Seit 17:55 Uhr Studio 9 kompakt Wahlstudio

Sonntag, 26.05.2019
 
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Typisch deutsch?

Moderator Frank Plasberg (stehend) mit seinen Gästen zum Thema Gender-Streit: Sybille Mattfeldt-Kloth (stv. Vorsitzende des Niedersächsischen Landesfrauenrats, l-r), Bloggerin Anne Wizorek, Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, Schauspielerin Sophia Thomalla, FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki und Autorin Birgit Kelle (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Typisch deutsch: Fernsehen"Alles sehr didaktisch"

Das deutsche TV, das ist in der Wahrnehmung von außen vor allem ARD und ZDF. Es wird als "super solide" (Italien), aber auch als "langweilig" (dito) empfunden. Mexiko lobt die Rundfunkgebühr. Österreich moniert: Die guten Filme laufen zu spät.

Taxistand am Hauptmarkt in Nürnberg (dpa / picture alliance / Helmut Meyer zur Capellen)

Typisch deutsch? Taxi"Was ist das für ein Luxus!"

Die Amerikanerin Melissa Eddy findet es unglaublich, dass ein Mercedes in Deutschland ein Taxi sein kann. Aber sie will nicht mit jedem Taxifahrer über Trump reden. Nicht immer seien die Chauffeure ortskundig, hat die Italienerin Flaminia Busotti bemerkt.

Passanten und ein Radfahrer stehen auf dem Gehweg an einer Ampel. (imago stock&people)

Typisch deutsch: AmpelnSymbol der deutschen Ordnung

"Bei Rot bleibe stehen, bei Grün kannst du gehen" - diesen Reim lernt jedes Kind in Deutschland, spätestens in der Verkehrserziehung. Diese Hörigkeit gegenüber Ampeln finden viele Menschen aus dem Ausland befremdlich.

Bierglas wird ausgeleert, Bier fliegt durch die Luft (onemorenametoremember | photocase.de)

Typisch deutsch: Alkohol"Das Maßbier ist für uns ein Schock"

Der irische Auslandskorrespondent begeistert sich für die deutschen Kräuterliköre. Die US-amerikanische Kollegin wundert sich, dass man hier mit 16 Alkohol trinken, aber nicht Autofahren darf. Taiwanesen erschrecken sich vor dem größten Bierglas.

Eine Reinigungskraft vom Online-Reinigungsdienst Homejoy putzt am 04.11.2014 in einer Wohnung in Berlin. (dpa/Jens Kalaene)

Typisch deutsch: Bedienstete Putzen und wieder gehen

In Deutschland sind Putzkräfte eher ein Einmal-die-Woche-Phänomen, anderswo gehören sie zur Familie und leben mit im Haus, beobachten die Auslandskorrespondenten: "Die Deutschen lieben ihre Privatsphäre viel zu sehr."

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