Seit 13:05 Uhr Länderreport

Mittwoch, 11.12.2019
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 07.06.2013

Türkischer Frühling?

Wutbürger am Bosporus

Podcast abonnieren
Demonstranten errichteten in Ankara brennende Blockaden. (picture alliance / dpa / abaca / Abdurrahman Antakyal)
Demonstranten errichteten in Ankara brennende Blockaden. (picture alliance / dpa / abaca / Abdurrahman Antakyal)

Es begann mit einer Demonstration gegen das Abhacken von Bäumen in Istanbul, mittlerweile gibt es in der Türkei eine landesweite Protestbewegung gegen die Politik von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Der reagierte erst mit Härte, dann mit Verhandlungsbereitschaft. Was steckt hinter dem Protest der türkischen Wutbürger?

Sind deren Ängste vor einer schleichenden Islamisierung der Türkei begründet? Ist Erdogans Regierungsstil zu autoritär? Wie hat sich die türkische Zivilgesellschaft in den Jahren des Wirtschafts-Booms entwickelt? Ist der Arabische Frühling nun auch auf die Türkei übergeschwappt oder hinkt dieser Vergleich? Was bedeutet die Konfrontation zwischen Regierung und Opposition für die vielbeschworene Brückenfunktion der Türkei zwischen der islamischen Welt und dem Westen? Und wie sollte die Europäische Union damit umgehen, die der Türkei nach wie vor eine Beitrittsperspektive offenhält?

Darüber diskutieren im Wortwechsel auf Deutschlandradio Kultur:

Seyran Ates, Publizistin
Baha Güngör, Leiter der Türkei-Redaktion der Deutschen Welle
Franziska Keller, Europaabgeordnete (Bündnis 90/Die Grünen)
Almut Möller, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Moderation: Birgit Kolkmann

Wortwechsel

Neue EU-Kommission am Start27 Freunde sollt ihr sein...
Der scheidende Präsident Jean-Claude Juncker (r.) überreicht der neuen Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen eine Glocke. (AFP/ POOL/ Kenzo Tribouillard)

Eine Schonfrist hat die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen nicht. Beim Klimaschutz sind umgehend entscheidende Weichen zu stellen. Und auf dem Tisch liegt noch viel mehr: Handelskonflikte, Digitalisierung, der Brexit, der EU-Haushalt.Mehr

Kohleausstieg und die FolgenEin Fossil am Ende
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben ein Banner mit der Aufschrift - Abschalten - an einem Turm des RWE-Braunkohlekraftwerks Neurath aufgehängt und ein rotes Kreuz aufgemalt.  (imago/Manngold)

Will die Bundesregierung ihre Klimaschutz-Ziele erreichen, muss Deutschland zügig raus aus der Kohle. Die anstehenden Herausforderungen für die Kohleregionen sind gewaltig: Klimaschutz, Beschäftigung und Energiesicherheit müssen unter einen Hut.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur