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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 26.05.2017

Trumps Griff zum Colt Der Waffendeal mit den Saudis und die Nahostpolitik der USA

Moderation: Monika van Bebber

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Donald Trump zu Gast im Murabba Palast bei König Salman bin Abdulaziz Al Saud von Saudi Arabien am 20. Mai 2017 (imago/UPI Photo)
Donald Trump zu Gast im Murabba Palast bei König Salman bin Abdulaziz Al Saud von Saudi Arabien am 20. Mai 2017 (imago/UPI Photo)

"Wunderschönes Kriegsgerät" made in USA pries Donald Trump bei seiner ersten Auslandsreise in den Nahen Osten den Saudis und Katarern an. Er vereinbarte einen gigantischen Waffendeal – 380 Milliarden Dollar schwer – für eine der waffenstarrendsten Regionen der Welt. Den Israelis macht das große Sorge.

Doch ihnen und den Palästinensern versprach der US-Präsident eine neue Friedensinitiative, auch die nennt er "Deal". Der Erzfeind seiner Politik war auch schnell benannt: Iran – er werde dafür sorgen, dass Teheran niemals über Atomwaffen verfügen werde, so Trump in Jerusalem. Der Iran wehrt sich, spricht von "Iranphobie".

Was ist von der Nahost-Politik der US-Regierung zu halten? Steht dahinter ein Konzept? Oder lediglich Wirtschaftsinteressen? Können bislang unlösbare politische Konflikte nach Wirtschaftsmanier bewältigt werden? Oder könnte Donald Trump mit seinem Schwarz-Weiß-Denken die Lunte an das Pulverfass Nahost legen? Sind Waffenlieferungen womöglich eine Vorbereitung auf künftige Kriege?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:

Helga Baumgarten, Politikwissenschaftlerin, Birzeit Universität, Palästina

Markus Kaim, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik

Thilo Kößler, Deutschlandradio-Korrespondent, Studio Washington

Carsten Kühntopp, ARD-Korrespondent, Studio Kairo

Moderation: Monika van Bebber

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