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Literatur / Archiv | Beitrag vom 13.01.2009

Vilnius - eine Stadt aus Worten und Klängen

Literarische Erkundungen in Europas Kulturhauptstadt 2009

Von Anat Kalman

Alte Dame mit litauischer Flagge (AP)
Alte Dame mit litauischer Flagge (AP)

In between - unter diesem Motto feiert die litauische Hauptstadt Vilnius ihr Jahr als europäische Kulturhauptstadt, die geistesgeschichtlich gleich mehrere Kulturhauptstädte in sich vereint. Sie war das Jerusalem des Nordens, die Stadt des polnischen Dichters Mickiewic, eine russische Literaturenklave. Vilnius ist heute Metropole und Treffpunkt der Künstler, wie anderswo kaum arbeiten und leben Musiker, Dichter, Komponisten, Schauspieler und Regisseure nahe beieinander, sitzen zusammen in den Kneipen, inspirieren sich gegenseitig, verwandeln ihre Texte in Klang und ihre Bilder in literarische Texte.

Der mit dem europäischen Kompositionspreis "Young euro. classic"ausgezeichnete Vilnaer Komponist Anatoljius Senderovas vertont Verse des dichtenden Mathematikers Sigitas Geda - bekannt für transzendente Elegien und seinen "gottesfürchtigen Pessimismus". Der weltberühmte Slapstick-Regisseur Oskaras Korsunovas inszeniert die Theaterstücke der jungen Laura Sintija Cerniauskaite auf seine musikalisch-akrobatische Weise. Die exzentrische Dichterin Jolita Skablauskaite ist auch mit ihren Graphiken präsent. Das Feature gibt Einblicke in das literarisch-musikalische Vilnius, in die Foyers der Theater, in die Werkstätten der Schriftsteller und Komponisten.

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