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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 11.09.2013

Troja als Touristenpark

Archäologie in der Türkei im Spannungsfeld von Ideologie und Wirtschaft

Von Günther Wessel

Die Ausgrabungsstätte von Troja im Nordwesten der Türkei (picture-alliance / dpa - Frank Baumgart)
Die Ausgrabungsstätte von Troja im Nordwesten der Türkei (picture-alliance / dpa - Frank Baumgart)

Heinrich Schliemann machte den Anfang. Seitdem haben deutsche Archäologen 140 Jahre lang in Troja gegraben - nun endet diese Epoche. Immer vehementer fordert die Türkei die Rückgabe ausgegrabener Kunstgegenstände. Und sie verweigert ausländischen Forschern Grabungslizenzen.

Doch hinter diesen Maßnahmen steckt nicht der Wille, das kulturelle Erbe selbst zu pflegen. Es geht auch nicht um einen geschichtspolitischen Kurswechsel von der griechisch-römischen zur islamisch-ottomanischen Geschichte, sondern um ihre Inszenierung als Touristenattraktion, denn den Besuchern reicht ein bisschen Antikenfolklore.

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