Feature, vom 30.07.2019, 22:03 Uhr

Unterwegs mit dem weißen Wal Moby-Dick oder: Der Wal ist ein Leuchtmittel

 Ein abtauchender Pottwal im Polarmeer. (imago / Herwig Czizek)
Der Wal ist überall zugleich und könnte jederzeit auftauchen. (imago / Herwig Czizek)

Er sei überall zugleich und könne jederzeit auftauchen. Erscheinen wird er jedoch erst ganz am Schluss. Tiefe Gewässer des Moby-Dick. Ein Text so unfassbar wie der Wal selbst, von dem er handelt. Was dem Cowboy die Prärie, ist dem Walfänger die offene See. Und gen Westen liegt das gelobte Land. Doch Melville lässt seinen Cowboy – halb Mensch, halb Wal - nach Osten aufbrechen. Warum!?! Zwei Handvoll Wissenschaftler bringen Licht in das Dunkel dieses Romans. Willkommen an Bord der untoten Pequod – ein historisch-spekulativer Tatsachendiskurs.

Zu dem Feature gibt es hier umfangreiches Bonusmaterial.


Ursendung
Moby-Dick oder: Der Wal ist ein Leuchtmittel
Ein historisch-spekulativer Tauchgang
Von Andreas Hagelüken
Mit: Ethel Matala de Mazza, Armin Schäfer und Friedrich Balke, Markus Krajewski, Matthias Bickenbach, Cornelius Borck, Lars Friedrich, Roland Borgards und Harun Maye
Es sprachen: Jasmine Tutum und Michael Labres sowie der Autor
Ton und Regie: Der Autor
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 55’00


Andreas Hagelüken, geboren 1963, Musikwissenschaftler und freier Autoren-Produzent, schreibt und produziert seit 1994 Features und experimentelle Hörspiele, betreibt seit 2000 mit hoerspielbox.de das erste systematische Soundarchiv im Netz, unterrichtete an der UdK im Rahmen der "Sound Studies" in den Bereichen Auditive Kultur und experimentelle Klanggestaltung, publizierte zu Radiokunst und Ars Acustica und dokumentiert das und mehr auf randfunk.de.

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