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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 28.10.2016

Vom Tellerwäscher zum MillionärPlatzt der amerikanische Traum?

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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ILLUSTRATION - Auf einer US-amerikanischen Fahne in Dresden (Sachsen) liegt am 16.10.2013 eine zerissene zehn-Dollar-Banknote. Foto: Arno Burgi/dpa | Verwendung weltweit (Arno Burgi)
Warum ist Ausbildung in den USA so teuer? (Arno Burgi)

"Der amerikanische Traum ist tot!" behauptet Donald Trump. Der republikanische Präsidentschaftskandidat trifft seine Landsleute mit dieser Aussage zutiefst; denn das Versprechen, morgen werde es besser sein als heute, beschreibt der Kulturhistoriker Lawrence Samuel als eine Art säkularer Staatsreligion, die Amerika geformt habe.

1952 glaubten noch fast 90 Prozent an das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aufstieg durch Bildung und zwar für alle: Diese Hoffnung gibt es immer noch. Wer es sich leisten kann, meidet unterfinanzierte staatliche Schulen und Universitäten und zahlt viel Geld für private Bildungseinrichtungen. Und so haben die Studienkredite von US-Studenten ein Volumen von mehr als einer Billion Dollar erreicht. Das ist mehr als die gesamten Kreditkartenschulden der Amerikaner.  

Warum ist die Ausbildung in den USA so teuer? Funktioniert die Formel noch: Abschluss an einer Eliteuniversität = Topjob? Sind staatliche Schulen und Universitäten wirklich schlechter? Fördert das amerikanische Bildungssystem die Spaltung der Gesellschaft und welche Reformen müsste der neu gewählte Präsident auf den Weg bringen?

Über diese und weitere Fragen diskutieren im "Wortwechsel":

Prof. Jessica Gienow-Hecht, Historikerin  am John-F.-Kennedy Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin

Prof. Boris Vormann, Politikwissenschaftler am John-F.-Kennedy Kennedy Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin

Prof. Thomas Rommel, Literaturwissenschaftler, Programm Direktor der American Academy Berlin

Dr. Nicolas Legewie, Soziologe am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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