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Vollbild | Beitrag vom 03.09.2016

Top Five Das sind die besten Filme über 9/11

Von Hartwig Tegeler

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Nicolas Cage als Polizist John McLoughlin in dem Film "World Trade Center". Es ist die Geschichte von zwei heroischen Rettern, die noch in letzter Minute aus den Trümmern der Zwillingstürme geborgen werden konnten. Oscar-Preisträger Oliver Stone zeigt die verzweifelten Rettungsversuche von Feuerwehrleuten und der Polizei in den beiden Wolkenkratzern. (picture-alliance / dpa / UIP)
Nicolas Cage als Polizist John McLoughlin in dem Film "World Trade Center" von US-Regisseur Oliver Stone (picture-alliance / dpa / UIP)

Für viele ist das Datum eine Zäsur der Geschichte: Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 verloren etwa 3000 Menschen ihr Leben. Einige Regisseure haben 9/11 künstlerisch verarbeitet. Hartwig Tegeler hat die fünf besten Filme herausgesucht.

In rund einer Woche jährt sich ein dramatisches Ereignis: 15 Jahre ist es her seit Terroristen vier Flugzeuge entführten und zwei davon in die Türme des World Trade Centers in New York und eines ins Pentagon in Washington lenkten. Die Terroranschläge gingen als 9/11 in die Geschichte ein – und hin und wieder – wenn auch nicht zu häufig – haben sich Filmemacher mit diesen Terroranschlägen auseinandergesetzt. Hartwig Tegeler zu fünf der interessanten Filme über 9/11.

Platz 5 – "11'09'01 September 11" von Sean Penn, Claude Lelouch, Alejandro González Iñárritu und acht weiteren Regisseuren (2002)

Episodenfilm, in dem elf Regisseure in einem Kurzfilm von jeweils elf Minuten und neun Sekunden nur ein Jahr nach den Anschlägen eine filmische Verarbeitung suchen. Provokativ, disparat, mal verstörend, aber in einigen Episoden tief berührend.

Platz 4 – "The Reluctant Fundamentalist – Tage des Zorns" von Mira Nair (2012)

Die indische Regisseurin Mira Nair hält am 03.07.2013 vor Beginn eines Interviews in München das Filmbuch "The Reluctant Fundamentalist" in den Händen. (picture alliance / dpa / Inga Kjer)Die indische Regisseurin Mira Nair mit dem Buch zu ihrem Film "The Reluctant Fundamentalist" (picture alliance / dpa / Inga Kjer)

Ein Pakistani macht in den USA Karriere. Aber nach dem 11. September wird der Muslim immer stärker angefeindet. In einem langen Interview mit einem US-Journalisten erzählt er von seiner "widerstrebenden Fundamentalisierung" - so die Bedeutung des Originaltitels.

Platz 3 – "World Trade Center" von Oliver Stone (2006)

US-Regisseur Oliver Stone bei den Dreharbeiten zu dem Film "World Trade Center". Es ist die Geschichte von zwei heroischen Rettern, die noch in letzter Minute aus den Trümmern der Zwillingstürme geborgen werden konnten. (picture-alliance/ dpa /UIP)US-Regisseur Oliver Stone bei den Dreharbeiten zu dem Film "World Trade Center" (picture-alliance/ dpa /UIP)

Oliver Stone macht mit der sehr pathetischen Geschichte zweier Feuerwehrleute, die unter den Trümmern des World Trade Center eingeschlossen werden, das, was er immer am besten konnte: die Inszenierung einer amerikanischen Heldengeschichte.

Platz 2 – "Flug 93 - United 93" von Paul Greengrass (2006)

Die Passagiere Richard Guadagno (l-r, Daniel Sauli), Todd Beamer (David Alan Basche) und Colleen Fraser (Denny Dillon) beraten ihre Vorgehensweise gegen die Kidnapper an Bord des Fluges United 93 in dem Film "United 93" von Paul Greengrass. Als erster Hollywood-Film befasst sich "United 93", mit den Ereignissen des 11. Septembers 2001 - realitätsgetreu und gerade deshalb so furchtbar. (picture-alliance/ dpa / UIP)Die Passagiere beraten ihre Vorgehensweise gegen die Kidnapper an Bord des Fluges United 93 in dem Film "United 93" von Paul Greengrass. (picture-alliance/ dpa / UIP)

Spielfilm, der eine dokumentarisch präzise Rekonstruktion der Geschehnisse im Inneren des Flugzeuges unternimmt, die am 11. September gekapert wurde und nicht über Washington, sondern in Pennsylvania abstürzte, weil die Passagiere versuchten, sich gegen die Al-Qaida-Terroristen zu wehren. Durch die Verzicht auf Pathos pures Nerven- und Trauer-Kino.

Platz 1 – "Extrem Laut und Unglaublich Nah" von Stephen Daldry (2011)

Der britische Regisseur Stephen Daldry (M) mit den beiden Darstellern Thomas Horn (l) und Max von Sydow bei der Premiere von "Extrem Laut und Unglaublich Nah" bei der Berlinale 2012 (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)Der britische Regisseur Stephen Daldry (M) mit den beiden Darstellern Thomas Horn (l) und Max von Sydow bei der Premiere von "Extrem Laut und Unglaublich Nah" bei der Berlinale 2012 (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)

Die filmische Adaption des Romans von Jonathan Safran Foer ist die erschütternde Erzählung über einen Jungen mit Asperger Syndrom, der seinen Vater beim Terroranschlag verloren hat. In dem Elfjährigen spiegelt sich der Versuch, das Trauma von Nineeleven zu überwinden.

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