Seit 10:05 Uhr Lesart
Montag, 20.09.2021
 
Seit 10:05 Uhr Lesart

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 02.11.2018

Union im WandelWas kommt nach Merkel?

Moderation: Monika van Bebber

Kanzlerin Angela Merkel seitlich fotografiert vor einer blauen Wand, auf der das Wort "CDU" steht (Kay Nietfeld/dpa)
Tritt als CDU-Vorsitzende ab: Kanzlerin Angela Merkel (Kay Nietfeld/dpa)

Zwei Politiker und ein Lobbyist haben nun bekanntgegeben, für den CDU-Vorsitz zu kandidieren: Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz wollen ihn einnehmen. Wer auch immer ins Amt gewählt wird: Unsere Gäste diskutieren, welche Folgen das haben könnte.

Angela Merkel kündigt ihren Rückzug an und viele in der CDU atmen auf. Das Rennen um die Nachfolge ist eröffnet, binnen kurzer Zeit meldeten sich mehrere Bewerber: Merkels Parteikollegen Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn konkurrieren um den Parteivorsitz, außerdem will Rechtsanwalt und Lobbyist Friedrich Merz in die Politik zurückkehren und Merkel beerben. Dabei geht es nicht nur um ein neues Gesicht: Merkel gilt als Meisterin des Pragmatismus. Der könnte sich nun überlebt haben, wie auch das angeblich postideologische Zeitalter.

Ob Angela Merkels Nachfolger so pragmatisch handeln werden wie sie, ist offen. Doch alle rechnen damit: Wer ihr Parteiamt übernimmt, kann auch Kanzler bzw. Kanzlerin werden. Es geht also um viel, und in der CDU wird ganz ungewohnt offen diskutiert. Die Partei scheint befreit, aber auch unsicher über den Weg, der nun einzuschlagen ist.

Endet mit Angela Merkel eine Ära postideologischer Politik? Oder war diese Annahme immer ein Trugschluss? Steht die CDU vor einem Rechtsruck? Werden konservative Wähler zur Union zurückkehren? Verliert die AfD ihr Feindbild - und ihre Daseinsberechtigung? Und: Werden wir Angela Merkel vermissen?

Darüber diskutieren:
Kristina Schröder, CDU-Politikerin, ehemals Bundesfamilienministerin
Robert Misik, Publizist, Wien
Ralph Bollmann, Publizist und Merkel-Biograph
Stefan Gruhner, Thüringen-Chef der Jungen Union

Wortwechsel

FachkräftemangelWoher sollen die Könner kommen?
Ein Azubi steht im Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie an einer Werkzeugmaschine. (picture alliance / dpa / Rupert Oberhäuser)

400.000 Zuwanderer jährlich brauchen wir, um den Mangel an Fachkräften auszugleichen, so die Bundesanstalt für Arbeit. Die fehlenden Spezialisten sind inzwischen ein großes Problem - für den Wirtschaftsstandort Deutschland und auch im Alltag.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur