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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 10.05.2016

TierschutzWölfe in Spanien − gefürchtet, gehasst, geliebt

Von Daniel Sulzmann

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Ein iberischer Wolf im Allwetterzoo in Münster (dpa / picture alliance / Rolf Vennenbernd)
Iberischer Wolf (dpa / picture alliance / Rolf Vennenbernd)

Der iberische Wolf galt lange Zeit als vom Aussterben bedroht. Nun gibt es ihn wieder in Spanien − zum Ärger der Landwirte, doch zur Freude der Touristen.

Knirschende Schritte im Schnee. Dann erklärt Juan Carlos Blanco, wo wir gerade sind. In der Sierra, einen Katzensprung von Madrid entfernt.

"Wir sind hier am Pass der zum Tal los Oyas führt, auf Madrider Gebiet. Hier ist das erste Wolfsrudel 2011 aufgetaucht."

Noch vor ein paar Jahren waren sie überhaupt nicht mehr zu sehen. Denn es gab keine mehr.

"In Spanien gab es vielleicht noch 300 Tiere, in Italien 100, in Frankreich und Deutschland waren sie komplett ausgerottet."

Das hat sich geändert. Die Rudel Wölfe gibt es inzwischen in der Nähe von Madrid. Seit gut fünf Jahren sind die Tiere bestätigt, wie die Biologen sagen. Und sie leben nicht irgendwo in völliger Einsamkeit. Hier oben, kurz nach dem Pass kommen am Wochenende tausende von Ausflüglern auf der Suche nach Erholung vorbei. Selbst an einem einsamen Montagmorgen passiert hier und da ein Fahrzeug den Weg.

Ansonsten, hier oben, in einer Ebene, leicht hügeliges Land, am Horizont ein Pinienwald. Gerade mal ein paar Autominuten von den Hochhaustürmen an der großen Einfallstraße "Castellana", der Kastilischen Straße, wie sie übersetzt heißt. Übrigens – bis heute rein rechtlich ein Pfad, auf dem man Schafe in und durch die Stadt treiben darf. Eine sogenannte "cañada real", ein königlicher Viehtriebweg.

Wir sind immer noch in der Sierra, weit entfernt vom Getöse der Hauptstadt. Aber auch hier, wie überall in Spanien, geht es, so beschaulich es auch aussieht, um Geld. Denn immer wenn ein Wolf ein Tier gerissen hat, erstattet der spanische Staat den Schaden. Zumindest annähernd. In der Theorie ist das so. Die Landwirte können eine Versicherung abschließen. Offiziell. Und die sollte eigentlich auch bezahlen. Juan Carlos Blanco zumindest ist sich sicher, dass diese Versicherung nicht viel kostet und Sinn macht. Aber er ist Biologe. Kein Landwirt.

Vielleicht sollte man jemanden fragen, der noch näher an der Sache dran ist? Oder die Interessen der Landwirte vertritt. Aurelio empfängt mich im schmucklosen Sitz der COAG in Zamora. Aurelio ist Mitte 50, ein ruhiger Mann, fast scheu. Man merkt ihm an, dass er nicht so recht weiß, was er mit diesem deutschen Reporter anfangen soll, der mit ihm über Landwirtschaft und Wölfe reden möchte. Im ersten Stock eines eher hässlichen, funktionalen Gebäudes in einer Seitenstraße von Zamora haben wir uns verabredet. Dort wo der schöne, mittelalterliche Stadtkern mit seinen hübschen Häusern, dem Rathaus und dem staatlichen Luxushotel Parador weit weg ist. Drinnen, ein paar einfache Tische mit Computern, es herrscht eher Ruhe als Geschäftigkeit. Aurelio klagt sein Leid:

"Unsere Organisation hat im vergangenen Jahr über 1300 Wolfsattacken gezählt, wir reden also von einem Schaden von einer Million Euro. Heute gerade gab es wieder zwei Angriffe in Salamanca. Alleine seit Beginn des Jahres haben wir 50 bis 60 neue Attacken gezählt."

Wölfe aus dem Büro heraus kontrollieren?

Damit meint Aurelio die Provinz Salamanca. Die liegt südlich des Duero. Also die Gegend, die die Wölfe für sich neu entdecken. Und die Gegend, in der niemand mehr an Wolfsattacken dachte. Denn nur die Attacke zeigt erst mal an, sie sind wieder da. Manchmal vermuten Unkundige sogar Hundeattacken, dann aber wird es für die Bauern und Hirten zur traurigen Gewissheit, dass es die Jäger der Nacht sind, die sich an ihren Schafen und manchmal auch an ihren Kühen vergriffen haben. Die Entschädigungsleistungen des Staates stehen jedenfalls in keinem Verhältnis, beklagt sich Aurelio von der Bauerngewerkschaft.

"Sie greifen auch Kühe an, aber vor allem bei den Schafen ist der Schaden groß. Denn es geht ja nicht nur um die getöteten Tiere, sondern auch um den Stress, den Wolfsangriffe in den Herden anrichten, es kommt zu Frühgeburten , die Tiere werden nicht mehr fruchtbar."

Ich fahre deshalb von Zamora nach Pozuelo de Tábara. 500 Einwohner früher mal, jetzt kaum 200, die Häuser mehr oder weniger an der schnurgeraden Nationalstraße von Zamora in den Norden aufgereiht. Bürgermeister ist hier Jesus Angel Tomás. Aber er ist kein Offizieller. Fast ist er wie jeder andere hier. Er ist eben auch Bürgermeister, aber das nur nebenbei. Seinen Bürgermeisterposten übt er ehrenhalber aus.

Ich treffe mich mit ihm an der Kirche. Jesus kommt mit seinem schlammbespritzten alten Mercedes-Geländewagen angefahren. Das Rathaus ist gleich neben der Kirche. Dort haben wir uns verabredet. Ich stelle mich ihm vor, dann gehen wir erst mal einen Café trinken. Kriegt er Geld für seine Verwaltungstätigkeit? Nichts, sagt er und grinst.

Kurz danach fahren wir mit seinem Geländewagen in die Hügel über Pozuelo, zu seiner Jagdhütte. Jesus erklärt mir, dass er Ziegen züchtet, als wir an seinem großen Stall vorbeifahren. Wölfe? Ja, die sieht man doch hier praktisch jeden Tag, sagt er. Natürlich eher in den Morgenstunden. Und wo? Die Antwort ist im lauten Geländewagen kaum zu verstehen, aber doch eindeutig:

"Es gibt hier einen Graben für tote Ziegen, da kannst du die Wölfe jeden Tag sehen. Sechs, sieben, acht Wölfe jeden Tag."

Dass das Auto von Jesús schlammbespritzt ist, ist ein Zufall sagt er. Ausgerechnet in diesem Winter hat es dreimal mehr geregnet als üblich. Das allerdings war dann wieder zu viel für ihn. Und dann die allgegenwärtigen Kontrollen der Umweltbehörde. Jesus fühlt sich gegängelt:

"Eigentlich ist es ja gut, dass es sie gibt. Aber sie sind überall und immer hinter dir her. wenn du auf einem Weg fährt, wo du nicht hingehörst, auf dem Feld dein Auto wäschst, sie sind immer da und die Strafen sind nicht 100 Euro, nein, es geht immer gleich um tausende. Das geht mir nicht in den Kopf."

Und dann sagt er einen für sein Weltbild entscheidenden Satz:

"Verdammt noch mal, die sollen wirklich die gesamte Tierwelt aus dem Büro heraus kontrollieren. Und so geht das nicht. Die Tiere müssen von den Menschen in den Dörfern unter Kontrolle gehalten werden. Hier ist jeder immer zur Jagd gegangen, hat die Tiere gejagt, die er wollte. Wie kann man das aus dem Büro heraus kontrollieren? Wie kann man ein generelles Gesetz machen, dass für Sevilla, Salamanca, Zamora dasselbe regelt? Hier muss jeder doch selbst regeln können, zum Beispiel, wenn es hier Wölfe gibt und 15 Kilometer weiter gibt es nicht einen einzigen."

Da sitzt Jesus, der Bürgermeister der sozialistischen spanischen Arbeiterpartei PS-OE mit Aurelio vom doch eher konservativen Bauernverband plötzlich in einem Boot. Die übliche Klage also des Landwirts? Von dem man ja in Norddeutschland immer sagt, sie sei sein Gruß? Die Klage ist der Gruß des Landwirts, so heißt es dort. Oder ist es die berechtigte Klage eines Mannes, der sieht, dass seine Lebensweise, seine Probleme nicht wirklich ernstgenommen werden, der sich vielleicht zu Recht gegängelt fühlt?

Viele Tiere werden illegal getötet

Es geht um Geld, um die Lebensweise, um die Überalterung , um sterbende Dörfer in gottverlassenen Gegenden. Wird in Pozuel de Tábara jemand krank, kann er einmal in der Woche zum Arzt, zwei Stunden lang. Mehr ärztliche Betreuung gibt es nicht. Gibt es einen Notfall, muss der Krankenwagen aus dem über 40 Kilo-meter entfernten Zamora kommen. Rettungshubschrauber gibt es für ganz Kastilien und Leon gerade mal zwei. Für eine Gegend, die so groß ist, wie die beiden deutschen Bundesländer Hessen und Bayern zusammen. Aurelio vom Bauernverband CO-AG sagt, besonders schlimm sei für ihn, dass die Menschen auf dem Land inzwischen das Gefühl hätten, sie würden in ihren Möglichkeiten eingeschränkt.

"Wir wollen auch, dass unsere Kinder auf die Universität gehen können. Es gibt Schulen für Hirten hier, aber wir haben noch kein Kind der Umweltschützer -sagen wir mal - aus Barcelona auf eine dieser Schulen gehen sehen. Die wollen auch auf die Universität gehen und unsere Kinde wollen auch auf die Universität gehen."

Und dann gibt es ja da noch die Kampagnen im Internet: "Si No Quieres Lobos, No Quiero Tu Queso, Ni Tu Carne. Wenn du den Wolf nicht willst, will ich deinen Käse und dein Fleisch nicht." Es ist schwierig, mit den Organisatoren dieser Facebook-Seite zu sprechen. Sie lehnen ein aufgezeichnetes Interview ab. Radikale Tierschützer, die den Boykott der Landwirte, Schafhalter und Viehzüchter fordern, die in Spanien für die Jagd auf den Wolf sind. Dabei bekommen die sogar Unterstützung vom Experten. Selbst für Juan Carlos Blanco ist die Jagd auf die Raubtiere manchmal unvermeidlich.

"Wenn es in Spanien weit über 2000 Tiere gibt, dann passiert nichts; wenn in Gegenden, in denen die Schäden für die Viehzüchter unerträglich geworden sind, am besten ein paar wenige Tiere geschossen werden, um die Schäden zu reduzieren und die Konflikte ein bisschen zu entschärfen."

Trotzdem haben Untersuchungen der Biologen wie Juan Carlos Blanco ergeben, dass eine große Anzahl der Tiere illegal getötet werden.

"Seit gut zehn, zwölf Jahren machen wir jedes Jahr eine Schätzung, bei der wir zum Beispiel die Jäger über die Abschüsse befragen und wir haben erkennen müssen, dass alleine in Kastilien und Leon die Hälfte der Wölfe außerhalb der Jagdsaison erlegt werden. Das heißt mindestens die Hälfte der Tiere, die geschossen werden, werden illegal getötet. Und wenn 250 gesetzeskonform gejagt werden, dann werden sicher ein paar Hundert gewildert."

Aurelio vom Bauernverband ist trotzdem der Meinung, die Mehrheit der Spanier nehme immer noch eine Haltung für die Viehzüchter ein:

"Die Gesellschaft insgesamt versteht uns Viehzüchter, aber wie soll sich ein Schafzüchter von 60, 70 Jahren gegen eine Kampagne wehren, die von Leuten betrieben wird, die sich dauerhaft der modernen Medien bedienen und in den sozialen Netzen präsent sind."

Schlagzeilenträchtige Schäden

Dort wird der Konflikt inzwischen mit Härte ausgetragen. Verlangen die Viehzüchter aus Avila, einer kleinen Stadt rund 100 Kilometer westlich von Madrid dass gegen die Wölfe vorgegangen wird, werden sie im Internet von Gruppen wie "Wenn du den Wolf nicht willst, will ich deinen Käse nicht" heftig kritisiert. Dabei haben eigentlich alle in den letzten Jahren erkannt, dass es mit den Wölfen - grundsätzlich – besser geht als ohne sie. Wölfe reißen ja nicht nur Schafe, Ziegen und Kälber, sie regulieren auch den Wildbestand. Spanische Kommunen verdienen an den Abschüssen der Wölfe, wenn diese versteigert werden.

Und was die Schäden angeht: Schon die Lebensweise der Wölfe begrenzt diese, sagen die Experten. Wölfe leben territorial. Die Schäden entstehen nicht dadurch, dass in einem bestimmten Gebiet immer mehr Wölfe auftauchen, aus ein paar schließlich ein paar Dutzend oder ein paar Hundert werden. Das ist biologisch gesehen gar nicht möglich. Denn immer wenn die Welpen groß geworden sind und im Rudel keinen Platz mehr haben, müssen sie es verlassen. Heißt aber auch mit anderen Worten: Die Schäden in einem bestimmten Gebiet haben eine gewisse Obergrenze, denn die Zahl der Wölfe kann schwanken, aber niemals in einer Zone ins Unermessliche anwachsen. Das gibt auch Aurelio zu. Der bestätigt, dass das Zusammenleben - vielleicht müsste man das spanische Wort "convivencia" eher mit Koexistenz übersetzen -, dass also diese Koexistenz in vielen Gebieten im Norden Spaniens seit Jahrhunderten normal war.

"Die Konflikte entstehen nicht in den traditionellen Wolfsgebieten, diese Koexistenz war von allen Seiten akzeptiert, die Konflikte entstehen, wenn die Wölfe übermäßig geschützt, sich ausbreiten und zwar in Gegenden, wo es für sie außer Vieh nichts zu fressen gibt."

Die schlagzeilenträchtigen Schäden mit Dutzenden von getöteten Schafen auf einmal entstehen also durch die Ausbreitung der Wölfe in den letzten Jahren im ganzen Land. Eine These, die Juan Carlos Blanco bestätigt, denn inzwischen ist ein Viertel der gesamten Landesfläche von Spanien wieder von Wölfen besiedelt:

"Die Ausdehnung des Wolfs hat nach und nach stattgefunden, nach Süden. Von der ganz Spanien im Norden durchziehenden kantabrischen Gebirgskette bis hier in die Sierra vor Madrid hat es Jahrzehnte gedauert. Und sie ziehen immer weiter nach Süden."

Wölfe, das ist auch für die Stadtbewohner ein Thema. Wer nicht als Landwirt von ihnen geschädigt wurde, wer sie nur aus dem Fernsehen kennt, den faszinieren die Tiere mit den eindrucksvollen Augen. Ihr Jagdverhalten, ihre Lebensweise. Das Willde. Manuela zum Beispiel lebt mit ihrer Familie in Madrid. Der Besuch eines "Wolfzentrums" in den Bergen im Norden würde ihr gefallen.

"Dort sind zwar immer noch wilde Tiere, aber werden gefüttert, die Leute kümmern sich um die Tiere, deswegen: Das würde mich sehr interessieren."

Der Wolf passt gut zum Land

Die Regierung von Kastilien und Leon hat diesen Wunsch vieler Spanier inzwischen aufgegriffen. In Puebla de Sanabria, inmitten der weiten Wolfslandschaft mit den schneebedeckten Gipfeln und endlosen Pinienwäldern, mit Eichen und Buchen, wurde im Oktober ein Wolfszentrum eröffnet.

Hier können die Besucher alles lernen, was über den Wolf und seine Lebensweise in den Bergen im Nordwesten von Spanien, unweit der portugiesischen Grenze, wissenswert ist. Das Gebäude aus den ursprünglichen Baustoffen Schiefer und Holz ist rund , sieht aus wie ein Kreis aus einer sogenannten Natursteinmauer, ohne Mörtel. Es erinnert absichtlich an den runden Corral aus Steinen in den die Hirten abends zum Schutz vor den Wölfen und anderen Raubtieren früher die Tiere getrieben haben. Drinnen empfängt den Besuch eine ländliche Welt mit Wolfsfell, Schädeln, alten Fallen und Schautafeln, dazu akustische Einstimmung durch Hirtenlieder und Vogelgezwitscher:

Draußen gibt es ein mehrere Hektar großes Wolfsgehege. Ein kleines Rudel lebt dort. Die Besucher können geschützt hinter Sehschlitzen den Tieren beim Fressen zuschauen, sie beobachen, Männchen und Weibchen, alte und junge Tiere unterscheiden lernen. Jesus leitet das Zentrum seit Oktober:

"Das Wolfszentrum hier ist gerade mal von ein paar Monaten eröffnet worden und hat schon 10.000 Besucher gehabt. Das ist schon deswegen etwas Besonderes, weil ein Erlebniszentrum dieser Art normalerweise nicht so schnell so viele Leute an-zieht. Innerhalb von kürzester Zeit ist auf Platz eins der Besucherzentren in Kastilien und Leon gesprungen."

Für ihn steht dabei im Vordergrund, den Wolf zu etwas zu machen, das die Region voranbringt. Die touristische Nutzung der wilden Raubtiere bedeutet für die Sierra de Culebra Arbeitsplätze, Besucher, Leben in einem ansonsten langsam aber sicher durch Abwanderung, Überalterung und Verödung sterbenden ländlichen Umfeld.

"Hier wird ein innerspanischer Tourismus der besten Art entwickelt. Eine Entwicklung sozialer und wirtschaftlicher Art vorangetrieben, die die ganze Gegend aufwertet. Denn logischerweise müssen die Besucher ja übernachten, essen, geben Geld aus, kaufen Dinge und das etabliert hier eine neue Form von Tourismus."

Denn alle Konflikte um den Wolf - die Schäden, die toten Schafe, die verängstigten Tiere - sind vergessen, wenn der Tourismus wegen der Wölfe plötzlich Leben in schon tot geglaubte ländliche Regionen bringt, die von Minimaleinkommen leben müssen. Der Wolf, das ist inzwischen die Mehrheitsmeinung in Spanien, passt generell gut zum Land. Jesus vom Wolfszentrum in Puebla de Sanabria sieht es dann so:

"Der Wolf, das ist einfach ein einheimisches Tier und das passt zum Luchs, zu den Rehen, zu den Hirschen."

Mit anderen Worten, er passt in die Natur und die Landschaft. Trotz aller Konflikte in Spanien wohl in ein paar Jahrzehnten im ganzen Land. Der "böse Wolf" und Spanien - das ist eine Erfolgsgeschichte.

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