Feature, vom 12.07.2017

UtopienEine andere Welt ist möglich

Von Inge Braun und Helmut Huber

In neoliberalen Zeiten scheinen kollektive Träume von einer anderen Gesellschaft keinen Platz mehr zu haben. Ein Feature über die Hoffnungen und Enttäuschungen politischer Utopien.

Eine offene Tür in einem dunklem Raum führt zu einem gelbem Ziegelsteinweg. (imago/Ikon Images)
Eine offene Tür in einem dunklem Raum führt zu einem gelbem Ziegelsteinweg. (imago/Ikon Images)

Ist uns die Fähigkeit abhandengekommen, "das Ganze sich vorzustellen als etwas, was völlig anders sein könnte?" (Adorno). Oder ist "Das Prinzip Hoffnung" (Bloch), "der Traum von einer schöneren Welt", nicht etwa ein ewiger Antrieb menschlichen Handelns? Die Autoren werfen einen Blick auf die Hoffnungen und Enttäuschungen politischer Utopien.

Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Jule Böwe, Guntbert Warns, Anka Baier
Ton: Stephen Erickson
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2006
Länge: 54'29
(Wdh. v. 08.04.2006)

Inge Braun lebt als Autorin in Berlin. Helmut Huber, mit dem sie viele Sendungen gemacht hat, starb 2016. Ihr gemeinsames Feature "Werd' ich mit Singen deutsch?" (DKultur/NDR/RBB 2009) wurde mehrfach ausgezeichnet: Europäischer Civis Medienpreis, Deutscher Sozialpreis. Zuletzt sendete Deutschlandradio Kultur von Inge Braun das Feature "Herr K.: Eine Affäre mit dem Sozialamt" (RBB/NDR 2015).