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Chor der Woche | Beitrag vom 22.12.2020

Vocalensemble RastattVoller Hoffnung ins nächste Jahr

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Chor und Orchester bei einem Konzert auf der Bühne. (Vocalensemble Rastatt)
Die Mitglieder des Vokalensemble Rastatt mussten im Corona-Jahr 2020 neue Wege finden, miteinander zu proben. (Vocalensemble Rastatt)

Die Leidenschaft für das Singen führte die Sopranistin Julia Obert zum Vocalensemble Rastatt. Für sie ist das Singen Beruf. In diesem Jahr aber konnte sie diesem Beruf kaum nachgehen. Dennoch blickt sie voller Hoffnung auf das nächste Jahr.

Beim Vocalensemble Rastatt singen ausschließlich professionelle Sängerinnen und Sänger. Sie alle arbeiten freiberuflich mit dem Vocalensemble zusammen. "Sich als Sänger beruflich mit Musik beschäftigen zu können, bedeutet ein großes Privileg", sagt Chorleiter Holger Speck. Doch für alle Mitglieder des Vocalensemble war das zurückliegende Jahr schwer, weil sie ihren Beruf nicht ausüben durften.

Corona als Gefahr für den Job

Der zweite wichtige Aspekt dieses Berufs "Sänger" ist aber auch, dass man auf seinen Körper angewiesen ist, sagt Sopranistin Julia Obert. Was passiert, wenn man mal eine Grippe hat oder jetzt im schlimmsten Fall Corona bekommt, fragt sie. Das sei für sie als freiberufliche Künstlerin eine große Herausforderung.

Obert konnte in diesem Jahr ihrem Beruf kaum nachgehen. Nach anfänglicher Untätigkeit hat sie sich aufgerappelt und ihr Germanistikstudium beendet und das Staatsexamen abgelegt. All das hätte sie ohne die berufliche Pause wohl kaum gemacht, vermutet sie. Doch für 2021 wünscht sie sich, wieder auf der Bühne stehen und ohne Angst singen zu können.

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