Freistil, vom 08.04.2018

Über den Reiz musikalischer UnschärfenOde an den Fehler

Egal ob beim Ex-Beatle Paul McCartney oder der experimentierfreudigen Band Radiohead - auf vielen Alben populärer Musiker lassen sich bei genauem Hinhören schief tönende Passagen entdecken.

Die Hände eines Musikers beim Gitarre spielen. (imago/blickwinkel)
Ist ein schräger Klang ein bewusst eingesetztes Stilmittel in der Musikkomposition? (imago/blickwinkel)

In Zeiten digitaler Studioproduktionen scheint das verwunderlich. Wird manch schräger Klang von Musikern und Produzenten als Stilmittel eingesetzt?

Das Feature spannt in der Betrachtung von musikalischen Fehlern einen Bogen: vom Laienmusiker, der aus Fehlern lernt, über den bewusst in die Musik hineinkomponierten Fehler renommierter Künstler bis hin zur Faszination von beiläufigen Verspielern, die ein Werk erst ausmachen.

Wie lässt sich all dies in eine produktive Fehlerkultur integrieren? Unstimmigkeiten sind oft auch klang- und stilbildend.

Sicher aber ist: Aus Fehlern lernt man!

Produktion: DLF 2015