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Kulturnachrichten

Montag, 16. Juni 2014

Venezuela: Sender Telesur berichtet künftig auf Englisch

Der venezolanische Sender Telesur berichtet bis jetzt ausschließlich auf Spanisch.

Doch das wird sich ändern. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro kündigte auf einer Konferenz in Bolivien an, dass ein Teil der Programms auf Englisch ausgestrahlt werden solle. Die Erweiterung sei ab Ende Juli geplant. Telesur wird in der venezolanischen Hauptstadt Caracas produziert. Mehrere südamerikanische Regierungen finanzieren den links-gerichteten Sender.

Gauck erinnert in Budapest an friedliche Revolution

"Bevor die Mauer fallen konnte, musste die Freiheit errungen werden."

Das sagte Bundespräsident Joachim Gauck. Mit seinen Amtskollegen aus Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei hat er heute in Budapest an die friedliche Revolution im Ostblock vor 25 Jahren erinnert. Gemeinsam legten sie einen Kranz nieder. - Gauck besuchte anschließend die Gedenkstätte "Haus des Terrors" in Budapest. Dort kündigte er ein Kooperationsprojekt dieser Einrichtung mit der Erinnerungsstätte Hohenschönhausen in Berlin an.

Der 16. Juni 1989 gilt in Ungarn als der Tag, an dem der Kommunismus symbolisch zu Grabe getragen wurde. Hunderttausende Menschen hatten der Umbettung des Leichnams des früheren Ministerpräsidenten Nagy beigewohnt, der nach dem Volksaufstand in den 50er Jahren gegen das sowjetische Regime hingerichtet worden war.

Kirchenrechtler fordert Ende der Staatsleistungen an Kirchen

Jährlich geben die Bundesländer Staatsleistungen in Höhe von rund 460 Millionen Euro für Kirchen und Religionsgemeinschaften aus.

Die seit dem 19. Jahrhundert geltende Rechtsgrundlage sei den Bürgern immer weniger vermittelbar, kritisierte der Münchner Kirchenrechtler Stefan Korioth im "Kölner Stadt-Anzeiger". Eine Änderung liege deshalb auch im Interesse der Kirchen. Dafür solle ihnen dann eine Entschädigung geboten werden. Selbst unter Kirchenmitgliedern stoße es zunehmend auf Unverständnis, dass alle Bürger mit ihren Steuern die Kirche finanzieren.

Bei den meisten Zuwendungen geht es ursprünglich um Entschädigungen für die Enteignung kirchlichen Vermögens im Rahmen der Säkularisierung Anfang des 19. Jahrhunderts. Die katholischen Bischöfe haben mehrfach Verhandlungsbereitschaft in diesen Fragen signalisiert.

"Süddeutsche Zeitung" will offenbar "abendzeitung.de" übernehmen

Seit drei Jahren weisen "Süddeutsche.de" und "Abendzeitung.de" ihre Nutzerzahlen gemeinsam aus.

Aus dieser Partnerschaft könnte nun mehr werden. Die "Süddeutsche Zeitung" will offenbar den Internetauftritt der insolventen Münchner "Abendzeitung" übernehmen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Verhandlungskreise. Demnach wolle die SZ die Internetseite "abendzeitung.de" als eigenständiges Angebot erhalten. Allerdings sollten nicht mehr als zehn Redakteure übernommen werden, heißt es weiter.

Hofreiter: Deutsche Militäreinsätze sind "allerletztes Mittel" in Krisengebieten

Militäreinsätze sollten das allerletzte Mittel sein.

Das betonte der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter mit Blick auf Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck. Hofreiter sagte der "Passauer Neuen Presse", er unterstütze grundsätzlich Gaucks Appell und befürworte auch eine aktivere deutsche Außenpolitik in Krisengebieten. Der Schwerpunkt müsse aber zunächst auf Krisenprävention und Diplomatie liegen. - Gauck hatte sich am Wochenende dagegen ausgesprochen, prinzipiell auf Militäreinsätze in Krisengebieten zu verzichten. Der Bundespräsident sagte im Deutschlandradio Kultur, Deutschland müsse hier seine früher angemessene Zurückhaltung aufgeben.

Schwesig plant Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus

Wer sich in den Kommunen gegen Rechtsextremismus engagiert, dem soll künftig geholfen werden.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat dafür ein Programm angekündigt, das am 1. Juli vorgestellt werden soll. Sie sagte im "Südwestrundfunk", es gehe nicht nur darum, einzelne Projekte zu unterstützen. Vielmehr sollten vor Ort gute Strukturen der Zivilcourage geschaffen werden. Das sei auch vor dem Hintergrund wichtig, dass weitere Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen würden. Dieses Thema dürfe von Nazis nicht für ihre Propaganda benutzt werden.

In Rostock nimmt Schwesig ab heute an einem Treffen der SPD-Fraktionschefs von Bund und Ländern zum Thema Rechtsextremismus teil.

Facebook-Initiative soll mehr Astronautinnen-Nachwuchs bringen

Es ist genau 51 Jahre her, dass mit Valentina Tereschkowa die erste Frau ins All flog.

Doch immer noch ist der Beruf des Astronauten vor allem männlich besetzt. Das soll sich jetzt ändern. Mit einer Facebook-Initiative wird seit heute für mehr weiblichen Astronauten-Nachwuchs geworben. Auf der Facebook-Seite "Die Astronautin" sollen regelmäßig Informationen zur Raumfahrt angeboten und konkrete Fragen beantwortet werden, kündigte Claudia Kessler an. Sie ist Initiatorin des Projekts und Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Luft und Raumfahrt. Auf die Internationale Raumstation habe es noch nie eine deutsche Frau geschafft, sagte sie. - Mehrere Organisationen - darunter das europäische Netzwerk "Women in Aerospace" und frühere Astronauten unterstützten die Initiative.

Künstlerin Ultra Violet im Alter von 78 Jahren gestorben

Sie sei eine von der Leine gelassene Exhibitionistin auf der Jagd nach Schlagzeilen gewesen.

So beschrieb sich Isabelle Collin Dufresne, besser bekannt als Ultra Violet, einmal selbst. Jetzt ist die Künstlerin im Alter von 78 Jahren gestorben. - Über Salvador Dalí, mit dem sie einige Zeit liiert war, lernte sie Andy Warhol kennen. Der engagierte sie für seine Filme und nahm sie ihm Kreis seiner "Superstars" auf. Später arbeitete Dufresne auch mit anderen Regisseuren wie Milos Forman. In den 80er Jahren beendete sie ihre Filmkarriere. Bis kurz vor ihrem Tod arbeitete sie als Künstlerin und stellte in New Yorker Galerien aus.

Irakischer Autor Wali: Es wird einen Krieg mit dem Iran geben

Im Irak sind die sozialen Netzwerke nicht mehr erreichbar - aber die jungen Leute lachen nur darüber.

Sie hätten längst andere Wege gefunden, um die Blockade zu umgehen, sagte der irakische Schriftsteller Najem Wali der "Süddeutschen Zeitung". Die Regierung wolle verhindern, dass die Extremisten im Netz ihre Triumphe verbreiteten. Trotz der Sperre würden es aber viele Iraker schaffen, ihre Sicht auf die Lage im Netz zu schildern und Fragen zu stellen. Diese Eindrücke will der Schriftsteller nun in einem Tagebuch zusammenfassen. - Walis Einschätzung nach wird es zwischen dem Irak und dem Iran einen neuen Krieg geben.

Im Irak prallten nicht nur Schiiten und Sunniten, sondern auch Perser und Araber aufeinander. Selbst Intellektuelle könnten sich nicht von diesem Konflikten distanzieren.

Deutsch-israelische Zusammenarbeit bei Suche nach Raubkunst vereinbart

"Es ist schon ein Zeichen besonderer Nähe."

Das sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum Abschluss einer Israel-Reise über eine geplante neue Form der Zusammenarbeit. Deutschland und Israel wollen gemeinsam nach NS-Raubkunst suchen. Dazu unterzeichnete Grütters eine Absichtserklärung mit der stellvertretenden israelischen Kulturministerin Orly Froman.

Ein weiteres Abkommen schlossen sie über einen neuen deutsch-hebräischen Übersetzerpreis. Die Auszeichnung soll erstmals im kommenden Jahr in Berlin vergeben werden. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

NRW-Grüne wollen Kirchenaustrittsgebühr abschaffen

Wer in Deutschland aus der Kirche austritt, muss - je nach Bundesland - fünf bis 60 Euro zahlen.

Die Grünen in Nordrhein-Westfalen haben sich nur für eine Abschaffung der Gebühr ausgesprochen. Der Staat müsse sich religionspolitisch neutral verhalten und dürfe die Religionsfreiheit nicht beeinflussen, sagte der Landeschef Sven Lehmann dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Austrittsgebühr sei von CDU und FDP als offen politische Maßnahme eingeführt worden, um Menschen vom Austritt abzuhalten, urteilte Lehman. - Die Kirchen sollten Kosten, die dem Staat durch seine Dienstleistung beim Kirchenaustritt entstehen, erstatten, beschlossen die Grünen auf dem Landesparteitag am Wochenende in Siegburg.

Dirigent Fischer: Gaucks Ungarn-Besuch ist wichtiges Zeichen der Zivilcourage

Es sei ein sehr wichtiges Signal, dass Bundespräsident Gauck mit Bürgerrechtlern und Oppositionellen in Ungarn spreche.

Das sagte der ungarische Dirigent Ádám Fischer im Deutschlandradio Kultur. Gaucks Besuch sei ein wichtiges Signal der Zivilcourage. Der Bundespräsident zeige damit, dass Ungarn nicht abgeschrieben werde. Leider werde dies in dem Land meist nur von den Intellektuellen wahrgenommen. Fischer betonte, es müsse weiter gegen die autoritären Tendenzen in Ungarn protestiert werden. Auch er werde sich dagegen engagieren. Gleichzeitig räumte Fischer ein, dass es in seinem Land keine echten demokratischen Strukturen gebe. Patriotismus, Nationalismus und Paternalismus seien in der Bevölkerung tief verankert.

Brasilien: Museum für Fußball-Legende Pelé eröffnet

Pelé war einer der größten Fußballer Brasiliens und ist eine wahre Fußball-Legende.

Pünktlich zur WM wurde nun ein Museum über ihn eröffnet. Zur Einweihung kamen hunderte Ehrengäste in die Hafenstadt Santos, wo Pelé von 1956 bis 1974 spielte. In dieser Zeit führte der Stürmer Brasilien auch zu drei Weltmeistertiteln. Pelé sagte zur Eröffnung, das Museum sei ein Traum; er sei stolz, die Stadt und das Land repräsentieren zu dürfen. In der Schau werden rund 2.500 Dinge aus Pelés Fußball-Leben gezeigt. - Wie auch bei anderen Veranstaltungen rund um die WM gab es bei der Eröffnungsfeier Proteste.

Ägyptischer Salafist kritisiert Fußballschauen

Die halbe Welt ist im Fußballfieber.

Damit ist der ägyptische Salafist Jasser Borhami aber ganz und gar nicht einverstanden. Für die WM-Spiele Zeit vor dem Fernseher zu verbringen, sei eine Katastrophe, schrieb er in einem religiösen Edikt. Fußballschauen lenke von weltlichen und religiösen Pflichten ab, was schließlich zur Zerstörung von Nationen und Völkern führen werde, meint der Salafist. Kritisch seien Fernsehbilder mit Menschen, die bestimmte Körperteile nicht bedeckten. Auch verführe das Fußballgucken dazu, Ungläubige zu verehren. All das sei unter bestimmten Umständen im Islam verboten.

Als er von einem Fernsehmoderator im fußballverrückten Ägypten auf seine Aussagen angesprochen wurde, ruderte Borhami zurück. Er habe davor warnen wollen, Zeit zu verplempern.

Wissenschaftler: Mit WLAN durch Wände hindurch schauen

Es könnte eine Szne in einem Science-Fictionfilm sein - ist es aber nicht.

Wissenschaftler am MIT in Boston haben eine Methode entwickelt, mit Hilfe eines WLAN-Signals durch Wände hindurchzuschauen. Wie "golem.de" berichtet, kann man auf diese Weise Bewegungen in Nachbarräumen erkennen - sogar die Atmung, also das Heben und Senken des Brustkorbs einer Person. Dafür wird das Signal durch die Wand geleitet und dann gemessen, wie lange es dauert, bis es von den Personen und Gegenständen nebenan reflektiert wird. Nach Angaben der Forscher lässt sich auf diese Weise sogar der Herzschlag messen. Die Methode könnte zum Beispiel eingesetzt werden, um ein im Nachbarraum schlafendes Baby zu überwachen - vor allem aber auch, um verschüttete Personen in eingestürtzten Gebäuden zu finden.

Weitere Informationen können Sie hier| nachlesen.

Freiwillige testen genmanipulierte Bananen mit extra viel Vitamin A

Es ist sozusagen die Banane mit der Extra-Portion Vitamin A.

In den USA testen Freiwillige sechs Wochen lang genmanipulierte Bananen, die deutlich mehr Alpha- und Beta-Carotin enthalten als handelsübliche Früchte. Aus den Carotinen entsteht im Körper Vitamin A. Die Entwicklung der Früchte in Australien wurde von der Gates-Stiftung gefördert. - Der Mangel an Vitamin A ist ein großes Gesundheitsrisiko, vor allem in Ostafrika. Es hat zur Folge, dass hunderttausende Kinder dort ihr Augenlicht verlieren oder sogar sterben. Das Problem ist, dass die Kochbanane - in vielen Ländern ein wichtiges Grundnahrungsmittel - nur sehr wenig Carotine enthält. Hat der Test ein positives Ergebnis, soll die genmanipulierte Banane von 2020 an unter anderem in Uganda angebaut werden.

Mehr Informationen zur Studie können hier nachgelesen werden.

45.000 Besucher bei Händel-Festspielen in Halle

Die Veranstalter der Händel-Festspiele ziehen eine positive Bilanz.

Nach Angaben der Intendanz kamen mehr als 45.000 Besucher zu dem zehntägigen Barock-Festival. Motto war in diesem Jahr "Georg & Georg" - gemeint war das Verhältnis des Komponisten zum englischen Königshaus. Georg Friedrich Händel arbeitete viele Jahre lang in London und ist in der Westminster Abbey begraben. - Die Händel-Festspiele in der Geburtsstadt Halle finden jährlich statt - nur 2013 mussten die Veranstaltungen wegen der Überschwemmungen abgesagt werden.

Watergate-Affäre: Parkhaus der konspirativen Treffen wird abgerissen

Dieses Parkhaus hat Mediengeschichte geschrieben.

Es steht in der Stadt Arlington nahe Washington. Anfang der Siebziger Jahre traf der Reporter Bob Woodward dort seinen Informanten in der Watergate-Affäre mit dem Decknamen "Deep Throat". Der Rat des Bezirkes Arlington genehmigte jetzt, das Parkhaus abzureißen. Ein Denkmal soll aber weiter an die Geschichte des Ortes erinnern. - Mithilfe des anonymen Informanten hatte die Zeitung "Washington Post" ab 1972 den Watergate-Skandal ins Rollen gebracht. Unter Präsident Richard Nixon versuchten die Republikaner damals, das Hauptquartier der Demokratischen Partei zu verwanzen.

Ägypten beschlagnahmt Newsletter von Menschenrechtlern

Der Newsletter gefährde die Regierung und sei Teil eines Umsturzplans.

Mit dieser Begründung wurde die Publikation einer Menschenrechtsgruppe in Ägypten beschlagnahmt. Der Chef des "Arab Network for Human Rights Information" bezeichnete die Vorwürfe als "irrsinnig" und sprach von einem Verfassungsbruch. Tausende Exemplare seines Newsletters seien in der Druckerei eingezogen worden. - In der Ausgabe gibt es eine Übersicht über Internetblogs und Seiten in Sozialen Netzwerken. Außerdem ging es um den neuen Präsidenten Sisi. Dafür wurden sowohl kritische als auch wohlgesonnene Stimmen zitiert.

Estland: Nordosten des Landes erhält estnischsprachige Buchläden

Für die Buchhändler ist es ein Experiment.

Zwei Handelsketten in Estland haben im Nordosten des Landes jeweils eine neue Filiale eröffnet. Das besondere dort ist, dass sie Bücher in estnischer Sprache anbieten. Denn in dieser Region leben überwiegend Russen. Der Geschäftsführer eines Einkaufszentrums erklärte, seit der Eröffnung der beiden Buchläden müsse man nicht mehr 100 Kilometer weit in einen estnischen Buchladen fahren oder alles im Internet bestellen. Damit die Buchhändler aber auch eine Chance auf dem Markt hätten, würden in den beiden Filialen natürlich auch russischsprachige Werke verkauft.

Papst kritisiert Müdigkeit der Europäer

Europa sei müde und unsolidarisch geworden, beklagte der Papst.

Die Älteren würden zur Seite geschoben, weil sie nicht mehr nützlich seien, sagte Franziskus in Rom. Junge Menschen suchten in vielen Ländern vergeblich nach einer Arbeit. Der Papst betonte, man könne Europa nur erneuern, wenn man Jungen wie Alten helfe. Dafür müssten die Menschen allerdings wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren. - Benedikt XVI. und Johannes Paul II. hatten während ihres Pontifikats wiederholt erklärt, dass Westeuropa seine christlichen Wurzeln vergessen habe und dem Konsum verfallen sei.

Ägyptische Christin wegen Gotteslästerung verurteilt

Eine ägyptische Christin soll den Islam beleidigt haben.

Deswegen war sie zu einer Geldstrafte verurteilt worden; nach dem Berufungsverfahren muss sie nun sechs Monate ins Gefängnis. Das Gericht in Luxor befand, dass die Frau, die als Lehrerin arbeitet, den Islam vor Schülern schlecht gemacht habe. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Mena hatten sich drei zehnjährige Kinder darüber bei ihren Eltern beschwert. Blasphemieklagen haben in den vergangenen Jahren in Ägypten deutlich zugenommen.

Fotograf Robert Lebeck gestorben

Henri Nannen bezeichnete seinen Starfotografen einmal als "charmanten Dieb des Augenblicks" - nun ist Robert Lebeck im Alter von 85 Jahren gestorben.

Das teilte seine Familie in Berlin mit. Am Beginn seiner Karriere stand eine Retina 1 a und ein Bild von Konrad Adenauer auf der Titelseite der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung. Später arbeitete der Autodidakt für verschiedene Magazin, bevor er beim Magazine "Stern" seine Heimat fand. Es folgten Fotografien von Romy Schneider und Willy Brandt, Elvis Presley und Alfred Hitchcock. 2007 erhielt Lebeck als erster Fotograf den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk.

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