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Konzert / Archiv | Beitrag vom 17.01.2020

Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik LIVEBesetzungsvarianten ohne Grenzen

Moderation: Carola Malter

Das Ensemble ist in einer Collage zu sehen, in der die Musiker wild durcheinander sitzen, stehen und fliegen. (oenm – österreichisches ensemble für neue musik / Markus Sepperer)
oenm – österreichisches ensemble für neue musik hat Lust an Besetzungen, an die nie einer zuvor gedacht hat. (oenm – österreichisches ensemble für neue musik / Markus Sepperer)

Fünf Tage Festival, fünf Tage voller neuer Musik. Wir sind mittendrin und übertragen jeden Tag live. Das Ensemble "oenm – österreichisches ensemble für neue musik" spielt Werke für verrückte Besetzungen, zum Beispiel für Harfe, Kontrabass und Schlagzeug.

Ein Musiktheater über Künstliche Intelligenz, drei Orchesterkonzerte mit Ur- und Erstaufführungen, Solo- und Ensemblekonzerte im Grenzbereich von Avantgarde, Free Jazz, Elektro, mit Werken aufregender Komponistinnen und Komponisten – das ist Ultraschall Berlin, das Festival für neue Musik von Deutschlandfunk Kultur und rbbKultur, im Januar 2020. Fünf Tage live im Radio, danach auf unserer Website.

Das Ensemble "oenm – österreichisches ensemble für neue musik" spielt selten in seiner vollen Größe von knapp 20 Musikern. Das wäre ihnen (und auch den Komponist*innen) viel zu langweilig. Für sie sind die außergewöhnliche Besetzungen nicht nur Alltag, sonder auch reizvoll. 

Die Musiker stehen auf einer markant angestrahlten Bühne mit ihren Instrumenten. (oenm – österreichisches ensemble für neue musik / Markus Sepperer)Das "oenm – österreichische ensemble für neue musik" hat schon über 300 Uraufführungen in 40 Jahren gespielt. (oenm – österreichisches ensemble für neue musik / Markus Sepperer)

Und so finden sich an diesem Abend verschiedene Kombinationen zusammen. Mal spielen Streicher mit ihren Umblätterern, mal die Harfe mit Flöte, Cembalo und einer Paetzold-Blockflöte zusammen. Diese stammt von Instrumentenbauer Herbert Paetzold, der die übergroßen Bassflöten in ein kastenartiges und damit besser transportableres Format gebracht hat.

Elisabeth Hahn im Gespräch mit der Flötistin Irmgard Messin vom Ensemble oenm:

Mehr Informationen zum Programm und den einzelnen Werken: hier.

Die einzelnen Werke des Abends:

Live aus dem Heimathafen Neukölln

Manuela Kerer
"kaput II" für Cembalo, Blockflöte, Harfe, Querflöte und Zuspielung

Olga Neuwirth
"Marsyas II" für Flöte, Viola, Violoncello und Klavier

Clara Iannotta
"Limun" für Violine, Viola und zwei Umblätterer

Alexandra Karastoyanova-Hermentin
"polynj" für Violoncello und Klavier

Festivalleiter Andreas Göbel (rbbKultur) sprach mit der Komponistin Margareta Ferek-Petric über ihr Werk:

Margareta Ferek-Petric
"Fire Walk With(out) me" für Flöte, Paetzold-Blockflöte, Harfe und Cembalo

Vasiliki Krimita
"Aeoliíàs" für Flöte und Schlagzeug

Sofia Gubaidulina
Fünf Etüden für Harfe, Kontrabass und Schlagzeug

Festivalleiter Andreas Göbel (rbbKultur) sprach mit der Komponistin Elena Mendoza über ihr Werk:

Elena Mendoza
"Fremdkörper", Variationen für Violoncello, Schlagzeug, Klavier und Performer

oenm – österreichisches ensemble für neue musik

Irmgard Messin, Flöte
Elisabeth Wirth, Paetzoldflöte
Ekkehard Windrich, Violine
Jutas Jávorka, Viola
Peter Sigl, Violoncello
Christian Junger, Kontrabass
Katharina Teufel-Lieli, Harfe
Nora Skuta, Klavier, Cembalo
Rupert Struber, Perkussion

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