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Breitband | Beitrag vom 19.10.2013

TopicDas Mensch-Maschine-Missverständnis

Spracherkennung und Sprachsynthese durch Computer

Das mit der Tastatur klappt ja mittlerweile ganz gut. Aber die direkte Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, zwischen uns und unseren Computern und Smartphones, lässt zu wünschen übrig. Auf die Spracherkennung am Handy kann man sich nicht verlassen, Übersetzungsprogramme spucken immer wieder seltsame Texte aus, die künstlichen Stimmen klingen auch so: künstlich.

Aber wenn man einmal schaut, wie das noch vor ein paar Jahren war, sind die Fortschritte natürlich riesig. Und es geht im selben Tempo weiter. Ein Universalübersetzer steht in Aussicht. Wie weit wir davon entfernt sind - und wie alt der Traum von der Übersetzungsmaschine schon ist, erzählt uns Jochen Dreier.

So ein Simultanübersetzer wäre natürlich eine feine Sache. Aber bis wir so weit sind, gehen wir nochmal ganz zurück auf Start: Wie funktioniert das alles überhaupt? Wie können unsere Geräte wissen, was wir von ihnen wollen?  Denn um Sprache übersetzen zu können, muss sie sie ja erst einmal verstehen. Wie «versteht» ein Computerprogamm unter «Sprache», wie verarbeitet es unsere Worte?

Felix Burkhardt, Experte für Sprachsynthese  am T-Lab in Berlin, hat Antworten (und eine Sammlung synthetischer Sprachbeispiele).

Danach verrät uns Stephan Busemann vom Language Technology Lab des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, wie etwas, das einfach daher kommt und doch hoch kompliziert ist, funktioniert: maschinelle Übersetzung.

Und dann werfen wir noch einen Blick in die Zukunft: Denn auch die Vision eines echten Gesprächs zwischen Mensch und Tier könnte bald wahr werden - davon geht zumindest der US-amerikanische Biologe Con Slobodchikoff aus. Jahrzehntelang hat er daran gearbeitet, die Kommunikation von Prärie-Hunden und anderen Arten zu decodieren. Sein Fazit: Es wird in absehbarer Zeit technologische Geräte geben, die es uns erlauben mit Tieren zu sprechen. Lennart Pyritz berichtet über den Traum des modernen Dr. Doolittle.

Foto: cc by-nc-nd 2.0 flickr/nyoin

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