Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Dienstag, 25.06.2019
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 02.11.2018

Union im WandelWas kommt nach Merkel?

Moderation: Monika van Bebber

Beitrag hören Podcast abonnieren
Kanzlerin Angela Merkel seitlich fotografiert vor einer blauen Wand, auf der das Wort "CDU" steht (Kay Nietfeld/dpa)
Tritt als CDU-Vorsitzende ab: Kanzlerin Angela Merkel (Kay Nietfeld/dpa)

Zwei Politiker und ein Lobbyist haben nun bekanntgegeben, für den CDU-Vorsitz zu kandidieren: Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz wollen ihn einnehmen. Wer auch immer ins Amt gewählt wird: Unsere Gäste diskutieren, welche Folgen das haben könnte.

Angela Merkel kündigt ihren Rückzug an und viele in der CDU atmen auf. Das Rennen um die Nachfolge ist eröffnet, binnen kurzer Zeit meldeten sich mehrere Bewerber: Merkels Parteikollegen Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn konkurrieren um den Parteivorsitz, außerdem will Rechtsanwalt und Lobbyist Friedrich Merz in die Politik zurückkehren und Merkel beerben. Dabei geht es nicht nur um ein neues Gesicht: Merkel gilt als Meisterin des Pragmatismus. Der könnte sich nun überlebt haben, wie auch das angeblich postideologische Zeitalter.

Ob Angela Merkels Nachfolger so pragmatisch handeln werden wie sie, ist offen. Doch alle rechnen damit: Wer ihr Parteiamt übernimmt, kann auch Kanzler bzw. Kanzlerin werden. Es geht also um viel, und in der CDU wird ganz ungewohnt offen diskutiert. Die Partei scheint befreit, aber auch unsicher über den Weg, der nun einzuschlagen ist.

Endet mit Angela Merkel eine Ära postideologischer Politik? Oder war diese Annahme immer ein Trugschluss? Steht die CDU vor einem Rechtsruck? Werden konservative Wähler zur Union zurückkehren? Verliert die AfD ihr Feindbild - und ihre Daseinsberechtigung? Und: Werden wir Angela Merkel vermissen?

Darüber diskutieren:
Kristina Schröder, CDU-Politikerin, ehemals Bundesfamilienministerin
Robert Misik, Publizist, Wien
Ralph Bollmann, Publizist und Merkel-Biograph
Stefan Gruhner, Thüringen-Chef der Jungen Union

Wortwechsel

Krieg in Syrien Diplomatie am Ende oder Ende der Diplomatie?
Syrien, Kafr Nabudah: Syrische Oppositionskämpfer fahren auf einer Straße mit einem Panzer an die Front in der Provinz Hama. (picture alliance/Mustafa Dahnon/dpa)

In Syrien tobt seit 99 Monaten Krieg. Mehr als eine halbe Million Syrer sind gestorben, 13 Millionen wurden vertrieben. Wir wollen über die hilflosen Reaktionen der internationalen Staatengemeinschaft diskutieren, aber auch über mögliche Perspektiven Syriens.Mehr

Am Ende einer ÄraNeuwahl oder Weiterwursteln
Besucher stehen in der Kuppel des Reichstags, aufgenommen während des Sonnenuntergangs. (imago/photothek)

Der Abgang von Andrea Nahles hat bei der SPD eingeschlagen, auch die CDU ist angeschlagen. Ist womöglich das gesamte deutsche Parteiensystem in der Krise? Bündnisse, auch ungewöhnliche, könnten zukünftig zur Regel werden. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur