Hörspiel, vom 17.04.2016

UrsendungDie Kunst an nichts zu glauben

Von Raoul Schrott

Nicht selten ist ein Buch der Auslöser, Ausgangspunkt für ein neues, ein weiteres Buch. In diesem Fall: "De Arte Nihil Credendi – Über die Kunst an nichts zu glauben", ein Traktat aus dem 17. Jahrhundert.

Hörspiel: „Die Kunst an nichts zu glauben", Produktion Deutschlandradio Kultur 2016. Abgebildet: Raoul Schrott.     (Deutschlandradio / Christoph Richter)
Der Autor Raoul Schrott bei der Produktion in unserem Funkhaus. (Deutschlandradio / Christoph Richter)

Gäbe es dieses "Manual der transitorischen Existenz" nicht, es müsste erfunden werden. Passagen daraus bildeten die Inspirationsquelle für neue Gedichte, sie sind zugleich aber auch ihr Spiegel, Illuminationen von fremder Hand. Es entsteht ein Wortgewebe, das den Moment feiert, ganz im Diesseits angesiedelt.

ProduktionsbilderBei der Produktion: Michael Farin. Im Studio:  Katharina FranckAbgebildet: Michael Farin, Raoul Schrott, Ulrike Brinkmann (Redaktion) v.lks.

Ausschnitt

Funkeinrichtung und Regie: Michael Farin
Mit: Katharina Franck, Patrick Güldenberg, Dagmar Manzel, Ulrich Noethen, Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Vera Teltz, Joachim Witt und Raoul Schrott
Komposition: Suzanne Farrin
Ton: Alexander Brennecke, Susanne Beyer
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

Länge: 79'39 

Raoul Schrott, geboren 1964 in Tirol, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, ist in sämtlichen Gattungen zuhause, schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays, Hörspieltexte und ist auch als Übersetzer tätig. Für Deutschlandfunk und HR erarbeitete er die Neufassung von Homers "Ilias" (2007). Raoul Schrott war persönlicher Sekretär des Surrealisten Philippe Soupault.