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Kulturnachrichten

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Türkischer Intellektueller fordert seine Freilassung

Osman Kavala sitzt seit einem Jahr in Untersuchungshaft

Ein Jahr nach der Inhaftierung des türkischen Kulturmäzens und Bürgerrechtlers Osman Kavala haben dessen Anwälte seine sofortige Freilassung gefordert. Kavala sitze seit einem Jahr ohne Anklage in Untersuchungshaft, kritisierten sie bei einer Pressekonferenz in Istanbul. Die Akte sei geheim, deshalb wüssten auch die Anwälte nicht, was genau ihm vorgeworfen werde. Kavala war im Oktober 2017 in Istanbul bei der Rückkehr von einer Besprechung mit dem Goethe-Institut im Süden der Türkei festgenommen worden. Der Unternehmer betreibt einen der größten Verlage der Türkei und setzt sich mit seiner Organisation Anadolu Kültür für den Dialog zwischen den Volks- und Religionsgruppen ein.

Deutscher Buchhandlungspreis verliehen

Drei Buchhandlungen in Chemnitz, Köln und Berlin ausgezeichnet

Drei Buchhandlungen in Chemnitz, Köln und Berlin sind als beste Buchhandlungen Deutschlands ausgezeichnet worden. Sie erhielten den Deutschen Buchhandlungspreis und damit je 25 000 Euro. "Mit ihrer großartigen Arbeit und ihrer Begeisterung für die Welt der Bücher sorgen die Buchhändlerinnen und Buchhändler dafür, dass es auch abseits der Bestsellerlisten Aufmerksamkeit gibt für außergewöhnliche Geschichten, für ungehörte und unerhörte Stimmen, für neue Perspektiven", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei der Vergabe in Kassel. Als beste Buchhandlung ausgezeichnet wurden "Lessing und Kompanie" aus Chemnitz, "Klaus Bittner" aus Köln sowie "Krumulus" aus Berlin.

Teheran verweigert Journalisten Ausreise nach Berlin

Akademie der Deutschen Welle kritisiert Vorgehen der iranischen Behörden

Teheran hat acht iranischen Journalisten, die zu einem Seminar der Deutschen Welle in Berlin angemeldet waren, die Ausreise verweigert. Sicherheitskräfte hätten den Journalisten am 7. Oktober am Teheraner Flughafen die Pässe abgenommen, teilte Deutschlands staatlicher Auslandssender mit. Der vom Auswärtigen Amt finanzierte Workshop der DW Akademie zur Umweltberichterstattung war vom 8. bis 12. Oktober geplant. Diplomatische Bemühungen, den Betroffenen die Teilnahme zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zu ermöglichen, schlugen den Angaben zufolge fehl. Eine Anfrage der DW bei der iranischen Botschaft in Berlin sei unbeantwortet geblieben. Die Journalisten hätten ihre Pässe bisher nicht zurückerhalten. Der Leiter der Akademie zur Medienentwicklung und journalistischen Fortbildung, Carsten von Nahmen, erklärte, starke Kräfte innerhalb der iranischen Regierung hätten kein Interesse am Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung und auf freien Zugang zu Informationen. Das iranische Außenministerium sowie die iranische Botschaft in Berlin waren vorab über den Workshop informiert worden, nicht jedoch über die Namen der Teilnehmenden.

Gerhard Richter spendet Werke für Kölner Obdachlose

Künstler unterstützt Verein durch handsignierte Drucke

Der Künstler Gerhard Richter hat einer Obdachloseninitiative 15 handsignierte Drucke im Wert von 200.000 Euro geschenkt. Dies sei bereits die siebte Spende des 86-Jährigen, teilte der Verein "Kunst hilft geben" mit. Das Geld unterstütze das Integrationsprojekt "Casa Colonia", bei dem Obdachlose zusammen mit Künstlern und Studenten in einem Haus leben sollen. Der in Dresden geborene und in Köln wohnende Richter gilt als einer der einflussreichsten lebenden Künstler der Welt. Seine Bilder erzielen auf dem Kunstmarkt Spitzenpreise. Richter spendet immer wieder an Obdachlosenprojekte. 2016 konnte die Düsseldorfer Obdachlosenhilfe "fiftyfifty" mit dem Verkauf von sechs Bildern des Malers ein Haus für Flüchtlinge finanzieren.

Schwere Schäden am Markusdom erwartet

Venedigs Wahrzeichen ist seit Tagen überschwemmt

Am berühmten Markusdom in Venedig werden durch das andauernde Hochwasser in der Stadt schwere Schäden befürchtet. Medienberichten zufolge stehen alle Mosaike im Boden im Salzwasser - auch die Bronzetore der Kathedrale und die Sockel der Marmorsäulen. Die Reparaturen würden nun sehr aufwendig und teuer, sagte der Prokurator des Markusdoms, Tesserin, der verantwortlich für den baulichen Erhalt ist. Nach Unwettern in den vergangenen Tagen hat das Hochwasser in Venedig mit 1,56 Meter über Normal einen der bisher höchsten Pegelstände erreicht.

Forschungsprojekt: Digitalisierung und Museen

Institutionen stellten erste Ergebnisse in Berlin vor

"museum4Punkt0" - so heißt ein Forschungsprojekt, das untersucht, wie Museen digitale Technologien einsetzen können. Sieben deutsche Museen machen bereits seit anderthalb Jahren bei dem Pilotprojekt mit. Heute stellten sie ihre ersten Ergebnisse in Berlin vor. Großes Thema ist Virtual Reality – hierbei betritt der Besucher mithilfe einer Brille andere Welten. Das Projekt dauert drei Jahre. Es wird mit insgesamt 15 Millionen Euro aus dem Haushalt von Kulturstaatsministerin Monika Grütters gefördert.

NRW-Staatspreis für Roncalli-Gründer

Zirkus-Direktor Berhard Paul hat Varietétheater wiederbelebt

Bernhard Paul, Gründer des Circus Roncalli, wird mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Das teilte die Staatskanzlei in Düsseldorf mit. Paul sei eine Legende der Kultur und ein Großmeister der Unterhaltung, begründete Ministerpräsident Armin Laschet die Entscheidung. Dem 71-Jährigen sei es gelungen, das Kulturgut Zirkus und das Kulturgut Varietétheater wiederzubeleben. Der 1986 gestiftete Staatspreis ist die höchste Auszeichnung des Landes NRW. Paul soll die Auszeichnung am 27. November erhalten. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen der Schriftsteller Navid Kermani, die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer und der Maler Gerhard Richter.

Siemens errichtet Innovationsprojekt in Berlin

Investitionsvolumen beträgt bis zu 600 Millionen Euro

Siemens will in den kommenden Jahren bis zu 600 Millionen Euro in ein Projekt in Berlin investieren. Geplant sei, das historische Siemens-Gelände in Berlin-Spandau zu einem Standort für Forschungs- und Gründungszentren umzuwandeln, teilte der Technologiekonzern mit. Der Fokus liege dabei auf Zukunftsfeldern wie etwa Elektromobilität und Künstliche Intelligenz. Zugleich soll das Industrieareal in einen urbanen Stadtteil umgewandelt werden, in dem Arbeiten, Forschen, Wohnen und Lernen zusammengebracht werden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier würdigte die Ankündigung von Siemens zu dem geplanten Innovationscampus als großen Erfolg für den Innovationsstandort Deutschland.

Feine Sahne Fischfilet kritisiert erneut Bauhaus

Sänger nennt Begründung für Konzertabsage "erbärmlich"

Im Streit um die Absage eines Konzerts der Punkband Feine Sahne Fischfilet in Dessau hat der Sänger der Gruppe, Jan "Monchi" Gorkow, die Bauhausstiftung kritisiert. "Wir fanden das Statement vom Bauhaus sehr erbärmlich", sagte der Sänger der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Die Stiftung hatte ein ZDF-Konzert in der Reihe "zdf@bauhaus" mit der Band abgelehnt, nachdem rechte Gruppierungen zum Protest gegen den Auftritt aufgerufen hatten. Kritiker warfen der Stiftung vor, vor Rechtsradikalen einzuknicken. Stiftungsdirektorin Claudia Perren begründete ihre Entscheidung damit, das Bauhaus habe den Rechtsextremen keine Kulisse für Proteste bieten wollen, und sprach von Kommunikationsschwierigkeiten. Die Pressesprecherin wurde daraufhin freigestellt.

Indien weiht höchste Statue der Welt ein

Denkmal für Unabhängigkeitshelden in der Bevölkerung umstritten

Mit einem Feuerwerk in den Nationalfarben und unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen ist in Indien die höchste Statue der Welt eingeweiht worden. Die Skulptur des indischen Unabhängigkeitshelden Sardar Vallabhbhai Patel ist 182 Meter hoch und damit doppelt so hoch wie die Freiheitsstatue in New York. Sie überragt damit auch deutlich den mit 128 Metern bisher welthöchsten Buddha in China. Das Denkmal steht in einem entlegenen Teil des indischen Bundesstaats Gujarat, dem Heimatstaat von Regierungschef Narendra Modi. Seine Errichtung zählte zu Modis Lieblingsprojekt. Die Mega-Statue wurde innerhalb von knapp vier Jahren errichtet, knapp 100.000 Tonnen Beton und Stahl wurden für sie verbaut. Ihre Errichtung ist umstritten: Rund 185 Familien mussten umgesiedelt werden und bekamen als Entschädigung 475 Hektar neues Land. Immer wieder gab es Proteste gegen Enteignungen und die Gesamtkosten von umgerechnet 358 Millionen Euro.

Unesco: Förderschulen und allgemeine Schulen zusammenlegen

Bildungschancen sind laut DUK in Deutschland ungleich verteilt

Die Deutsche Unesco-Kommission (DUK) fordert, dass Förderschulen und allgemeinen Schulen zu einem inklusiven Schulsystem zusammengeführt werden. In Deutschland seien die Bildungschancen ungleich verteilt, erklärte die Organisation in Bonn. "Das deutsche Schulsystem ist weiterhin durch trennende Strukturen geprägt", betonte die Vorsitzende des DUK-Expertenkreises Inklusive Bildung, Ute Erdsiek-Rave. Um allen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen, hat der Expertenkreis Empfehlungen veröffentlicht, wie eine Zusammenführung umgesetzt werden könnte. Dazu gehört unter anderem, dass Bund, Länder und Kommunen eine langfristige Planung für die Umstellung auf ein inklusives Bildungssystem entwickeln sollten. Schulen sollten zudem mit einer "verlässlichen pädagogischen Grundausstattung" versehen werden. Förderschulen sollten zu Förderzentren entwickelt und die inklusiven Bildungsanstrengungen extern begleitet werden. Außerdem fordert die DUK, den Ganztag als Form inklusiven Lernens zu fördern.

Neuer Leiter für Museen in San Francisco

Ex-Met-Chef Campbell folgt auf Hollein

Nach dem Wechsel von Max Hollein zum New Yorker Metropolitan Museum ist ein neuer Direktor für die Fine Arts Museen (FAMSF) in San Francisco gefunden worden. Der Brite Thomas P. Campbell soll ab November die beiden Museen de Young und Legion of Honor in der kalifornischen Metropole leiten, wie die Kulturstätte bekannt gab. Der gebürtige Österreicher Hollein, der zuvor auch die Schirn Kunsthalle und das Städel Museum in Frankfurt geleitet hatte, ist seit August Direktor des renommierten Metropolitan Museums mit mehr als sieben Millionen Besuchern im Jahr. Campbell war dort sein Vorgänger. Im Juni 2017 hatte Campbell seinen "Met"-Posten nach achteinhalb Jahren an der Spitze des renommierten Kunstmuseums aufgegeben. Sein Rücktritt stand nach Medienberichten im Zusammenhang mit finanziellen Problemen. Trotz hoher Besucherzahlen und erfolgreicher Ausstellungen hinterließ er ein Millionendefizit. Campbell war 1996 nach einem Studium in London und Oxford als Kurator und Experte für Wandteppiche an das New Yorker Museum gekommen.

Auschwitz-Museum stellt Olère-Gemälde aus

Die Bilder zeigen das Grauen in den Gaskammern des NS-Vernichtungslagers aus der Sicht eines Augenzeugen.

Im Museum der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau ist die bislang größte Ausstellung von Werken des polnisch-französischen Holocaust-Überlebenden David Olère eröffnet worden. 19 Gemälde des jüdischen Künstlers stammen aus der eigenen Sammlung des Auschwitz-Museums, 60 weitere sind Leihgaben der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Die Bilder zeigen das Grauen der Gaskammern in dem Nazi-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. "Sein Werk ist außergewöhnlich, weil wir ohne ihn nicht wüssten, was in den Krematorien geschah", sagte der Rechtsanwalt und Aktivist Serge Klarsfeld, der sich für die Familien der im Zweiten Weltkrieg deportierten französischen Juden einsetzt. "Ohne ihn wüssten wir nicht einmal, wie die Gaskammern aussahen."
Der 1902 in Warschau geborene Olère studierte an der Kunstakademie in Warschau und gelangte über Berlin nach Paris, wo er Plakate für Filmstudios entwarf. Nach seiner Festnahme durch die französische Polizei 1943 kam er ins Sammellager Drancy nördlich von Paris und wurde nach Auschwitz deportiert.
Dort wurde Olère dem sogenannten Sonderkommando zugeteilt und musste die Leichen aus den Gaskammern und die Asche aus den Öfen entfernen. Olère starb 1985 im Alter von 83 Jahren in Frankreich.

Bölls erstes Manuskript kommt nach Marbach

Schenkung an Deutsches Literaturarchiv

Das Deutschen Literaturarchiv ist um ein wertvolles Original erweitert worden. Der Stifter Karl Albrecht schenkte das Manuskript von Heinrich Bölls erstem Roman "Kreuz ohne Liebe" nach Marbach. Dort befinden sich auch andere Briefe und Manuskripte des Literaturnobelpreisträgers. Bölls Anlass für das Verfassen des Romans war ein Preisausschreiben, in dem die Auseinandersetzung des Christentums mit dem Nationalsozialismus thematisiert werden sollte. Das in Bölls Titel genannte Kreuz verweist nicht auf das religiöse Symbol, sondern auf das Hakenkreuz. Damals lehnte der Verlag die Veröffentlichung 1948 ab und Böll unternahm keine weiteren Versuche, das Werk zu publizieren. Erst 2002 erschien das Werk bei Kiepenheuer und Witsch.

Historisches Massengrab in Mainz entdeckt

Vermutlich Typhus-Opfer aus dem 19. Jahrhundert

Bei Bauarbeiten ist in Mainz ein Massengrab aus dem 19. Jahrhundert entdeckt worden. Wie viele Tote dort begraben wurden, sei unklar - es könnten "vielleicht sogar an die tausend" sein, sagte Jens Dolata von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Bei Bauarbeiten seien zahlreiche Skelette zerstört worden. "Dort liegen jetzt zum Teil tausende einzelne Knochen", sagte Dolata. Das Massengrab könnte ersten Untersuchungen zufolge aus dem Jahr 1813 stammen. Damals war die Stadt von grassierendem Typhus betroffen. Viele Menschen fielen der Infektionskrankheit zum Opfer, sowohl Zivilisten als auch französische Soldaten, die die Stadt zu dieser Zeit besetzten. Da es sei unmöglich sei hunderte Leichen umzubetten, plädierte Dolata dafür, die intakten Skelette an Ort und Stelle zu lassen, um die Totenruhe nicht zu stören. Mainz ist in der Archäologie vor allem für zahlreiche Ausgrabungen aus der Römerzeit bekannt.

Künstler wollen "Europäische Republik" ausrufen

Aktion richtet sich gegen wiedererstrakten Nationalismus

Europa ohne Nationen und ohne Grenzen als Zeichen gegen das Wiedererstarken der Nationalismen: Das steht unter der Überschrift "Europäische Republik", eine Aktion vieler Künstler am 10. November, dem 100. Jahrestag des Endes des 1.Weltkrieges. In der ganzen EU soll dann um 16Uhr der Ruf von mindestens 100 Theaterbalkonen oder öffentlichen Plätzen erfolgen. Ziel des "European Balcony Projects" als künstlerische Performance mit politischem Inhalt sei eine möglichst breitenwirksame Debatte über die Zukunft Europas vor den EU-Wahlen im Mai kommenden Jahres, hieß es bei den Veranstaltern in Wien, zu denen der Schriftsteller Robert Menasse und die Publizistin Ulrike Guérot gehören. In Deutschland wird laut Organisatoren das Rote Rathaus in Berlin Schauplatz der Ausrufung sein. Weitere Aktionen sind auch in Hamburg, Düsseldorf und Köln geplant.

Steinmeier fordert mehr Mut zur Demokratie

Jeder müsse Verantwortung übernehmen

Angesichts eines zunehmenden Populismus und antidemokratischer Stimmen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mehr Mut zur Demokratie gefordert. Auch für die Volksparteien gebe es "einiges zu wagen für die Demokratie", sagte er bei einer Rede im Willy-Brand-Haus in Lübeck. Derzeit stehe immer stärker infrage, ob die Parteien, "die den gesellschaftlichen Wandel in den letzten Jahrzehnten kanalisiert und politisch getragen haben, dies auch unter neuen und veränderten politischen Voraussetzungen bewältigen können". Steinmeier stellte das Jahr 1968 und die sich daraus ergebenden gesellschaftlichen Veränderungen in den Mittelpunkt seiner Rede. Wie damals würden auch heute, wenn auch anders als 1968, Autoritäten, Institutionen, geradezu Selbstverständlichkeiten der liberalen Demokratie infrage gestellt. Es liege in Verantwortung jedes Einzelnen, dass antidemokratische Stimmen auch in diesem Land nie wieder mehrheitsfähig würden.

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