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Echtzeit | Beitrag vom 18.08.2018

Töne, die uns umgeben Geräusch oder Sound? 

Moderation: Katja Bigalke

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Eine gezeichnete Comicblase zeigt das wort "Boom" (imago/Jacquie Boyd)
Boom - das knallt. (imago/Jacquie Boyd)

Eigentlich ist der Mensch immer umgeben von Tönen, Geräuschen, Sounds. Manchmal sind diese so dauerpräsent, wie etwa das Geräusch des Autoverkehrs in der Großstadt, dass man sie kaum noch wahrnimmt und die leiseren Geräusche wie den Gesang von Amseln, dann erst recht nicht mehr. Manchmal sind sie so besonders und selten, dass man keinen Weg scheut, um sie hören zu können.

In dieser Echtzeit lernen wie wieder hinhören auf einer Somatic Sound Journey: Wir sprechen mit dem Sounddesigner Thomas Küppers über die Verkehrsgeräusche der Zukunft. Bei der Firma Daimler arbeitet er mit über 260 Mitarbeitern an der perfekten Soundkomposition für Limousinen. Und designed alles vom Klang der Zentralverriegelung bis zum Zuklappgeräusch des Handschuhfachs.

Er verrät, warum sich auch in der Ära der Elektrofahrzeuge vieles noch so anhören wird wie früher. Und wie man alte mechanische Geräusche rekonstriert.

Wie kommt die dritte Dimension in den Klang?

Den Versuch möglichst originalgetreu ein Geräuscherlebnis nachzubilden, unternehmen auch die Tüftler des Monom Studios, einem von nur zwei 3-D-Raumklang-Studios dieser Art weltweit. Auch ihnen statten wir einen Besuch ab.

Ab in die Berge

Bei unserer Echo-Jagd müssen wir allerdings festellen: Nichts ist wirklich so authentisch und großartig wie das Originalgeräusch vor Ort. Wer Echos sammelt, muss einfach in die Berge.

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