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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 26.05.2016

Vom Kalauer nach CalauEs darf gelacht werden

Von Matthias Biskupek

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Figur auf einem Witze-Rundweg. In Calau (Brandenburg) stehen kleine Bronzefiguren des Bildhauers Werner Bruning, die Schusterjungen darstellen und Geschichtliches zum Ort erzählen. Schuster und Schuhmacher machten einst die Stadt berühmt.  (picture alliance /  Britta Pedersen )
Figur auf einem Witze-Rundweg in Calau (Brandenburg). (picture alliance / Britta Pedersen )

Treffen sich zwei Jäger. Beide tot. – Kalauer sind beliebt, obwohl fast jeder auch darüber stöhnt. Wir begeben uns auf die Spuren von schlechten und guten Schenkelklopfern. Auch in der Stadt Calau, wo schon 2011 ein Witzeweg eröffnet hat.

"Was ist grün und steht vor der Tür? Ein Klopfsalat. Bilde maln Satz mit Bochum und Köln. Er bochum die Ecke um zu pinköln. Kellner zum Gast: Haben Sie Barsch bestellt? Gast: Nein höflich. Was ist das Gegenteil von Reformhaus? Reh hinterm Haus. Was liegt am Strand und redet undeutlich? – Eine Nuschel. Geht ein Cowboy zum Friseur. Kommt wieder raus. Pony weg…"

Schon gut, schon gut. Wir wissen, der Kalauer an sich und als solcher ist schrecklich. Wir verziehen das Gesicht, um nicht zu lachen. Doch der Unsinn, der mit gleichem Laut und verschiedenen Inhalten getrieben werden kann – wie die Katze im Miez(ts)haus – kommt nicht nur in trunkener Runde gut an. Weshalb das Spiel: Bilde maln Satz mit – noch immer Konjunktur hat…

"Ich reime lieber was mit ´Plasma`: Lieber guter Nikolaus / Plasma schnell die Kerzen aus."

Ich bitte darum, dass ich ernsthaft die Wurzeln des Kalauers suchen kann. Es gibt die Theorie, dass das Wort eine Verballhornung des französischen Calembour ist, des Wortspiels. Andere meinen, es habe mal einen realen Graf Calemberg gegeben, natürlich ein Deutscher, der ein grauenhaftes Französisch sprach. Um es Nichtfrankomanen verständlich zu machen: Allassärr, Tetrongsie. Aal aß er. Tee trank sie. In der feinen französischen Gesellschaft hingegen pflegte man vor allem amouröse Witze…

"Kommt eine Frau zum Arzt. Nee. Sie kommt beim Arzt."

Ich sagte: amourös. Man kann im Deutschen immer nur direkt. Was sagt das eranwachsende berlinernde Kind in der Pubertät?

"Am liebsten spiel ich in Diana."

 Da sind wir vom Französischen ja schnell zum Deutschen gekommen: Bei uns heißt ein solcher Witz: Flachwitz. Da steckt das "Lach" ja drin.

"Kommt eine schwangere Frau zum Bäcker: ´Ich bekomme ein Graubrot.` Antwortet der Bäcker: "Na, da wird sich Ihr Mann aber wundern."

Kann man überhaupt so tief in Flachwitzen stecken?

"Treffen sich zwei Unterhosen, sagt die eine zur anderen: ´Warst du im Urlaub? Du bist so braun.`"

Danke für die speziell deutsche Ausstrahlung. Sie merken: Das heimische Humorverständnis wird ruchbar. Drum halten wir uns jetzt lieber an die slawischen Nachbarn. Diese Nachbarn, also die Sorben, die eigentlichen deutschen Ureinwohner, hausen oft direkt zwischen uns. Im Sorbischen gibt es das Wort Kalawa, worin der deutsche Ort Calau, einst mit K geschrieben, seine Wurzeln hat. Calau liegt in der Niederlausitz, wo schlesische, sächsische und brandenburgische Mundarten unmittelbar aufeinander treffen, auf der einst allumfassenden sorbischen Grundlage. Der aus Calau stammende Schriftsteller Siegfried Schütt stimmt uns in die Gegend ein:

Schütt: "Cale – Vetsche – Drauke – Luksche – Lübbenauke."

Gut, jetzt wissen wir, wo wir uns befinden, Calau, Vetschau, Drebkau, Luckau,  Lübbenau - also mitten in der Niederlausitz, angeschlossen per Bahn an Berlin, dem man ja Witz nachsagt. Land der blühenden Kartoffel, Semjak-Gegend.

Schütt: "Semjak – Dir lieb ich – Semjak – dir leb ich – Semjak – Dir sterb ich (…)"

Gewiss, der hiesige Semjak – also Kartoffelnutznießer…

Schütt: "Was macht ihm bei der Hitze frisch – wenn Schlippermilch kommt uffn Tisch. Was gibt ihm Mut und Zorn – alter Cottbuser Korn. Was klärt den Kopf bei Mann und Frau – saure Gurken aus Lübbenau."

Multikultur der Nährboden für Missverständnisse

Multikultur und Missverständnisse

Wir sind also auch speisetechnisch multikulturell. Multikultur ist ja ein wunderbarer Nährboden für Missverständnisse. Vielleicht fand deshalb die satirische Zeitschrift "Kladderadatsch" im 19. Jahrhundert heraus, dass jener Sprachensalat nur aus Calau, der sorbisch-sächsisch-preußischen Ecke, stammen könnte.

"Der eigentliche Erfinder war der zu Breslau gebürtige Satiriker Elias Levy, der, ordentlich eingedeutscht, dann Ernst Dohm hieß. Er war damals immer wieder Urlaubsgast in Kalau."

Im Ernst? Ernst Dohm? Entschuldigung, ich wollte auch mal einen Kalauer machen. Also seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind die Calauer die rechtmäßig und schriftlich verbürgten Kalauer-Erfinder. Der Name der Stadt Calau fand, wie zu lesen ist, 1850 zum ersten Mal in dieser satirischen Zeitschrift "Kladderadatsch" Erwähnung:

Calovien Français.

"Mile. Rachel pourqoui est - elle si maigre?
Parcequelle ne nourrit que de Racine(s)."

In der Übersetzung etwa:
Französisch Calau.

Warum ist Rachel so mager?
Weil sie sich nur von Wurzeln ernährt.

Nun müssen wir das leider erklären, weil ja kaum jemand ein feines Französisch beherrscht, so wie damals offenbar die Leser satirischer Blätter. Racine war ein berühmter französischer Theaterautor und Rachel hieß eigentlich Elisabeth Rachel Felix, eine bekannte Schauspielerin, die vor allem Racine spielte. Racine – auf deutsch: Die Wurzel. Sie merken, erklärt ist ein Witz kein Witz. Drum wollen wir uns nun doch auf die deutschen Wurzeln beziehen. Auf die in Calau. Dort hat man einen "Witzerundweg" 2011 eingeweiht. Tafeln, auf denen allerlei zu lesen steht.

"Kommt ein Fuchs in den Hühnerstall und ruft: Raus aus den Federn!"

Das ist einer vom Witzerundweg.

"´Sie sind kerngesund und werden wohl noch sehr lange leben!` Der Künstler darauf erschrocken: ´Aber, Herr Doktor, wovon denn?`"

Und das ist schon der nächste –

"Die Großmutter zur Enkelin: ´Du darfst Dir zu Weihnachten ein schönes Buch von mir wünschen.` / ´Fein, dann wünsche ich mir Dein Sparbuch!`"

Woher kommt der Kalauer?

Sie merken, es sind auch ganz normale, brave Witze dabei. Aber vielleicht fragen wir dazu dann doch die Ortschronistin, Frau Förster. Woher kommt der hiesige Kalauer? Es soll ja jede Menge Schuhmacher hier gegeben haben, weshalb beim Witzerundweg auch der Schusterjunge überall hervorlugt, aus jeder Ecke.

Förster: "Eine Schumacher-Ecke, in der sozusagen die Quelle des Calauer Witzes sich befindet. Wir erzählen also immer – und das ist ja auch so gewesen, dass die Calauer Schuhmacher in Heimarbeit Schuhe, Stiefel, Arbeitsschuhe erarbeitet haben und ihre ganze manuelle Tätigkeit fließend ablief und so hattense den Kopf frei, um sich Wortspielchen auszudenken. Und das haben sie dann natürlich auch ausgiebig so gemacht. Und haben dann also diese Wortspielchen, diese Calauer Witze, erfunden."

Auch der Vorsitzende des Heimatvereins, Hans-Jürgen Hanisch, weiß Näheres, wie diese Witze zusammengeschustert wurden.

Hanisch: "Wir haben festgestellt, dass der eigentliche Calauer Witz (…) 1920-30 rum geendet hat. Alles was jetzt unter Kalauer veröffentlicht wird, das sind neuzeitliche Witze, die in jedem Sprachgebrauch, in jedem Bundesland erzählt werden. Und von der Sache her ist das kein Kalauer – obwohl in der Stadt immer noch ein Briefkasten hängt, wo man einen Calauer Witz einwerfen kann, der dann auch in der monatlichen Zeitschrift, die bei uns erscheint, veröffentlicht wird."

Etwas traurig ist Vorsitzender Hanisch, dass er zwar überall genutzt wird, der Kalauer, aber…

"Für mein Empfinden nehmen viele Künstler oder Schauspieler den Begriff Kalauer mit in ihr Programm auf, ohne zu wissen, wo die Stadt Calau liegt."

Wir wissen es jetzt. Dort wo der Witzerundweg entlangführt. Noch sind wir lange nicht an dessen Ende.

"Warum gibt es am Calauer Kirchturm zwei Zifferblätter? Damit zur gleichen Zeit zwei Calauer sehen können, wie spät es ist!"

Gewiss, die Kirche können wir beim Rundgang sehen…

"Warum sieht man in der Kirche keine Ameisen? – Weil sie in Sekten sind…"

Aua! Schon sind wir auf dem Markt angelangt, ein Platz zum Schwatzen…

"Herr Doktor, ich habe Platzangst!", sagte der Luftballon zum Psychiater.

 Also auf diesem Markt-Platz stehen die Gaststätten "Ratskeller" und "Zur Sonne".

"Wo gibt es den größten Marktplatz der Welt? / Natürlich in Calau, denn er reicht vom Keller bis zur Sonne."

Die Sparkasse ist auch gleich nahebei. Mit dem passenden Witz:

"Eben haben Sie noch zugegeben, noch nie einen 30-Euro-Schein gesehen zu haben und jetzt behaupten Sie, dieser sei falsch!"

Richtig! Versetzen wir uns noch mal direkt ins 19. Jahrhundert. Als in Calau die Herrschaften wechselten. Erst sächsischer Geenich, denn preußischa Wüllem. Herrschaftswechsel, die man  auch "Wende" nennen könnte, sind immer hübscher Witz-Nährboden.

Dazu passt dieses: Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus?

"Im Kapitalismus wird der Mensch durch den Menschen ausgebeutet."

Und im Sozialismus?

"Da ist es genau umgekehrt"

Bleiben wir noch in der Kalauer-Entstehungszeit. Nötig war auch eine gewisse Demokratie, damit vielleicht auch subversiver Witz blühen konnte. Der hiesige Apotheker Carl Anwandter, später ein Auswanderer nach Chile, machte sich darum verdient.

Förster: "Carl Anwandter hat mit Gleichgesinnten den demokratischen Volksverein hier in Calau gegründet, weil er um mehr demokratische Rechte für die Bürger kämpfen wollte. Und da also Parteien durch den preußischen König verboten waren, wars also ein Verein und damit sie auch dem König erklären konnten, dass sie keine illegalen Sachen machen wollten, steht dann hier das Zitat, das wir hier in der Tafel haben: Wir sind keine Republikaner, aber Demokraten. Unser Symbol bleibt schwarz-rot-gold und steht für Einigkeit und Recht und Freiheit."

Kalauer in der DDR

Und weil wir so schön deutsch einig und wiedervereinigt sind, wäre hier Zeit für einen braven DDR-Kalauer.

"Seit wann gibt es eigentlich den Leninismus? Seit genau 1873. Der kleine dreijährige Lenin sollte aufs Töpfchen und was sprach er? Lenin niss muss."

Wir bummeln gleich weiter in diesem Dreibuchstabenland, zu dem Calau jahrzehntelang als Kreisstadt im Bezirk Cottbus gehörte. – Zunächst aber verfolgen wir die Buchstaben des Alphabets. Denn natürlich sind die Buchstaben von A bis J alle Kalauer. Warum? Weil sie alle aufs K lauern… Und was ist darum das Wichtigste an der Knackwurst?

"Das n. Bei der K ---nnn—ackwurst."

Das war schon wieder einer vom Witzerundweg. Sie merken, die Calauer Witzerundwegschöpfer waren ooch ganz schön beknackt, um noch mal die Wichtigkeit des n zu betonen. Sie haben zwischen politisch eingreifenden Witzen, politisch korrekten und einfach nur schiefen Bildwitzen kaum unterschieden. Drum ein echter, frisch ausgebrüteter Calauer Witz, den der heutige Geschichtsvereinschef verrät:

Hanisch: "Ein neuzeitlicher Kalauer lautet: Warum geht unser Bürgermeister barfuß zur Arbeit. Aus dem einfachen Grund: Da kann man ihm nichts in die Schuhe schieben."

Der Witz hätte auch gut in die Zeit kurz nach dem, was man Wende nennt gepasst. Der Kabarettist Uwe Steimle nennt jenes Große Andersrum "Kehre". Vielleicht, weil es danach keine Kehr-Pakete ausm Westen mehr gab – nein, das ist ein zu finsterer Kalauer. Die Dinger hießen ja einfach Westpäckl, voller Fressalien.

"Wie nennt man einen dicken Vegetarier? – Biotonne."

Verzeihung. Ich wollte noch in der DDR und deren Kabarett bleiben. Die Leute, die gelegentlich mit ihren Witz auf die politische Gürtellinie zielten, wussten: Man muss das immer schön in Kalauer verpacken. Der sächsische Dialekt war bestens geeignet. Besonders wenn’s gegen die Mädchen ging.

"Gegen wen? War die DDR antifeministisch?"

De Meedchn. Die sozialistischen Medien. Jürgen Hart, der unvergessene Chef der Leipziger academixer, war ein Meister des Kalauers. Er fragte mal:

 "Was ist das Gegenteil von Max Frisch?"

Ehm Welk. Ich fürchte, ich muss schon wieder erklären. Ehm Welk hieß ein damals viel gelesener Autor, zum Beispiel der "Heiden von Kummerow". Ein echter Buchstaben-Kalauer ging damals so:

Die drei bedeutendsten Staaten fangen alle mit U an: USA, UdSSR und Unsere Deutsche Demokratische Republik.

Die heimliche Staatsprache der DDR war ohnehin sächsisch, weshalb diese Sprachfaulheit – Undorgiefer vor unn de Schbrache rausloofn lassen – auch sehr günstig für Kalauer ist, nicht nur wegen des Satzes mit "Angola".

"Angola könntch mich doodsaufn. – ´Babba, hier schdehd 'ägyptisch' was issn das?` – ´Egibbdisch? Nu ganz efach, das isse Disch zum gibben.`"

Na gut, dann noch einen sächsischen Witz mit Kalauer-Potential und Polizisten:

"Zwei sächsische Polizisten halten einen englischen Autofahrer an. Sagt der eine Polizist zu dem anderen: ´Baul, schreib ma uff: dor Mann hats Lenkrad uff dor falschen Seide.` Darauf der Engländer: ´What do you want from me?` Der Polizist zu dem anderen: ´Baul, schreib uff: Mann blabbord irre.` Der Polizist geht ums Auto des Engländers herum und sieht den Aufkleber mit ´GB`. Der Polizist aufgeregt zum anderen: ´Baul, streisch alles. Dor Mann ist von dor Griminal Bolizei.`"

So, nun hatten wir französische Wurzeln, Calauer Gegenwart und sächsische Allgemeinbildung. Fehlen eigentlich noch die Wurzeln aus dem Mutterland des Humors, wo die Autos mit dem Lenkrad auf der falschen Seite herkommen. Dort heißt der Kalauer: corny joke. Was wird Bismarck zugeschrieben, als er englisch plaudern sollte?

"Excuse me, my english is bad, but my german is badder."

Der Humor-Papst des englischen Sprach-Raums, Mark Twain, regte in einer seiner Geschichten an, die Parlamentsberichte mit Schnurren, Rätseln, Witzen – und Kalauern zu versehen. Er sei sicher, dann würden sie endlich gelesen. Über die deutsche Sprache fällte er dieses Urteil:

"Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen."

Dabei kann man mit deutsch-englischen Verwechslungen so hübsche Kalauer basteln. Das deutsche "bekommen" heißt als englisches "become" bekanntlich "werden".

"May I become a Beefsteak – I hope never, Sir."

Otto Waalkes brachte den deutsch-englischen Kalauer in den Siebzigern zur Blüte, in seinem "English for runnaways – Englisch für Fortgeschrittene":

"Peter, Paul and Mary are sitting in their kitchen. – Peter, Paul und Maria sitzen im Kitchen.

Es klingelt.

Ohhhh, the bell rings ! – Ohhhh, der Hund ringt!
Hello, here is a letter for you. – Hallo, hier ist eine Leiter für euch.
Hello you bang-bangs ! – Hallo, ihr Knalltüten!!
Peter, Paul und Maria sehen prominente Gäste.
Is this Henry wau-wau ? – Ja, das ist Heinrich Böll.
This is Alice Schwarzer – Das sind alles Neger.
And there is Roy Black. – Und das ist der König der Neger.
Take a place. – Nehmen sie doch ein Plätzchen.
Peter is looking for a puff – Peter sucht was zum Rauchen.
Good buy – Guten Einkauf."

Dem können wir uns eigentlich nur anschließen.

"Treffen sich zwei Kühe. Sagt die eine: ´Muh.` Sagt die andere: ´Dasselbe wollte ich auch gerade sagen.`
Was ist ein Keks unter einem Baum? – Ein schattiges Plätzchen.
Was heißt Sonnenuntergang auf Finnisch? – Helsinki.
Warum können Bienen so gut rechnen? – Weil sie den ganzen Tag mit Summen beschäftigt sind."

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