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Kulturnachrichten

Mittwoch, 11. Juni 2014

Ukrainische Journalismus-Studenten entlarven russische Medienpropaganda

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit - diese Erkenntnis gilt auch für die Krise in der Ukraine.

Studenten der Kiewer Journalistenschule Mohyla versuchen, im Internet nachzuweisen, wie auf russischer Seite über die Medien Propaganda betrieben wird. Auf ihrer Homepage "stopfake.org" zeigen sie, wie im russischen Fernsehen Bilder von anderen Konfliktschauplätzen als Szenen aus der Ostukraine ausgegeben werden. Das Moskauer Staaatfernsehen hat bereits einen Fall eingeräumt: Es erklärte, man habe "versehentlich" falsche Bilder über angebliche tote Zivilisten aus der Ost-Ukraine gesendet. "stopfake.org" hatte zuvor darauf hingewiesen, dass tatsächlich Opfer aus der umkämpften Kaukasus-Region zu sehen waren.

Oberster türkischer Gerichtshof hebt Urteil gegen Schriftstellerin Pinar Selek auf

In einem umstrittenen Prozess war Pinar Selek im Januar 2013 zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Jetzt hat der oberste türkische Gerichtshof in Ankara das Urteil gegen die Schriftstellerin und Soziologin aufgehoben. Wie türkische Medien berichten, muss der Fall neu verhandelt werden. Selek war vorgeworfen worden, an einem Bombenanschlag auf einen Basar in Istanbul 1998 beteiligt gewesen zu sein. Gutachter sind allerdings der Ansicht, damals habe es sich um eine Gasexplosion, nicht um einen Anschlag gehandelt.

Pinar Selek lebt mittlerweile in Straßburg im Exil; die Türkei hat aber ihre Auslieferung beantragt. Ihren Freispruch fordert unter anderem die Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland.

Künstler in Krakau verwandeln Lenin-Statue in postkommunistisches "Manneken Pis"

Um sich symbolisch vom Kommunismus loszusagen, haben viele osteuropäische Städte und Gemeinden nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ihre Lenin-Denkmäler sprengen lassen.

Beim Art-Boom-Kunstfestival im polnischen Krakau versucht man jetzt, auf etwas andere Weise mit dem sowjetischen Erbe umzugehen: In der Arbeitervorstadt Nowa Huta wurde eine originalgetreue Kopie des Lenin-Denkmals errichtet, das früher dort stand - stark verkleinert und grellgrün angestrichen. Außerdem wurde eine Wasserdüse eingebaut, die die Figur zum Springbrunnen macht: Aus Wladimir Iljitsch Lenin ist somit ein postkommunistisches "Manneken Pis" geworden.

Verbraucherschützer sollen Klagerecht gegen Internetkonzerne erhalten

Wenn Daten unzulässig erhoben, verarbeitet und genutzt werden - dann sollen künftig auch Verbraucherschutzverbände dagegen klagen können.

So sieht es ein Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas vor, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Darin heißt es, dass Verbraucherschützer gegen Unternehmen Unterlassungsansprüche geltend machen können. Bislang dürfen sie nur dann klagen, wenn durch die allgemeinen Geschäftsbedingungen gegen Datenschutzvorschriften verstoßen wurde. Mit den neuen Vorgaben sollen Verbraucherschützer künftig leichter und selbstständig gegen Datenmissbrauch vorgehen können.

Studie: Abiturienten wollen nur selten Lehrer werden

Abiturienten haben zwar Respekt vor dem Beruf des Lehrers.

Gleichzeitig entscheiden sich leistungsstarke Schüler nur sehr selten für ein Lehramtsstudium. Das ist ein Ergebnis des neuen "Hochschulbildungsreports 2020" vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey. Die Autoren schlagen darin eine Reihe von Reformen vor. So plädieren sie unter anderem für die Einführung von Schul- oder Unterrichtsassistenten. Auch die Gehaltszahlung sollte überdacht werden, etwa mit einer leistungsorientierten Vergütung.

MDR: Fußball-WM 1974 war eine der größten Stasi-Operationen außerhalb der DDR

Die Aktionen trugen die Namen "Meisterschaft A" und "Leder".

Die DDR-Staatssicherheit sah sich durch die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 offenbar zu einer der größten Operationen gezwungen, die sie je im Ausland durchgeführt hat. Das berichtet der MDR unter Berufung auf Dokumente der Stasi-Unterlagenbehörde. Während der WM in der Bundesrepublik waren demnach hunderte zusätzliche Stasi-Spitzel im Einsatz. Die Stasi hatte dem Bericht zufolge auch fünf Mitglieder der DDR-Mannschaft angeworben, darunter den 2007 verstorbenen Cheftrainer Georg Buschner. Die Spitzel sollten vor allem verhindern, dass sich mitreisende Fans in den Westen absetzten. In der Vorrunde besiegte die als Außenseiter geltende Mannschaft aus der DDR den späteren Weltmeister aus der Bundesrepublik mit 1:0.

Linguist: Nach der Wende gab es keine sprachliche Wiedervereinigung

Gab es nach dem Fall der Mauer auch eine sprachliche Wiedervereinigung?

Nein, sagt der westdeutsche Sprachwissenschaftler Manfred Hellmann. Damals habe es eine sprachliche Übernahme gegeben. Die Anpassungsleistung habe allein der Osten erbracht. Laut Hellmann gab es in der DDR 800 bis 1.400 spezifische Worte, nur ganz wenige davon überlebten. Die allerwenigsten Ausdrücke würden heute in ganz Deutschland gebraucht, etwa die Redewendung "Fakt ist". Während viele Worte in Vergessenheit gerieten, hätten die Ostdeutschen bekannte Ausdrücke mit einer anderen Bedeutung versehen, sagte Hellmann. Für Ossis sei das Wort Bilanz das Gleichgewicht zwischen Planauflage und Planerfüllung gewesen. Im Westen dachte man dabei nur an Gewinn und Verlust.

Manfred Hellmann war bis 2001 am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim tätig.

Internetnutzer bleiben klassischen Medien treu

Die deutschen Internetnutzer informieren sich zwar zu einem großen Teil im Netz.

Auf die klassischen Nachrichtenmedien wollen sie aber nicht verzichten. Das geht aus einer Studie hervor, die das Hans-Bredow-Institut heute in Hamburg vorstellte. Um sich gründlich zu informieren, setzten die Befragten weiterhin auf die Tageszeitung oder das Fernsehen. 32 Prozent der Befragten hielten sich über aktuelle Ereignisse mit dem Smartphone auf dem Laufenden; weitere 15 Prozent verwendeten dafür ein Tablett. Die Bereitschaft, für Nachrichten im Internet zu bezahlen, sei immer noch niedrig, hieß es.

Auch die sozialen Netzwerke dienten als Informationsquelle; sie verzeichneten in allen Altergruppen Zuwächse.

Front National entfernt Le Pens Videoblog nach neuer antisemitischer Äußerung

Mit dem Videoblog ist nach der neuesten antisemitischen Äußerung von Jean-Marie Le Pen jetzt Schluss.

Der rechtsextreme französische Front National hat das sogenannte "Logbuch" des 85-Jährigen von seiner Internetseite entfernt. Der Anwalt der Partei begründete den Schritt damit, dass es immer wieder Anzeigen gegen die Vorsitzende Marine Le Pen als Verantwortliche des Internetauftritts gegeben habe. Ihr Vater Jean-Marie hatte am Wochenende mit einer abwertenden Bemerkung über Front-National-kritische Künstler für Empörung gesorgt. Der Parteigründer sagte in einem seiner Videos, man werde das nächste Mal eine "Ofenladung" machen. Das wurde als Anspielung auf die Vernichtungslager der Nationalsozialisten verstanden.

Geschenk aus China: Vier Meter hohe Engels-Statue in Wuppertal wird eingeweiht

Es gibt Geschenke, die machen nicht nur Freude.

Das erlebt Wuppertal gerade: Die Stadt hat von der Volksrepublik China eine vier Meter hohe Friedrich-Engels-Statue geschenkt bekommen, die heute offiziell eingeweiht wird. Engels, der mit Karl Marx das Kommunistische Manifest geschrieben hat, wurde 1820 im heutigen Wuppertaler Stadtteil Barmen geboren.

2010 hatte der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Ma Kai die Statue bei einem Besuch in der Stadt spontan gestiftet. Kritiker sind allerdings der Ansicht, es sei kurz nach dem 25. Jahrestag des Massakers auf dem Tiananmen-Platz in Peking unangemessen, das Geschenk aus China anzunehmen. Oberbürgermeister Peter Jung betonte in seinem Blog, 2013 habe sich auch der Stadtrat dafür ausgesprochen, die Statue aufzustellen.

Hier ein Interview zum Thema mit dem Leiter des Museums "Historisches Zentrum" in Wuppertal.

Demonstration gegen geplante Bildungsreform in Chile

Die Bildungsreform, die Präsidentin Michelle Bachelet anstrebt, geht ihnen nicht weit genug.

In Chile sind erneut tausende Studenten und Lehrer auf die Straße gegangen. Die Demonstranten fordern unter anderem die Abschaffung der Studiengebühren und bessere Arbeitsbedingungen im Bildungswesen. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich 40.000 Menschen an den Protesten, die Polizei spricht von 15.000 Demonstranten.

Unterstützung kam aus Brasilien: Von dort aus posteten Spieler der chilenischen Fußball-Nationalmannschaft ein Foto auf Twitter. Darauf posieren sie in T-Shirts, auf denen der Slogan "Ganz Chile für öffentliche Bildung" zu sehen ist.

Mexikanische Zirkus-Angestellte gehen gegen Tier-Verbot auf die Straße

In Mexiko-Stadt sind gestern Clowns, Artisten und Dompteure auf die Straße gegangen.

Betreiber und Mitarbeiter von Zirkussen hatten dazu aufgerufen, gegen das neue Tier-Verbot in Vorführungen zu protestieren. Die Demonstranten zogen zum Platz Zócalo im historischen Zentrum, an dem das Stadtparlament seinen Sitz hat, das die Regelung eingeführt hat. Die Künstler sorgen sich sowohl um die traditionelle Zirkus-Kultur als auch um ihre Arbeitsplätze. Sie wären aber bereit, strengere Tierschutzkontrollen zuzulassen. - In mehreren lateinamerikanischen Staaten wurden zuletzt Gesetze erlassen, die den Einsatz von Tieren in Zirkussen verbieten oder beschränken.

Wohl ältester Mensch der Welt in Bolivien gestorben

123 Jahre alt wird nicht jeder Mensch -

deshalb war der Bolivianer Carmelo Flores damit wohl auch älteste der Welt. Wie sein Enkel René mitteilte, ist sein Großvater jetzt in einem Krankenhaus in La Paz gestorben. Flores wurde nach Angaben der bolivianischen Behörden am 16. Juli 1890 geboren. Im Guinness-Buch der Rekorde ist er aber nicht als ältester Mensch der Welt verzeichnet, sondern die 116-jährige Japanerin Misao Okawa. Die Weltöffentlichkeit wurde erst vor knapp einem Jahr auf Flores aufmerksam. Sein ganzes Leben verbrachte er im 4.000 Meter hoch gelegenen Bergdorf Frasquía in den Anden. Flores hinterlässt einen Sohn, 14 Enkel und 39 Urenkel.

Analyse: Queen Elizabeth I. war gar nicht so blass, wie man denkt

Eines ihrer berühmtesten Porträts zeigt Elizabeth I. als blasse, ernste Frau.

Jetzt haben Untersuchungen der National Portrait Gallery in London ergeben: Die Königin hatte ursprünglich viel rosigere Wangen. Wie der "Daily Telegraph" berichtet, fanden Restauratoren unter dem Mikroskop Spuren roten Pigments auf den Wangen Elizabeths. Die Farbe ist wohl im Lauf der Jahre verblasst. Das Gemälde entstand etwa 1575. Wer es gemalt hat, ist nicht bekannt. Es wird zusammen mit zahlreichen anderen Monarchen-Porträts, Schmuck und persönlichen Dokumenten in einer Ausstellung über die Tudors zu sehen sein.

Hier der Link zu dem Bericht des "Daily Telegraph" und hier mehr Informationen zu dem Gemälde.

New Yorker Frick Collection will die Ausstellungsfläche verdreifachen

Die New Yorker Museen sind auf Expansionskurs.

Nach dem MoMA, dem Metropolitan und dem Whitney Museum hat jetzt auch die Frick Collection angekündigt, sich zu vergrößern: Man plane einen Anbau, mit dem sich die Ausstellungsfläche verdreifache, hieß es. Das Museum, in dem Werke von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert zu sehen sind, nimmt schon jetzt einen ganzen Häuserblock ein. Die Stadt und die Nachbarn müssen den Plänen noch zustimmen. Wieviel der Anbau kosten soll, wurde nicht bekannt.

Anhaltinisches Theater erhält Landesförderung von 32 Millionen Euro

Nach monatelangen Diskussionen sieht es jetzt so aus, als blieben alle Sparten des Anhaltinischen Theaters erhalten.

Das Haus in Dessau-Roßlau erhält bis 2018 vom Land Sachsen-Anhalt Fördermittel in Höhe von fast 32 Millionen Euro. Das sieht ein Vertragsentwurf vor, den das Kabinett in Magdeburg gebilligt hat. Kultusminister Stephan Dorgerloh sagte, dadurch werde das Anhaltinische Theater für fünf Jahre auf eine tragfähige Grundlage gestellt. Zur Zeit hat ein Großteil der mehr als 300 Mitarbeiter die Arbeitszeit auf 90 Prozent reduziert. Diese und weitere Einsparungen sollen ebenfalls dazu beitragen, dass es auch in Zukunft sowohl Orchester und Chor als auch Ballett, Schauspiel und Puppentheater gibt.

Internet-Anbieter weist Kritik der Taxi-Fahrer zurück

Die Taxi-Fahrer finden die Konkurrenz durch Smartphone-Anbieter unfair.

Deswegen haben heute tausende von ihnen in europäischen Großstädten demonstriert, auch in Berlin, Hamburg oder Köln. Der Grund: Seit einiger Zeit gibt es Apps wie die der Firma Uber, über die man Mietwagen mit Fahrer buchen oder sich mit privaten Fahrern kurzschließen kann. Uber hat auf die Proteste der Taxi-Branche allerdings gelassen reagiert. Man sei nur eine weitere Wahl, sagte Patrick Studener, der für den Uber-Dienst in Europa zuständig ist. Jeder Fahrer, der sich für die App registrieren lassen wollte, werde überprüft. Er müsse seinen Führerschein oder ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, sagte Studener.

Staatliche Kommission soll Todesfälle in irischen Mutter-Kind-Heimen aufarbeiten

Die Todesfälle in irischen Mutter-Kind-Heimen soll jetzt eine staatliche Kommission aufarbeiten.

Das hat der zuständige Minister, Charlie Flanagan, angekündigt. In einer kürzlich vorgestellten Studie kommt eine Historikerin zu dem Schluss, dass ein Massengrab in der irischen Grafschaft Galway offenbar die sterblichen Überreste von 800 Kindern enthält. Sie sollen zwischen 1925 und 1961 in einem kirchlichen Heim für ledige Mütter zur Welt gekommen sein. Im katholisch geprägten Irland galten unverheiratete Frauen, die schwanger wurden, lange Zeit als "Sünderinnen". Ihre Kinder kamen vielfach ohne professionelle Hilfe auf die Welt, wurden misshandelt oder starben an Unterernährung. Laut Medienberichten wurden inzwischen auch die ersten Akten aus mehreren umstrittenen Heimen an die Behörden übergeben.

Ägyptischer Bürgerrechtler zu 15 Jahren Haft verurteilt

Er gilt als Führungsfigur des ägyptischen Volksaufstands, der den langjährigen Machthaber Husni Mubarak zu Fall brachte.

Jetzt ist der Bürgerrechtler und Oppositionelle Alaa Abdel Fattah zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das Schnellgericht in Kairo warf ihm vor, zu Gewalt angestachelt zu haben. Außerdem verstieß Fattah nach Ansicht der Staatsanwaltschaft gegen ein damals neu eingeführtes Gesetz. Das verpflichtete dazu, Proteste drei Tage im Voraus anzumelden und genehmigen zu lassen. Der Bürgerrechtler kann gegen die Entscheidung in Berufung gehen.

Bereits im Dezember waren drei Aktivisten zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt worden. Auch sie wurden beschuldigt, eine nicht genehmigte Demonstration organisiert zu haben.

Britischer Bildhauer stellt mitten in London ein stockfinsteres Hotelzimmer auf

Wenn es nach dem Künstler geht, betreten die Besucher dieses Werk am besten nackt.

Der britische Bildhauer Antony Gormley hat mitten in London eine Skulptur mit dem Titel "Room" aufgestellt. Wie der "Daily Telegraph" schreibt, handelt es sich um ein Zimmer, das nur vier Quadratmeter groß ist, aber 10 Meter hohe Decken hat - und das innen drin stockfinster ist. Im Inneren steht nur ein schlichtes, weiß bezogenes Bett. Gormley sagte dem "Telegraph", der Raum sei angelehnt an die urmenschliche Erfahrung einer Höhle. Besucher sollten nicht nur die Welt, sondern auch ihre Kleidung hinter sich lassen. Das Kunstwerk gehört zu einem neuen Hotel, das im Herbst eröffnen soll. Eine Übernachtung in Gormleys "Room" soll übrigens 2.500 Pfund kosten.

Hier geht's zum Artikel des "Telegraph".

Abberufener Bischof Tebartz-van Elst zieht von Limburg nach Regensburg

Franz-Peter Tebartz-van Elst zieht von Limburg nach Regensburg.

Wie die ehemalige Sprecherin des Bistums mitteilte, will der abberufene Limburger Bischof dort bleiben, bis er eine neue Aufgabe übernimmt. Die Wahl sei auf Regensburg gefallen, weil der dortige Bischof Rudolf Voderholzer Tebartz-van Elst seiner Gastfreundschaft versichert habe. Papst Franziskus hatte den Limburger Bischof Ende März unter anderem wegen der Kostenexplosion beim Bau seines Amtssitzes abberufen.

Spanischer Dirigent Frühbeck de Burgos gestorben

Spaniens bedeutendster Dirigent, Rafael Frühbeck de Burgos, ist tot.

Er starb im Alter von 80 Jahren in der nordspanischen Stadt Pamplona, wie die staatliche Nachrichtenagentur Efe meldete. Frühbeck de Burgos war von 1966 bis 1971 Generalmusikdirektor der Stadt Düsseldorf und Chefdirigent der Düsseldorfer Symphoniker. Weitere Stellen folgten, unter anderem in Montreal, Tokio, Wien. Der Maestro war zudem Chefdirigent des Berliner Rundfunk-Symphonieorchesters und bei der Dresdner Philharmonie.

Wegen eines Krebsleidens hatte Frühbeck de Burgos seine Karriere erst vor kurzem beendet.

Bildhauer Gerhard Rommel gestorben

Der Bildhauer Gerhard Rommel ist tot.

Wie seine Witwe mitteilte, starb er bereits vergangenen Freitag im Alter von 80 Jahren im brandenburgischen Gransee. Rommel studierte an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee. Er gestaltete zahlreiche DDR-Gedenkmünzen, Medaillen und Plastiken. Bis zur Wende stand am Park Friedrichshain in Berlin sein Denkmal für die paramilitärischen DDR-Kampfgruppen.

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