Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton

Freitag, 20.09.2019
 
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Unsere Empfehlungen

Eine Illustration aus dem 19. Jahrhundert zeigt Bienen in der Züchtung und in Interaktion mit der Umwelt. (imago/Photo12/Ann Ronan Picture Library)

Lange Nacht | 21.09.2019 00:00 UhrBienen, Immen, Sumseriche

Die Bienen faszinieren und inspirieren die Menschen seit der Antike durch ihre Lebensweise und Gaben. Um sie ranken sich zahlreiche Schöpfungsmythen, sie gaben Anlass zu religiösen Riten, Aberglauben und Wundergeschichten. Heute sind sie massiv bedroht.

Trump-Fans mit Trump-Käppis, Sonnenbrillen und Biker-Westen (Foto: John Sommers II / imago images)

Feature | 21.09.2019 18:05 UhrIm Trump-Sumpf

„Legen wir den Sumpf trocken“ – das war einer von Donald Trumps Wahlkampfslogans. Wir fuhren 2017 mit dem Mikrofon durch Trumps Sumpf, die Südstaaten der USA, wo der Präsident massenweise gewählt wurde.

 Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner (Musikfest Berlin / Sim Canetty-Clarke)

Konzert | 21.09.2019 19:05 UhrGenie gegen Grenzen

Ein Papst gibt klein bei, ein Kunstwerk will dennoch nicht gelingen: Hector Berlioz mutete dem Publikum mit "Benvenuto Cellini" einiges zu. Sir John Eliot Gardiner hat der immer noch selten gespielten Oper jetzt zu ihrem Recht verholfen.

Der Dirigent in einer wilden Geste im Gegenlicht eines Scheinwerfers (Vladimir Jurowski / Roman Gontcharov)

Konzert | 22.09.2019 20:03 UhrInnere Unruhe

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt Werke, die die Unruhe der beiden Weltkriege seismographisch spiegeln. Enescus dritte Sinfonie ist nervös mit Splittern der rumänischen Volksmusik durchsetzt. Und Brittens Violinkonzert ist von Beklemmung gezeichnet.

Zeichnung von Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern (Imago / Imagebroker)

Alte Musik | 25.09.2019 21:30 UhrKollege und Rivale

Ignaz Franz Biber war Salzburger Vizekapellmeister und damit Vorgesetzter des neun Jahre jüngeren Georg Muffat. Als Muffat ein Rom-Stipendium erhält und danach zurückkommt, bleibt ihm ein weiterer Aufstieg verwehrt. Muffat geht. War das eventuell Bibers Schuld?

Welche soziale Dimension hat die Klanglichkeit einer Stadt?  (Foto: Kötter/Seidl)

Klangkunst | 27.09.2019 00:05 UhrStadt (Land Fluss)

Bulldozer planieren die Brache, Wohnviertel werden eingezäunt, Stromkabel durchziehen das Bauland, eine Menschenmenge besetzt den Mittelstreifen. „Stadt (Land Fluss)“ macht die radikal vernetzte Stadt hörbar.

Der Sänger Tomasz Konieczny beim Festival Chopin und sein Europa 2019 in Warschau (Wojciech Grzedzinski/NIFC)

Konzert | 28.09.2019 19:05 UhrMoniuszkos Gespensterschloss

Stanisław Moniuszko ist der Schöpfer der polnischen Nationaloper. Vor 200 Jahren wurde er geboren. Polen feiert ihn jetzt. Beim Festival Chopin und Sein Europa gab es "Das Gespensterschloss" mit großen Vokalisten und auf historischen Instrumenten.

Der amerikanische Schriftsteller William Gaddis im Jahr 1968. (picture alliance / Photoshot)

Hörspiel | 29.09.2019 18:30 UhrTorschlusspanik

Ein Schriftsteller ordnet sein Archiv und beklagt geistigen Diebstahl: „Was ist man? Was hat man noch (allein) für sich? Und dann immer dieser Thomas Bernhard, der die eigenen Zeilen plagiiert, bevor man sie schreibt!“

(imago / Future Image)

Feature | 01.10.2019 22:03 UhrErlöser des Kunstmarktes

2017 wurde das Gemälde „Salvator Mundi“ für 450 Millionen Dollar verkauft. Kaum ein Experte glaubt, dass es wirklich von Leonardo da Vinci stammt. Und doch ist es das teuerste Kunstwerk der Welt und Sinnbild eines entfesselten Kunstmarktes.

Ein abgenähter Judenstern in der Ausstellung "Nationalsozialismus in Freiburg".  (imago / Winfried Rothermel)

Hörspiel | 02.10.2019 22:03 UhrZeugnis ablegen (5/6)

„Nerven behalten, Nerven behalten“, beschwört sich Klemperer. Die Ehe mit Eva schützt ihn vor der Deportation nach Polen. Ihr Alltag ist geprägt von massiven Einschränkungen und Demütigungen. Die Jahre 1941 und 1942.

Klangkompositionen wie Treibgut unter dem lichten Spiegel einer Wasseroberfläche (EyeEm / wirakorn deelert)

Hörspiel | 03.10.2019 18:30 UhrTerritorien

Die energetischen Bilder des Dichters fordern zu einem rauschhaften Dialog von Worten und Klängen heraus. Mit der Musik von Werner Cee und dem Schlagzeugspiel von Michael Wertmüller.

Der Aufnahmeort: Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße, Berlin (picture alliance / dpa / Lothar Steiner)

Klangkunst | 04.10.2019 00:05 UhrThe Unknown

Am letzten Tag der deutschen Teilung sprachen die Menschen im Rundfunk über ihre Zukunft – hüben wie drüben. Der britische Electronica-Komponist Matthew Herbert verarbeitet historische Zitate zu einer Chorkomposition.

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