er ihnen versprochen. Zeitgleich formieren sich seine Gegner, und die Europäer fürchten herbe Rückschläge für das transatlantische Verhältnis.

Wie berechenbar ist dieser Präsident? Kann er als Quereinsteiger neue Impulse geben oder stürzt er schon bald über einen Skandal?  Wie entwickelt sich das deutsch-amerikanische Verhältnis? Wird Trump eher den russischen Präsidenten Putin als die deutsche Kanzlerin unterstützen? Fördert er die Spaltung Europas und provoziert sogar einen Handelskrieg?

Über diese und weitere Fragen diskutieren in unserer Sendung "Wortwechsel":

Franziska Brantner, Bündnis 90 / Grüne, Vorsitzende des Unterausschusses für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln
Nana Brink, Moderatorin und Reporterin Deutschlandradio Kultur
Bernd Greiner, Leiter Berlin Kolleg Kalter Krieg, Historiker, Politikwissenschaftler
Stefan Prystawik, Ehrenmitglied US-Republikaner, Publizist

Moderation: Monika van Bebber

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