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Breitband | Beitrag vom 26.01.2013

TopicDie Ökonomie des Teilens

Kann kollaborativer Konsum unsere Gesellschaft verändern?

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Über das Internet können wir nicht nur Bits und Bytes, Musik und Fotos, Videos und Gedanken teilen, sondern auch ganz reale Dinge: Autos, Bücher, Zimmer, die Bohrmaschine und vieles mehr. «Was meins ist, ist auch deins»  fasst Rachel Botsman von collaborativeconsumption.com die Einstellung hinter dem "kollaborativen Konsum" zusammen.

Warum eine Bohrmaschine kaufen, wenn alles was ich will ein Loch in der Wand ist? Warum für viel Geld ein Hotelzimmer in New York buchen, wenn gleichzeitig etliche New Yorker ihre Wohnung leer stehen lassen, weil sie im Urlaub sind? Botsman sieht darin den Konsum der Zukunft. Und auch das Time-Magazine befindet: Shareconomy ist eine Idee, die unsere Welt verändern wird.

Längst ist der Trend aus den USA auch in Deutschland angekommen. Eine Studie, die der Betten-Tausch-und-Teil-Ring AirBnB in Auftrag gegeben hat, zeigt sogar: Mehr als jeder zweite Deutsche sieht sich irgendwie als Teil einer Shareconomy.

Unser Autor Christop Sterz hat ein paar Neulinge auf dem Markt des Tauschens, Teilens und Weitergebens ausprobiert, zum Beispiel Why Own It, Wir.de und Foodsharing.

Und wir fragen den Umweltökonomen Niko Paech: Ist Collaborative Consumption eine realistische Idee? Was sind Voraussetzungen für eine digitale Shareconomy? Welche Bedeutung hat es insgesamt für Wirtschaft und Gesellschaft, wenn wir bestimmte Sachen nicht mehr selbst besitzen? Und welche Rolle spielt das Netz?

Das Gespräch in voller Länge gibt es hier:

(DOWNLOAD MP3):


Foto: CC BY-NC-ND CollaborativeConsumption.com/Rachel Botsman

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