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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 23.02.2012

Va banque

Zu Theorie und Praxis des Glücksspiels

Von Matthias Eckoldt

Ein Lottospieler füllt einen Lottoschein aus. (AP)
Ein Lottospieler füllt einen Lottoschein aus. (AP)

Die Hirnforschung hat herausgefunden, dass eine Ursache von Spielsucht auf der problematischen Veränderung des Belohnungssystems im Gehirn beruht. Diese Hirnregion sendet zu wenige Glückshormone aus, sodass der Betroffene immer höhere Einsätze riskieren muss, um den Hunger nach Belohnung zu stillen.

Von dieser Erklärung krankhafter Spielsucht ist die geläufige Spielleidenschaft der Gesellschaft nicht allzu weit entfernt: Noch nie wurden so viele Lotto-Gelder investiert, noch nie hatten die Spielbanken - egal ob real oder online - derartigen Zulauf wie heute in Zeiten der Finanzkrise. Welche gesellschaftliche Relevanz hat das Glücksspiel?

Das für heute angekündigte Gespräch mit dem Neuropsychologen Michael Brecht senden wir zu einem späteren Zeitpunkt. Wir bitten diese Programmänderung zu entschuldigen.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

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