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Breitband | Beitrag vom 27.09.2014

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Der große Unterschied zwischen «Sharing» und «Shareconomy»

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Plattformen wie der Zimmervermittler Airbnb oder die Fahrdienst-App Uber werben mit dem Ideal vom Teilen - und beschäftigen mit ihrem Geschäftsmodell in Deutschland die Gerichte.

Wird der Fahrdienst-Vermittler Uber die Taxiunternehmen überrollen? Und werden dann die Preise nur noch über Angebot und Nachfrage geregelt? Jan Rähm diskutiert in seinem Beitrag das Potential und die Risiken der Plattform.

Die Sharing Economy könnte das Ende des Kapitalismus bedeuten. Teilten wir unseren Besitz mit anderen, könnte die Ökonomie des Besitzes abgelöst werden und wir könnten nachhaltiger leben. Könnten. Denn große amerikanische Anbieter wie Airbnb und Uber machen das Sharing zum Geschäftsmodell und entziehen sich dabei jeglicher Regulierung. In welcher Verantwortung stehen die Plattformanbieter? Wird durch sie das europäische gesellschaftliche Selbstverständnis durch die Hintertür amerikanisiert?

Kritiker unterscheiden zwischen «Sharing» und «Shareconomy», also dem Tausch von Waren und Gütern über kommerzielle Plattformen oder in kleinen, lokalen Gruppen ohne Geld mit ideellem Hintergrund. Welches Modell wird sich in der Zukunft durchsetzen? Über diese Fragen sprechen wir mit dem Journalisten und Mitgründer des Wirtschaftsmagazins brand eins, Wolf Lotter.

Bild: Money von Tax Credits, CC BY von Flickr





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