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Kulturnachrichten

Samstag, 31. Mai 2014

UNO besorgt um Pressefreiheit in Burundi

Medien und Bürgerrechtsorganisationen werden in ihren Rechten beschnitten.

So schätzen die Vereinten Nationen die Lage in Burundi ein. Ein Sprecher äußerte sich besorgt über Demokratiedefizite in dem ostafrikanischen Land. Diese seien insbesondere im Hinblick auf die im kommenden Jahr geplanten Wahlen bedenklich. Der UNO-Vertreter forderte einen fairen Gerichtsprozess für den prominenten Bürgerrechtler Pierre Claver Mbonimpa. Dieser hatte sich vor zwei Wochen kritisch über die Militärpolitik seines Landes geäußert.

Montenegro : Kritik an Urteil in Kriegsverbrecher-Prozess

In Montenegro sorgt ein Urteil in einem Kriegsverbrecher-Prozess für Empörung.

Tamara Milas vom Zentrum für Staatsbürgerliche Bildung der Republik kritisierte, bei der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen versage die Justiz vollständig. Das Höchste Berufungsgericht des Landes hatte diesen Monat neun Angehörige des Innenministeriums freigesprochen. Ihnen war die Abschiebung von mehr als 60 bosnisch-muslimischen Flüchtlingen zur Last gelegt worden, die 1992 in die Hände der bosnisch-serbischen Armee getrieben wurden. Die meisten von ihnen wurden ermordet, wenige überlebten in Konzentrationslagern. Montenegrinische Menschenrechtsorganisationen fordern seit Jahren einen Gedenktag und ein Denkmal für die Opfer der Deportation, finden bislang aber kein Gehör.
Montenegro hat seit 2010 den Status eines EU-Beitrittskandidaten.

Nordkorea: Missionar aus Südkorea zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt

Der Vorwurf lautet Spionage.

Ein Gericht in Nordkorea hat einen Missionar aus Südkorea zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt. Nach staatlichen Medienberichten ist Kim Jong Uk illegal ins Land gereist, um eine christliche Untergrundkirche aufzubauen. Er habe seine Verbrechen gestanden und sich für seine staatsfeindlichen Aktivitäten entschuldigt.
Nordkoreas Verfassung garantiert zwar Religionsfreiheit. Trotzdem lässt die kommunistische Führung des Landes nur wenige, ihr unterstellte Gruppierungen zu.

Mendelssohn-Haus erhält Originalmanuskript des Komponisten

Eine wertvolle Handschrift von Felix Mendelssohn Bartholdy ist nach Leipzig zurückgekehrt.

Sie soll im Mendelssohn-Haus, dem letzten Arbeits- und Wohnort des Komponisten, ausgestellt werden. Das Haus, das heute ein Museum ist, teilte mit, bei dem Originalmanuskript handele es sich um eine Komposition samt Widmung aus der Schauspielmusik zu "Oedipus in Kolonos". Mendelssohn habe die Handschrift einem engen Freund aus Frankfurt am Main geschenkt. Jahrzehnte später wurde das Manuskript von Nachfahren des Komponisten wieder ersteigert. Jetzt haben Angehörige der Familie es dem Museum vermacht. - Mendelssohn wirkte in Leipzig als Gewandhauskapellmeister. Außerdem gründete er in der Stadt das erste Konservatorium deutschlandweit.

Riesiges Aquarium in Mexiko-City eröffnet

In den Ausstellungshallen tummeln sich Haie, Piranhas, Schildkröten und Krokodile.

In Mexiko-City ist ein riesiges Aquarium eröffnet worden. Das unterirdische Gebäude ist vier Stockwerke hoch und bietet Platz für mehr als 3.000 Tiere hunderter verschiedener Arten. Damit ist es eines der größten in Südamerika. Eröffnet wurde das Aquarium von dem Milliardär Carlos Slim, einem der reichsten Männer der Welt.

Yogeshwar und Welke erhalten Medienpreis der Sprachkultur

In seinen Shows beantwortet er die großen Wissensfragen - und das verständlich.

Der Journalist Ranga Yogeshwar wird heute in Wiesbaden für seinen klugen Umgang mit Sprache geehrt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache verleiht ihm den Medienpreis für Sprachkultur. Yogeshwar teilt ihn sich mit Moderator Oliver Welke, der in seiner "heute-Show" gerne Politiker aufs Korn nimmt. Im Bereich Print wird Johanna Adorján von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ausgezeichnet. Einen Nachwuchspreis bekommt der freie Journalist Mohamed Amjahid, der unter anderem für "Die Zeit" schreibt. Die vier Preisträger erhalten jeweils 5.000 Euro.

Sachsen-Anhalt : 30 Grundschulen werden zum Schuljahresende geschlossen

Nun sind es doch nicht so viele wie befürchtet.

In Sachsen-Anhalt müssen zum Ende dieses Schuljahres 30 Grundschulen schließen. Das sagte Kultusminister Stephan Dorgerloh der "Mitteldeutschen Zeitung". Zu Beginn der Schließungs-Debatte hatte er noch doppelt so viele Schulen vor dem Aus gesehen. Hintergrund ist eine Regelung, nach der die Grundschulen mindestens 60 Schüler haben müssen. In dünn besiedelten Regionen gilt eine Mindestzahl von 52. Allerdings haben die Kreise die Schüler nun so verteilt, dass mehr Schulen die Vorgaben erfüllen. Die geplanten Schulschließungen hatten in Sachsen-Anhalt massive Proteste ausgelöst. Ein Aktionsbündnis wurde gegründet, das dem Landtag 50.000 Unterschriften übergab.

Adnan Maral: Toleranz ist im Umgang verschiedener Kulturen nicht genug

Toleranz ist nicht genug.

Das meint der deutsch-türkische Schauspieler Adnan Maral zum Zusammenleben verschiedener Kulturen. Maral sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", am Ende müsse man einander nicht tolerieren, sondern akzeptieren und anerkennen, dass alle gleich seien. Als richtigen Schritt schlug der Darsteller aus "Türkisch für Anfänger" die doppelte Staatsbürgerschaft vor. Die Betroffenen müssten deutlicher erfahren, dass sie ein Teil der Gesellschaft seien und damit auch Verantwortung übernehmen müssten. Es sei keine Lösung zu sagen: 'Entscheid' Dich, sonst gehörst Du nicht dazu'.
Maral hat keinen deutschen Pass, weil er für die deutsche Staatsbürgerschaft die türkische hätte abgeben müssen. Der Schauspieler betonte, er lebe zwar gern in Deutschland, aber seine Wurzeln lägen in der Türkei.

Jüdischer Friedhof in Nordgriechenland verwüstet

In Griechenland kommt es immer wieder zu antisemitischen Übergriffen.

Jüngstes Beispiel: In der Hafenstadt Thessaloniki haben Unbekannte einen jüdischen Friedhof geschändet. Marmorornamente auf zwölf Grabsteinen wurden zerstört. Außerdem versuchten die Täter, die Abdeckungen mehrerer Gräber zu verschieben. Außenminister Evangelos Venizelos kündigte an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
In Thessaloniki hatte bis zum Zweiten Weltkrieg die größte jüdische Gemeinde Griechenlands gelebt. Während der deutschen Besatzung wurden schätzungsweise 50.000 Juden in Konzentrationslager deportiert.

Autor von "Gregs Tagebuch" geht unter die Buchhändler

Seine Comicreihe wurde weltweit millionenfach verkauft.

Der Schöpfer von "Gregs Tagebuch", Jeff Kinney, geht unter die Buchhändler. Auf der New Yorker Buchmesse kündigte er an, dass er einen verlassenen Gemischtwarenladen in seinem Wohnort in Plainville im US-Bundesstaat Massachusetts umbauen will. Kinney scherzte, so wolle er endlich reich werden. Er will selbst im Geschäft stehen und es gemeinsam mit seiner Frau betreiben.

Historiker Clark: 1914 dient in der Ukraine-Krise als Warnung

"Wir sollten nicht dieselben Fehler machen wie vor dem Ersten Weltkrieg."

Diese Auffassung vertritt der australische Historiker und Bestseller-Autor Christopher Clark. Mit Blick auf die Ukraine-Krise sagte Clark der Nachrichtenagentur dpa, 1914 diene als Warnung. Das historische Beispiel zeige, wie riskant es werde, wenn zwischen den politischen Akteuren das Gespräch versiege. Die Kanäle der Kommunikation müssten immer offen bleiben. Dabei sei es wichtig, sich in die Perspektive des Anderen zu versetzen und dies in das eigene Handeln einzubauen. Der Historiker kritisierte, dass die Politik der EU in der Ukraine-Krise teilweise von Alleingängen geprägt sei. Wenn klare Verantwortlichkeiten fehlten, habe das etwas Schlafwandlerisches.

Schweden: Kirche suspendiert schwulenfeindlichen Pfarrer

Die schwedische Kirche will nicht schwulenfeindlich sein.

In der Gemeinde Vara ist ein Pfarrer suspendiert worden, der Homosexualität als "Defekt" bezeichnet hatte, der sich durch Beten korrigieren lasse. Das berichtet Radio Schweden. Demnach erklärte der zuständige Erzbischof Anders Wejryd, die Kirche respektiere und segne homo- und heterosexuelle Beziehungen. Er glaube nicht, dass schwedische Pfarrer im allgemeinen versuchten, Homosexuelle zu bekehren.
Ein Reporter des Schwedischen Fernsehens hatte sich als homosexueller Mann auf der Suche nach seiner Identität ausgegeben und seelsorgerische Gespräche mit verschiedenen Pfarrern aufgezeichnet.

Äthiopischer Autor: Böhm war ein großer Humanist

"Er war ein guter Mann, ein außergewöhnlicher Mensch unter den Weißen."

Mit diesen Worten würdigte der äthiopische Schriftsteller und Wissenschaftler Solomon Gomes den verstorbenen Schauspieler Karlheinz Böhm. Der Nachrichtenagentur dpa sagte Gomes, Böhm habe Äthiopien mit seiner Organisation geholfen, als kein anderes Land bereit dazu gewesen sei. Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann würdigte Böhm als Vorbild in Sachen Menschlichkeit. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller sagte, Böhm habe gezeigt, dass jeder Einzelne etwas gegen das Elend in der Welt tun könne. Der Schauspieler und Gründer der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen" war am Donnerstag im Alter von 86 Jahren gestorben.

Medien: BND will soziale Netzwerke live ausforschen

Der Bundesnachrichtendienst nimmt verstärkt die sozialen Netzwerke ins Visier.

Laut der "Süddeutschen Zeitung", NDR und WDR will der deutsche Auslandsgeheimdienst Twitter, Facebook und andere Portale künftig in Echtzeit ausforschen können. Die Medien berichten übereinstimmend, das gehe aus vertraulichen Unterlagen des BND hervor. Bei den Überwachungsprogrammen orientiert sich der Bundesnachrichtendienst demnach ausdrücklich an den technischen Möglichkeiten des umstrittenen US-Geheimdienstes NSA und des britischen GCHQ. Der BND wollte die Medien-Berichte nicht kommentieren.

Streit um Münsteraner Islam-Professor Khorchide verärgert Muslime an der Basis

In Münster gibt es weiter Streit um den Professor für Islamische Theologie, Mouhanad Khorchide.

Der Autor und Journalist Eren Güvercin, der zeitweise im zuständigen Beirat der Universität Münster saß, kritisierte mangelnde Informationspolitik in der Angelegenheit. Im Kurznachrichtendienst Twitter beklagte er, in den muslimischen Gemeinden in Deutschland bekomme man vom derzeitigen Sachstand nichts mit. Dabei habe der "Koordinationsrat der Muslime in Deutschland" bisher die Bedenken der Basis im Fall Khorchide explizit angeführt. - Der Koordinationsrat berät seit Monaten mit der Uni über eine weitere Zusammenarbeit mit Khorchide. Die in dem Gremium zusammengeschlossenen Islamverbände hatten dem Wissenschaftler unter anderem mangelnde Qualifikation vorgehalten und dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Filmfest München präsentiert junges deutsches Kino

Das Filmfest in München ist wie eine Startrampe in die Kino-Welt.

Diesen Vergleich zog die Leiterin des Festivals, Diana Iljine. In diesem Jahr würden in München zwölf Spielfilme und vier Dokumentationen gezeigt, die meisten davon feierten ihre Weltpremiere. Iljine betonte, mit dem Filmfest wolle man zeigen, wie vielfältig der junge deutsche Film sein könne - von Komödien mit witziger Leichtigkeit bis hin zu spannenden Thrillern. - Das Filmfest beginnt Ende Juni und dauert neun Tage.

Südkoreanischer Popstar Psy bricht Rekorde

Der südkoreanische Popstar Psy bricht alle Rekorde.

Sein Video "Gangnam-Style" knackte im Internetportal Youtube die zwei-Milliarden-Marke und hat damit so viele Klicks wie kein anderes. Der Künstler zeigte sich selbst überwältigt von seinem Erfolg und kündigte an, bald weitere Produktionen herauszubringen. Der Clip steht seit Juli 2012 im Internet. Der Song dazu war weltweit in den Charts. Die ungewöhnliche Reiter-Parodie wurde vielfach kopiert und parodiert.

Mehr als 12.000 Löschanträge bei Google am ersten Tag

Unerwünschte Suchergebnisse bei Google kann man seit kurzem löschen lassen.

Von dieser Möglichkeit haben in den ersten 24 Stunden tausende Menschen Gebrauch gemacht. Die Internetsuchmaschine teilte mit, bisher seien mehr als 12.000 Löschanträge eingegangen. - Der Europäische Gerichtshof hatte verfügt, dass Bürger Google dazu verpflichten können, Dateien zu löschen, wenn das Recht auf Privatsphäre verletzt wird. Das Urteil gilt für Bürger aus den 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie für Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

Brasilien : Lehrer demonstrieren für bessere Bezahlung

Für Fußball steht mehr Geld bereit als für Bildung.

Dagegen haben in Brasilien hunderte Lehrer protestiert. Bei einer Demonstration in Rio de Janeiro forderten sie eine bessere Bezahlung.
In knapp zwei Wochen beginnt in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Milliardenausgaben für das Großereignis haben bei den Menschen im Land für große Verärgerung gesorgt. Es kam immer wieder zu Protesten.

Sprachphilosoph Noam Chomsky wendet sich gegen Sicherheitsdenken im Westen

Die eigene Bevölkerung ist zum Gegner geworden.

Das hält der US-Sprachphilosoph Noam Chomsky den westlichen Gesellschaften vor. Der 85-Jährige sagte bei einem Vortrag in Karlsruhe, nach dem Ende des Kalten Krieges habe vor allem in den USA ein übersteigertes Sicherheitsdenken den zentralen Platz in der Regierungspolitik eingenommen. Das hätten die Berichte über die Massenüberwachung des Geheimdienstes NSA gezeigt.
Chomsky ist einer der führenden linken Intellektuellen in den USA und gilt als Begründer der modernen Linguistik.

USA kritisieren Entlassung von chinesischem Blogger nach Treffen mit Kerry

Ein Treffen mit US-Außenminister John Kerry wurde ihm offenbar zum Verhängnis.

Die USA haben sich besorgt über das Schicksal des chinesischen Bloggers Zhang Jialong geäußert. Er hatte für eine chinesische Online-Plattform gearbeitet und teilte nun mit, dass er gefeuert worden sei - und zwar wegen "radikaler Äußerungen", die er bei einem Treffen Kerrys mit mehreren chinesischen Bloggern im Februar gemacht habe. Zhang hatte dabei inhaftierte Dissidenten erwähnt und die USA aufgefordert mitzuhelfen, die große Internet-Mauer in China einzureißen. Das Außenministerium in Washington erklärte, es sei beunruhigend, wenn ein Angestellter seinen Job verliere, weil er seine Meinung ausdrücke.

Politiker und Prominente würdigen verstorbenen Schauspieler Böhm

"Das ist die wichtigste Wette gewesen, die jemals in meiner Show stattgefunden hat."

Das sagte Frank Elstner, Erfinder der ZDF-Sendung "Wetten, dass...?" über einen Auftritt des am Donnerstag gestorbenen Schauspielers Karlheinz Böhm. Böhm wettete 1981, dass nicht einmal jeder dritte Zuschauer eine Mark für Äthiopen spenden würde. Es kam ein Millionen-Betrag zusammen - damit gründete er die Hilfsorganisation "Menschen für Menschen". Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann würdigte Böhm als Vorbild in Sachen Menschlichkeit. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller sagte, Böhm habe gezeigt, dass jeder Einzelne etwas gegen das Elend in der Welt tun könne. Der Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur, Rupert Neudeck, meinte im Deutschlandradio Kultur, Böhm sei einer der stärksten politischen Akteure gewesen, die gegen Waffenexporte nach Afrika eingeschritten seien.

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Fazit

Ersan Mondtags "Die Verdammten" in KölnUnter Untoten
Eine lange Tafel, an deren beiden Enden zwei Frauen sitzen. Eine Frau sitzt auf dem Tisch. Im Hintergrund ist ein überdimensioniertes Foto eines Babys zu sehen. Dahinter ist eine Treppe zu sehen, auf deren oberen Ende ein Mann sitzt. Über allem liegt eine Schicht weiße Federn. (Birgit Hupfeld / Schauspiel Köln)

Ersan Mondtag inszeniert Luchino Viscontis „Die Verdammten“ am Schauspiel Köln. Das Stück über eine deutsche Industriellenfamilie, die sich mit den aufstrebenden Nationalsozialisten einlässt, lässt für unseren Kritiker Michael Laages Fragen offen.Mehr

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