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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 03.02.2018

Vom christlichen Sinn der Fünften Jahreszeit Der Karneval braucht den Aschermittwoch

Von Ralf Birkner, Bonn

Rosenmontagszug in Düsseldorf, Motivwagen im Karneval, auf der Königsallee (imago)
Rosenmontagszug in Düsseldorf: ein Fest der Sehnsüchte des Menschen. (imago)

Der Höhepunkt der Fünften Jahreszeit nähert sich und dann reißt am Aschermittwoch alles abrupt ab. Der leidenschaftliche Karnevalist Ralf Birkner erklärt die christlichen Wurzeln der Fastnacht und warum gerade für das ausgelassene Feiern dieser Tage der Aschermittwoch so wichtig ist.

Jetzt sind sie wieder in ihrem Element, die vielen Karnevalisten, die als Besucher von Sitzungen und Bällen oder als Zuschauer bei Umzügen vermehrt in der Öffentlichkeit auftauchen oder als Mitglieder von Karnevalsgesellschaften engagiert ihrem Hobby nachgehen.

Für mich als aktiver Karnevalist ist der in wenigen Tagen beginnende Straßenkarneval der Höhepunkt der Session. Hier wird der christliche Sinn des Karnevals am deutlichsten sichtbar und erlebbar: Jeder kann teilnehmen, alle sind gleich! Bestehende Machtverhältnisse werden aufgelöst. Es gibt keine Ausgrenzung und keine Standesunterschiede. Jeder kann in eine andere Rolle schlüpfen, fremde Menschen werden einander vertraut.

Der Aschermittwoch kommt gewiss

Dann kommt aber auch unweigerlich der Tag, den alle Karnevalisten fürchten: Am Aschermittwoch ist alles vorbei und dann beginnt die Fastenzeit. Vorbei sind dann die "närrischen Tage" die regional unter verschiedenen Namen gefeiert werden: Karneval, Fastnacht, Fasnet, Fosnat oder Fasching.

Seit dem zwölften Jahrhundert ist das Wort "Fastnacht" im Mittelhochdeutschen bekannt. Das Wort Karneval stammt wahrscheinlich vom Italienischen "carne vale", was "Fleisch, lebe wohl" bedeutet und den unmittelbaren Bezug zum christlichen Gebot des Verzichtes auf Fleisch in der Fastenzeit herstellt.

Da die Menschen früher in der Fastenzeit auf Vieles verzichten mussten, wurden in den Tagen vor Aschermittwoch die tollen Tage ausgerufen, an denen man nochmal ausgiebig essen, trinken und feiern konnte, das üppige Fest vor der Fastenzeit. Gastmähler, Trinkgelage, Reiter- und Tanzspiele gehören seit dem 13. und 14. Jahrhundert zu den Bräuchen der so genannten "Fünften Jahreszeit".

Die Art der Festlichkeiten hat sich kaum verändert: Mit Tanz, Spiel, Umzügen und Verkleidungen wird in den Tagen vor der Fastenzeit öffentlich die bestehende Ordnung außer Kraft gesetzt und im Gewand des Narren verspottet.

Hierauf deuten seit dem 19. Jahrhundert auch die "Gegenregierung" des Elferrats und die Übergabe der Rathausschlüssel an die närrischen Herrscher hin. Das können Prinzenpaare, Dreigestirne oder andere regionale männliche oder weibliche Symbolfiguren sein. In Beuel am Rhein beispielsweise entstand im Jahr 1824 durch selbstbewusste Frauen, deren Männer alleine zum Feiern nach Köln fuhren, die Weiberfastnacht. Bis heute gibt es deshalb den Tag der Weiberfastnacht am Donnerstag vor Karneval. Die Symbolfigur der jecken Waschfrauen ist die "Wäscherprinzessin".

Der Karneval ist eigentlich ein Abschiedsfest

Höhepunkte der närrischen Zeit sind der Rosenmontag und der Veilchendienstag als der eigentliche im Kalender vermerkte "Fastnachtstag", an dem der Karneval oft feierlich und tränenreich zu Grabe getragen wird und die Narrenherrscher entmachtet werden. Für alle Formen des Karnevals sollte gelten: "Am Aschermittwoch ist alles vorbei!" Denn mit diesem Tag beginnt sie: die Fastenzeit, für Christen ist es die Vorbereitungszeit auf Ostern. Das Datum des Aschermittwochs richtet sich darum immer nach dem des Osterfestes und dies ist ein bewegliches Fest. Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Das ist so, weil Jesus der Überlieferung nach am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond – der das Pessachfest der Juden kennzeichnet – vom Tod auferstand. Dieser Sonntag liegt wechselnd zwischen Ende März und Ende April. Weil die Fastenzeit 40 Werktage dauert, muss man von Ostern 40 Tage plus die Sonntage zurückrechnen um herauszubekommen, wann Aschermittwoch ist. So endet Karneval in manchen Jahren schon Anfang Februar, manchmal auch erst Anfang März.

Der Karneval ist eigentlich ein Abschiedsfest. Denn es ist ein Fest, dessen Termin von seinem Ende her bestimmt wird. Das Narrenspiel endet mit der Trennung von einer Gemütslage. Dem Glanz und dem Rausch, den Albernheiten und Vergnügungen folgt die Stille der Fastenzeit. Die Fastenzeit bereitet auf Passion und Ostern vor.

Die eigentliche Fastnacht dauerte ursprünglich also nur eine kurze Zeit, streng genommen nur den Dienstag vor Aschermittwoch. Den Namen behielt man bei, als die Festtage immer mehr nach vorne gestreckt wurden, als daraus die drei tollen Tage oder heute eine vielwöchige Session wurde. Diese Session beginnt heute in manchen Orten schon am 11.11. um 11 Uhr 11. Eine Erklärung dafür ist, dass mit dem Martinstag, der am 11. November gefeiert wird, das landwirtschaftliche Jahr eröffnet wurde. Die Ernte wurde eingefahren, es gab Lohn und es wurde auch gefeiert.

Die kleine Sessionseröffnung am 11.11. öffnete eine Türe zum Karneval. Danach begann früher das Adventsfasten und erst nach Weihnachten konnte die große Session beginnen. Traditionell wird das Feiern in bestimmten Regionen auch nach Aschermittwoch erlaubt, wie in der Alemannischen Fasnet oder auf Teneriffa. Aber auch hier gibt es festgelegte Grenzen. Mancherorts wird mittlerweile sogar versucht, die Karnevalszeit über den Aschermittwoch hinaus in das Jahr hinein zu verlängern. Es gibt immer wieder Versuche, Ausprägungen von Sommerkarneval zu etablieren. Ich möchte in dieser Sendung gerne den christlichen Sinn der Fünften Jahreszeit hervorheben und erklären, warum der Karneval den Aschermittwoch als Grenze auch in Zukunft dringend braucht.

Alles hat seine Stunde.

Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:

eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben,

eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen,

eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen,

eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,

eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen,

eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz.

(Buch Kohelet 3, 1-4)

Der Aschermittwoch als Beispiel für die Rhythmisierung des Lebens

Für alles unter dem Himmel gibt eine es Zeit, so steht es im Buch Kohelet im Alten Testament der Bibel. Die Menschen früherer Epochen und Generationen waren es gewohnt, dass sich das Leben als Ganzes aber auch der persönliche Alltag in bestimmten Rhythmen und Zeitabläufen abspielte. Diese ergaben sich durch die Jahreszeiten, gegessen wurde nur, was gerade zu ernten war. Auch die Feste im Laufe des Jahres wurden in früheren Zeiten stark von den Kalendern der Kirchen und anderer Traditionen geprägt. Eine Rhythmisierung des öffentlichen Lebens und des persönlichen Tagesablaufes, die von vielen äußeren Faktoren bestimmt wurde. Für viele Menschen heute wohl keine attraktive Vorstellung, wo es doch sehr darauf ankommt, alles zu jeder Zeit haben und erleben zu können.

Umso eindringlicher weisen Theologen und auch Psychologen darauf hin, dass eine Rhythmisierung dem Leben guttut. Das gilt für die Freizeit und die Arbeit, aber auch für das Feiern. Permanent Feiern und Gefühlen dauerhaft ihren freien Lauf zu lassen kann nicht gesund sein. Deshalb braucht es Grenzen wie den Aschermittwoch, der eine Periode des erlaubten Andersseins und der Ausgelassenheit begrenzt. Natürlich gibt es das ganze Jahr über Parties, Comedyshows und auch ritualisierte Anlässe zum Feiern, wie zum Beispiel Junggesellenabschiede. In diese Kategorie darf man aber nicht den Karneval einordnen, genauso wenig wie die Schützenfeste, die wie der Karneval ein schützenswertes Kulturgut sind.

Das Fest des Karnevals muss wie ein Gesamtkunstwerk gesehen werden. Im Sitzungskarneval wird das Substrat des Brauchtums gepflegt und zelebriert, Reden, Lieder und Tänze stehen im Mittelpunkt. Im Straßenkarneval verkleidet sich eine ganze Stadt, Straßen und ganze Stadtviertel sind für Umzüge gesperrt. Das setzt gemeinschafts- und kulturbildende Kräfte frei, wie es Einzelnen oder auch kleinen Gruppen von Feiernden nicht möglich ist.

Karneval ist ein Fest der Sehnsüchte des Menschen, nach Freiheit und Grenzenlosigkeit einerseits und nach Beständigkeit und Heimat andererseits. Der Karneval ermöglicht einen Perspektivwechsel, ohne dass Konsequenzen im Hier und Jetzt zu fürchten wären. Was verrückt erscheint, ist gleichzeitig vernünftig: Die Ordnung wird aufgelöst aber innerhalb fest gefügter Spielregeln. Rituelle Verankerungen, wie sie der christliche Kalender dem Karneval vorgibt, sorgen für eine wichtige Balance.

Rituale stiften Sinn – aber was ist der Sinn von Unsinn? Wo geht das heute noch, die Wirklichkeit des Lebens und das Unabänderliche neu zu sehen und zu gewichten. Man darf experimentieren wie ein Kind: Was passiert, wenn ich die üblichen Regeln fallen lassen würde, die mich sonst beherrschen und auch einengen? Ich kann beispielsweise einmal ohne großes Risiko ausprobieren, auf fremde Menschen zu zugehen. Das ist im Karneval normal, fällt mir ansonsten in meinem Alltag aber eher schwer.

Narren freuen sich auf die tollen Tage. Viele sind aber auch heilfroh, dass der Alltag ab Aschermittwoch wieder nach festen Regeln läuft. So kann man die Ordnung neu wertschätzen lernen und manchmal aber auch noch etwas aus der Welt des "Anderssein" in den Alltag mitnehmen.

Bei Shakespeare heißt es: "Wenn alle Tage im Jahr gefeiert würden, wäre das Spiel so lästig wie die Arbeit."

"Man brachte kleine Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Als die Jünger das sahen, wiesen sie die Leute schroff ab. Jesus aber rief die Kinder zu sich und sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen." (Lukasevangelium 18,15-17)

Jesus Christus ermuntert: "Werdet wie die Kinder!"

Der Karneval erlaubt auch den Erwachsenen, kindlichen Sehnsüchten nachzugehen. Das erinnert mich an die gerade gehörte Aufforderung Jesu aus dem Lukas-Evangelium: Werdet wie die Kinder! Zu dieser kindlichen Freude des Karnevals gehört wesentlich das Lachen.

Lachen ist wichtig für den Menschen, es befreit uns von vielen Ängsten und macht uns stark gegenüber denen, die Macht über uns haben wollen. Alle Diktatoren dieser Welt fürchten das selbstbewusste Lachen! Sie fürchten es, ausgelacht zu werden. Nur der Narr durfte dem Herrscher den Spiegel vorhalten und vor seinen Augen und Ohren seine Späße treiben, ohne den Tod fürchten zu müssen. Der größte Diktator unseres Lebens ist der Tod. Dieser wird durch die Auferstehung Jesu Christi, die Christen am Osterfest feiern, endgültig entmachtet. Tod, wo ist dein Sieg, wo ist dein Stachel, so verhöhnt die Ostergemeinde den Tod. Am Ende des Ostergottesdienstes gab es in früheren Zeiten als festen Programmpunkt das sogenannte Osterlachen. Der Pfarrer war angehalten, einen Witz zu erzählen und die Gemeinde dazu zu bringen, den Tod auszulachen.

Karneval ist ein Vorgeschmack auf Ostern!

Das Osterfest ist ein Ausdruck der Befreiung des Menschen von vielerlei Diktaturen. Deshalb ist die Botschaft der Freiheit des Menschen vom Tod in all seinen Facetten für mich der eigentliche Grund zum Feiern und zu ausgelassener Freude. Nur die innere Freiheit von allen Sachen, befähigt uns, sie zu belachen. Das JA Gottes zum Leben über den Tod hinaus ist ein Ja zu jeder Form des Lebens in dieser Welt und ein Sieg über alle Formen des NEINS. Dieses JA groß und stark zu machen ist die Antwort auf das Geschenk von Ostern. Die Aufmerksamkeit für das Positive, das Bejahende, das Aufrichtende gegenüber allen Menschen ist ein Auftrag, der sich von Ostern her ergibt und den der Karneval vorwegnimmt.

Im Karneval entstehen niederschwellige Formen von bejahender Gemeinschaft und Geselligkeit. Es werden regionale Bräuche bis hin zur regionalen Mundart gepflegt, dadurch entsteht ein positives Gefühl von Heimat und Identität. Das geschieht auch durch die vielen Lieder, die teilweise in Mundart entstehen und oft das Leben der kleinen Leute besingen. Singen fördert das Gemeinschaftsgefühl und setzt Glückshormone frei, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Im Idealfall werden im Karneval gesellschaftliche Hierarchien abgeschafft, denn hier kann der Kleinste auch mal der Größte sein. Auch die Sorge um Arme und Bedürftige ist ein fester Bestandteil des traditionellen karnevalistischen Brauchtums. Darauf deutet das Kamellewerfen bei den Umzügen hin. Bis heute unterstützen viele Karnevalsgesellschaften soziale Projekte. Der Karneval ist eine öffentliche und zeitlich begrenzte Möglichkeit, das Leben in all seinen Farben und Facetten zu feiern und neue Formen des JA zu sich selbst und zu anderen Menschen auszuprobieren. Die Grenzen von Wunsch und Wirklichkeit dürfen dabei überschritten werden. Das braucht einen Rahmen.

Der Beginn des Adventsfastens und der Beginn der österlichen Fastenzeit am Aschermittwoch bilden diesen zeitlichen Rahmen, in dem der Karneval gefeiert wird. Meiner Meinung nach sollte das auch so bleiben. Die befreiende Botschaft des Osterfestes ist für mich der inhaltliche Bezugspunkt für den Karneval. Das beschreibt auf wunderbare Weise ein Text des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch:

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit.

Gott nahm in seine Hände meine Zeit, mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,

mein Triumphieren und Verzagen, das Elend und die Zärtlichkeit.

Was macht, dass ich so fröhlich bin in meinem kleinen Reich?

Ich sing und tanze her und hin vom Kindbett bis zur Leich.

Was macht, dass ich so furchtlos bin an vielen dunklen Tagen?

Es kommt ein Geist in meinen Sinn, will mich durchs Leben tragen.                       

Was macht, dass ich so unbeschwert und mich kein Trübsinn hält?

Weil mich mein Gott das Lachen lehrt wohl über alle Welt." (1)

Hanns Dieter Hüsch

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.


(1) Hanns Dieter Hüsch, Ich setze auf die Liebe, Verlag Brendow, Moers 1998, Seite 21.

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