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Breitband | Beitrag vom 25.06.2016

TopicBerichterstattung in Zeiten des Populismus

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Die Briten haben gewählt: 52% sind für den Brexit, Großbritannien soll die Europäische Union verlassen. Um die Abstimmung wurde ein heftiger Wahlkampf geführt. Nicht nur von den beiden Lagern «Remain» und «Leave» - auch von den Medien. Die waren nämlich alles andere als neutral, haben klar Stellung bezogen, Abstimmungsergebnisse nicht nur empfohlen sondern gefordert. Wurde damit vielleicht tatsächlich das Wahlergebnis beeinflusst?

Der Rechtsruck, Populismus und die Rückkehr zu nationalistischem Denken wirft viele Fragen auf, inwiefern eine moderne Presse in Zeiten der digitalisierten Meinungsbildung funktionieren kann und muss. Außerdem steht eine weitere Frage im Raum: Haben die Medien hierzulande es eigentlich geschafft, die Stimmung in Großbritannien richtig abzubilden?

Diese Fragen versuchen wir anhand des aktuellen Brexits zu erläutern und zu diskutieren, schauen dabei aber auch auf zukünftige Geschehnisse und Werte-Diskussionen. Marcus Richter wird sich dafür nochmal durch das große Presse- und Soziale Medien-Tohuwabohu vor der Entscheidung der Briten wühlen und der Autor Hans Hütt stellt sich unseren Fragen.

Bild: Panic von Tom Woodward auf flickr CC BY SA

Breitband

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