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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 19.05.2015

Uranbergbau in South DakotaAmerikas heimliches Fukushima

Von Andreas Horchler

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Das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills im US-Bundesstaat South Dakota. (picture alliance / dpa / Friedel Gierth)
Das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills im US-Bundesstaat South Dakota. (picture alliance / dpa / Friedel Gierth)

In den Black Hills in South Dakota wurde in den 1950er-Jahren Uran gefördert, ohne die Bevölkerung über die Risiken aufzuklären. Heute sind die meisten Minen stillgelegt – gesäubert und dekontaminiert wurden sie in der Regel nicht. Die Folge: Eine höhere Krebsrate als anderswo in den USA.

Die dort lebenden Sioux klagen seit vielen Jahren über zunehmende Krankheiten und fordern, dass die alten Minen endlich gesäubert werden. Aber Washington ist fern und reagiert kaum.

Es ist wie ein Blick vom Rheintal Richtung Schwarzwald, nur noch dunkler, konzentrierter. Die Black Hills, denen die schwarz in der Sonne schimmernden Nadelbäume den Namen gegeben haben, sind eine isolierte Bergkette mitten in der nördlichen Hochebene von South Dakota und Wyoming. Bis zu 2200 Meter erheben sich die Berge, mitten darin: Mount Rushmore mit den vier aus Stein gehauenen Riesen-Präsidentenköpfen - ein Ort, den jeder amerikanische Patriot einmal gesehen haben sollte.

Wilder kann der Westen kaum werden: menschenleeres Land, ein paar Ranches, Touristenattraktionen, Heimat und heiliger Ort der Sioux, deren Reservate in den unwirtlichen Great Plains liegen. Ein Land wie die Wildwest-Parodie "Rocky Racoon" der Beatles.

Ein Land, das über Bodenschätze verfügt. Gold zuerst, Kohle, dann in den 1950er-Jahren Uran. Mit der Ausbeutung des Kernbrennstoffs lief es wie so oft. Auf Probebohrungen folgte der unregulierte Tagebau, als der Uranpreis in den 70er-Jahren fiel, weil in Zentralasien und Australien große Vorkommen erschlossen wurden, verließen die Bergbaufirmen die Black Hills. 1973 war Schluss mit dem Tagebau, aber nicht mit seiner Hinterlassenschaft.

In der Nähe von Edgemont, am südwestlichen Zipfel der Berge, steigen wir aus. "Gefahr!", warnt ein Schild. "Gefährliche Konzentrationen von Arsen, Uran und Radium". Hinter der Absperrung aufgetürmtes Geröll, am Kamm ein Blick in ein tiefes Loch. Eine verlassene Uranmine. Kein Einzelfall.

"Sie haben sich zu viele Sorgen um die Touristen gemacht, obwohl sie um die radioaktive Verschmutzung wussten."

Charmaine White Face hat die Fakten 100 Mal in Präsentationen, bei Reden oder Konferenzen weltweit zusammengefasst. Sie könnte sie im Schlaf aufzählen.

Bevölkerung wird nicht aufgeklärt

"Die Erhebungen zeigen, dass es in den Vereinigten Staaten 10000 stillgelegte Uranminen gibt, vor allem in den 15 westlichen Staaten. 10 Millionen Menschen leben im Umkreis von 15 Meilen um eine Uranmine, ohne davon zu wissen. Sie verseuchen nicht nur die Luft, sondern auch das Wasser, auch das Grundwasser, das Gras, das die Tiere fressen, die Vögel trinken das Wasser, die Pferde, das Vieh. Und das amerikanische Volk weiß das nicht. Es ist wirklich eine Tragödie."

Die Ex-Biologielehrerin handelte auf eigene Faust und untersuchte das Wasser in Red Shoe, ein Kaff am Rand des Lakota-Reservats, in dem viel zu viele Menschen krank waren.

"Wir sind dorthin gegangen und haben das Wasser getestet. Was mir gleich auffiel: Es gab keine Wasserspinnen, keine Frösche. Wir haben an zwei Stellen Wasserproben genommen. Es gab keine Fische, keine ausgewachsenen zumindest, nur ganz kleine, und das war's. In einem Fluss, der früher vor Leben überquoll. Der einzige Schluss war, dass Uran aus Wyoming den Weg dorthin gefunden hatte."

Schließlich erklärte sich die Umweltbehörde von South Dakota bereit, selbst aktiv zu werden.

"Der Staat South Dakota hat eine Untersuchung an der Grenze zu Wyoming am Cheyenne River durchgeführt. Sie haben herausgefunden, dass es aus den stillgelegten Minen in Wyoming stammt. Man kann nämlich unterscheiden, ob Uran natürlich vorkommt oder aus den Minen stammt."

Und genau so war es in Red Shoe, dem Indianerdorf.

Auch die natürliche Urankonzentration ist in South Dakota höher als anderswo. Der Herkunftsnachweis des Metalls, dessen Isotope allesamt radioaktiv sind, das nach der Entdeckung der Kernspaltung für die Energiewirtschaft und das Militär interessant geworden war, fällt nicht leicht. Untersuchungen von Luft, Boden und Wasser sind teuer. Die Sioux sind trotzdem sicher:

"Wir haben Fallwinde von den alten Minen. Es gibt eine schrecklich hohe Krebsrate."

Rapid City am östlichen Rand der Black Hills ist mit 70.000 Einwohnern eine Metropole in South Dakota. Die Leute leben vom Tourismus, der Verwaltung, verdienen ihr Geld bei der South Dakota "School of Mines and Technology". Professor James Stone kümmert sich an der Bergbau-Hochschule um die alten und die neuen, die verlassenen und die geplanten Uranminen. An den Wänden seines Büros hängen Karten der geologischen Formationen des wertvollen, strahlenden Metalls.

Der Wissenschaftler im Hawaii-Hemd mit drei-Tage-Bart erzählt, wie die Naturschutzbehörde in der fernen Hauptstadt nach Jahren des Protestes der Sioux-Indianer endlich eine Untersuchung einzelner Minen in die Wege leitete.

Messwerte oberhalb der erlaubten Strahlung

"Wir haben im Nordwesten von South Dakota in einem Projekt an einer stillgelegten Mine gearbeitet. Da oben wohnen nicht gerade viele Menschen. Die Flüsse fließen entweder nach Norden oder weiter nach Osten zum Bett der großen Flüsse. Also wollten wir wissen, welche Effekte von diesen alten Minen ausgehen. Das hatte noch niemand dokumentiert. Also bekamen wir Unterstützung von der EPA und dem Staatsforst und haben uns diese Situation 7 Jahre lang angesehen."

Ergebnis: Die Messwerte lagen zum Teil erheblich oberhalb der erlaubten Strahlung. Das amerikanische Justizministerium zog gegen den Minenbetreiber Anadarko Petroleum Corporation vor Gericht: 179 Millionen Dollar sollen für die Säuberung der alten Cave Hills-Minen in der Nähe von Ludlow im Harding County, fast an der Grenze zu North Dakota fließen. Ein großer Erfolg, aber werden die Probleme damit beseitigt?

Charmaine White Face ist zornig, versucht, den Widerstand am Leben zu halten. Büro und Zuhause der kleinen, energischen Frau ist ein Bungalow, den man durchaus als Bretterbude bezeichnen könnte. Das Häuschen am Stadtrand von Rapid City teilt Sie mit ihrem erwachsenen Sohn und einigen Katzen, die kommen und gehen. Sie hält den Erfolg im Fall der Cave Hills-Minen für lächerlich.

Einerseits, weil selbst dort kaum Aussicht darauf besteht, mit der strahlenden Vergangenheit abzuschließen, andererseits, weil die Uranbestände in den Black Hills dank steigender Weltmarktpreise wieder attraktiv geworden sind.

Uranabbau soll wieder aufgenommen werden

Der in Hongkong ansässige Azarga-Konzern will nach der Übernahme der amerikanischen Atomfirma Powertech wieder Uran in South Dakota abbauen.

Alexander Molyneux ist Vorstand der Azarga Powertech. Der jung wirkende Manager aus Hong Kong tritt derzeit gut gelaunt in den großen Wirtschaftssendern auf. Dazu hat er allen Grund: Er hat nicht nur die Millionen-Übernahme des Rohstoff-Konzerns Powertech aus Colorado über die Bühne gebracht und ist überzeugt, dass sich der Uranpreis in kurzer Zeit verdoppeln wird. Er hat auch eine US-Lizenz für den Uranbergbau. Für seine Planung spielt South Dakota eine zentrale Rolle.

"Unser wichtigstes Projekt ist Dewey Burdock in South Dakota. Wir gehen von einer Fördermenge von 11 Millionen Pfund aus. Es handelt sich um eines der wenigen Projekte, das in letzter Zeit von der Atombehörde eine Lizenz erhalten hat. Es geht durch die letzten Stufen der Lizensierung und wird schon bald Uran produzieren können."

Die neue Uranmine, wieder in der Nähe von Edgemont, wird mit dem alten Tagebau nicht viel gemeinsam haben. In-Situ-Bergbau oder "Laugungstechnik" werden zum Einsatz kommen. Das Verfahren ähnelt der Fracking-Technologie, mit der in North Dakota Erdgas und Erdöl aus der Tiefe geholt werden.

Anwalt und Umweltaktivist Tom Ballanco, der die Umweltorganisation Sierra Club in South Dakota vertritt, sieht die Menschen, vor allem die Indianer in South Dakota als Opfer. Sie wurden damals nicht informiert, als sich der Tagebau im Land breit machte. Vor allem Sioux-Indianer wurden ohne Strahlenschutz im Uranbergbau beschäftigt. Und sie werden heute nicht über die Risiken informiert, die mit der neuen Mine auf sie zukommen.

"South Dakota ist der rassistischste Bundesstaat"

Charmaine White Face: "Die US-Bürgerrechtskommission hat festgestellt: South Dakota ist der rassistischste Bundesstaat, Rapid City ist die rassistischste Stadt. Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Wenn ich nicht eine Eingeborene, eine braune Frau wäre, die den 'Defenders of the Black Hills' vorsteht, hätten viel mehr Leute im Westen von South Dakota schon seit Jahren gemeinsame Sache mit uns gemacht. Um gegen Powertech zu kämpfen, als sie den Fuß noch nicht in der Tür hatten. Aber keiner hörte zu, weil ich eine Indianerin bin. Eine Frau obendrein, eine Indianerin. Ich bin Wissenschaftlerin, meine Güte, ich habe am College unterrichtet. Aber der Rassismus hält die Leute in diesem Staat wieder und wieder davon ab, gute Dinge zu tun. Das macht mich nicht wütend, sondern traurig, weil sie Krebs bekommen, genauso wie wir."

Keystone ist ein Dorf am Fuß des berühmten Mount Rushmore mit seinen aus dem Stein gehauenen Gesichtern der Präsidenten Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln. Eine Art Wallfahrtsort zu den Denkmal gewordenen Vätern und Erneuerern der ältesten Demokratie, die individuelle Freiheit und Gleichheit in ihre Gründungsdokumente geschrieben hat. Ein Souvenirladen reiht sich am Fuß des Berges an den nächsten. Es ist ein patriotisches Zentrum mitten in den Black Hills.

Etwas abgelegen der One Eyed Jack Saloon. Bill ist vor 20 Jahren aus Kalifornien gekommen und erzählt, wie konservativ die Leute in South Dakota sind, wie störrisch, wie sie sich auf jede Chance stürzen, ein paar Dollar zu verdienen. Er wird immer noch als "Zugewanderter" bezeichnet. Er ist strikt gegen neue Minen in den Black Hills, egal, welches Metall gefördert werden soll.

"Es kann immer etwas passieren, immer. Sie können nicht garantieren, dass nichts passieren wird. Hier in Keystone haben wir das Problem, dass sie wieder mit dem Goldbergbau beginnen wollen. Es geht ja nicht nur um die direkte Verschmutzung, sondern auch um den Lärm, den zusätzlichen Verkehr. Sogar bei den Goldminen können Chemikalien austreten. Ich kann es nur immer wieder betonen. Sie können nichts garantieren."

Bob nebenan hat schon ein paar Bier getrunken. Ein Einheimischer, zugehöriger der Redneck-Mehrheit, imposanter Bierbauch, Baseballkappe, Latzhose. Für ihn ist der Fall klar: Die Minen sind im strukturschwachen South Dakota eine prima Sache. Die ganze Aufregung ist doch aufgesetzt und keinen Pfifferling wert.

"Die Leute, die sich aufregen, kommen im Mercedes an. Du kannst einen Hund doch nur ein paar Mal treten, dann wird er sich umdrehen und dich beißen."

Damit meint er Menschen wie Jill Stein, die nach South Dakota reisen, mitreißende Reden gegen die Minen halten und wieder verschwinden. Stein ist Ärztin und Präsidentschaftskandidatin der amerikanischen Grünen im Jahr 2012. Vor Monaten hatte sie dem Bündnis "Clean up the mines" gute Chancen ausgerechnet. Mit viel Idealismus!

"Wenn wir zusammenhalten, sind wir nicht aufzuhalten. Die mächtigen Feinde, die unsere Medien und viele Institutionen kontrollieren, sagen uns immer, dass wir die Außenseiter sind, die für saubere Luft, sauberes Wasser und ein Klima einstehen, das Leben begünstigt und eine gesunde Wirtschaft ermöglicht. Das hier ist ein guter Ort um anzufangen. South Dakota und die Staaten des Westens können damit den Anfang machen, diese zehntausende Uran-Minen zu säubern."

Daraus wird wohl nichts. Wenn die Säuberung eines einzigen Standortes 170 Millionen Dollar verschlingt, wenn eine Einigung in einem Einzelfall Jahre in Anspruch nimmt, bedarf es keiner großen Fantasie, um zu fürchten, dass von den mehreren tausend ehemaligen Uranminen nur ein paar saniert werden.

"Sie dringen in unser Territorium ein"

Dabei sind die Minen eine fragwürdige Einrichtung: Das Abkommen von Fort Laramie aus dem Jahr 1868 garantierte den Sioux-Stämmen den Besitz der Black Hills und Landrechte in weiten Teilen South Dakotas, in Wyoming und Montana.

Dann aber wurde in den Black Hills Gold gefunden. Weiße Siedler drangen in das Land der Sioux ein, die Indianer wehrten sich, nicht einmal ein Jahrzehnt nach dem Abkommen nahm die US-Regierung die Black Hills wieder an sich. Die Minen, die Ausbeutung, der Tourismus. Juristisch ist all das illegal, sagt Charmaine White Face.

"Nach dem Gesetz gehört es immer noch uns. Sie dringen in unser Territorium ein."

1980 hatte der US Supreme Court den Sioux eine Entschädigung zugesprochen. Das oberste amerikanische Gericht veranschlagte 15,5 Millionen Dollar für das Land und noch einmal 105 Millionen Zinsen für die Zeit zwischen 1877 und 1980. Die Sioux lehnten ab und wollten ihr Land zurück. Und im Prinzip steht das Recht auf ihrer Seite, haben mehrere Gerichtsinstanzen beschieden.

Azarga Powertech- Vorstand Alexander Molyneux hat die Erlaubnis der US-Atombehörde. Die Bedenken der Sioux sind angesichts der Aussichten auf Profit und Arbeitsplätze im strukturschwachen South Dakota begraben worden.

Uran wird wieder ein großes Geschäft. Anders als in Deutschland hat die Atomkraft gute Aussichten. Auch James Stone von der Bergbau-Universität in Rapid City ist unsicher, ob er die Energiegewinnung durch Kernspaltung verdammen soll. Trotz seiner Untersuchungen der stillgelegten Minen.

"O, das ist eine wirklich schwierige Frage. Es gibt Firmen und Länder, die ihre Atomkraft ausbauen. Die USA gehören dazu. Es gibt mehrere Atomkraftwerke, die auf Zulassung warten. Seit mehr als 30 Jahren wurde keines mehr genehmigt."

Stone bewegt sich unruhig auf seinem Bürostuhl. Fukushima ...

"Fukushima hat die Atomindustrie natürlich durchgeschüttelt, aber wenn man es nüchtern betrachtet, gibt es Plus- und Minuspunkte. Als Wissenschaftler bin ich weder für noch gegen die Uranminen. Ich möchte nur sicherstellen, dass es im besten Interesse der Umwelt gemacht wird. Ich versuche die Öffentlichkeit zu informieren. Wenn wir das machen, müssen wir die Wasserspeicher wieder herstellen und nachhaltig vorgehen."

Grünenpolitikerin Jill Stein, die auf Stippvisite in die Black Hills kam, findet:

"Wir müssen auch den zukünftigen Bergbau verhindern. Es gibt keine sichere Art, Uran abzubauen."

Aus dem Blickwinkel der Sioux hat die Uranausbeutung mit einem Lebensstil zu tun, der weder der Natur noch den Menschen zugute kommt.

"Sie können die Mutter Erde nicht zerstören und davon ausgehen, das hätte keine Konsequenzen. Ich bedaure Amerika. Es hat seinen Geist verloren. Es hat seine Verbindung zum Geist verloren, der in Allem steckt. In den Pflanzen, den Tieren, der Luft und dem Wasser. Sie betrachten alles nur als natürliche Ressource."

Die Black Hills heben sich aus der endlosen Ebene wie ein dunklerer Schwarzwald. In den Bergen, abseits vom Touristenrummel am Mount Rushmore, liegen noch große Uranvorkommen. Zu den alten, verlassenen Minen, von denen manche gesäubert werden und viele weiter radioaktiv strahlen, werden neue hinzukommen. 

 

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