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Konzert / Archiv | Beitrag vom 21.01.2021

"Ultraschall Berlin" – Festival für neue Musik 2021 Liveensemble mosaik: Naturinspiriertes

Moderation: Rainer Pöllmann und Leonie Reineke

Eine Gruppe von Menschen steht mit Reisekoffern auf einem verlassenen Bahnhofsgelände. (ensemble mosaik / distruktur)
Das ensemble mosaik hat sich 1997 gegründet. (ensemble mosaik / distruktur)

Naturbilder haben die Komponisten Joshua Mastel, Irene Galindo Quero und Ulrich Kreppein angetrieben. Ihre Werke haben Staubstürme, geschwisterliche Verbundenheit und Erinnerungen an lebensbejahende Nächte inhaliert - präsentiert vom ensemble mosaik.

Rainer Pöllmann, einer der Leiter von "Ultraschall Berlin" - Festival für neue Musik, hat an dem Vorhaben eisern festgehalten, auch in diesem Jahr Konzerte zu veranstalten, obwohl das Corona-Korsett immer enger geschnallt wurde. Das Berliner "ensemble mosaik" spielt nun exklusiv und live im Sendesaal natur- und poesiegetriebene Werke. 

Komponist Ulrich Kreppein stellt sein Werk persönlich vor:

Der Dirigent des Konzertes Bas Wiegers hatte kurz vor der Generalprobe Zeit für ein Interview in unserer Sendung "Tonart". Er berichtet von seinem Lebensweg, der ihn vom Geigenstudium und Affinität zur Alten Musik ans Pult führte mit besonderem Interesse für das Neue:

Während des Konzertes äußerte sich die Komponistin Irene Galindo Quero zu ihrem Werk "si callalo pudié sentirsas ", das zur Uraufführung kam:

Weitere Programmhinweise zu diesem Konzert, auch ausführliche Werkbeschreibungen, finden Sie auf der Festivalseite:

Dieses Banner führt Sie zur exklusiven Seite von "Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik".

Wir sind für Sie auch auf Twitter, Instagram und Facebook, besonders unter #ultraschallberlin erreichbar. Teilen Sie gerne Ihre Assoziationen von diesem Abend, wir freuen uns auf Ihre Eindrücke.

Eine junge Frau mit hochgesteckten roten Haaren und Kompfhörern steht inmitten von Zuschauerstühlen und neben einer großen Uhr und spricht in ein Mikrofon. (Deutschlandradio - Simon Detel)Leonie Reineke sitzt mal nicht in einer Sprecherkabine, sondern kann das Konzert direkt im Saal moderieren. (Deutschlandradio - Simon Detel)

Nach dem Konzert beschrieben Leonie Reineke, Rainer Pöllmann und Dirigent Bas Wiegers, wie sich dieser Jahrgang des Festivals ohne Publikum und voller permanenter Umplanungen anfühlt:

Live aus dem Großen Sendesaal des Haus des Rundfunks

Joshua Mastel
spread in lobes like lichen on rock (2020)
für kleines Ensemble und Elektronik
Auftragswerk der Tage für zeitgemäße Musik Bludenz

Irene Galindo Quero
si callalo pudié sentirsas (2020)
für Ensemble
Uraufführung – Auftragswerk des ensemble mosaik, finanziert vom Hauptstadtkulturfonds

Ulrich Kreppein
Nachtstück (2018)
für Ensemble

ensemble mosaik
Arne Vierck, Klangregie
Bas Wiegers, Leitung

Alle Musik-Audios sind 30 Tage nach der Ausstrahlung verfügbar.

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