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Frühkritik | Beitrag vom 20.03.2017

Thundercat erobert die MusikweltGebt mir Bass!

Ruben Kalus im Gespräch mit Dieter Kassel

(imago/ZUMA Press/Angel Marchini)
Der Bassist und Sänger Thundercat (imago/ZUMA Press/Angel Marchini)

Der Bassist und Sänger Thundercat hat gerade die Musikwelt mit seinem dritten Album beeindruckt. Unser Kritiker Ruben Kalus hat sich gestern dessen Konzert in Berlin angehört - und hatte viel Freude: An virtuosem Bass-Spiel und einer warmen Soul-Stimme.

Der Musiker Thundercat aus den USA wird derzeit von Musikkritikern für sein aktuelles, drittes Soloalbum "Drunk" mit Lob überschüttet und es gibt international kaum ein Medium, das nicht über ihn berichtet hat. Erfolg hat der 32-jährige Bassist und Sänger aus Los Angeles mit einem bunten und dynamischen Mix aus Jazz, Hip Hop, Soul und futuristischen Elektronika-Klängen.

Seine Texte sind hingegen eher düster und oft ernst. Gestern Abend war er mit seinen neuen Songs im Berliner Yaam Club zu Gast, wo er das erste von drei Konzerten in Deutschland auf seiner Welttournee spielte.

Unser Kritiker Ruben Kalus hat ein großes Konzert miterleben dürfen - und schwärmt von Thundercat als einem "unglaublich" virtuosem Bassisten. Dessen Mischung aus Virtuosität, "verrücktem Songwriting" und einer warmen, souligen Stimme sei fasninierend.

Musiker glänzten mit Spielfreude

Thundercat live ist - so Kalus - etwas völlig Anderes als die Thundercat auf der neuen CD. Während dort die Songs manchmal keine drei Minuten Länge erreichen, flocht er beim Berliner Konzert "irre lange Soli" ein - was auch seine Mitmusiker inspirierte, die ebenfalls mit Spielfreude glänzten.

Fazit: Es ist offenbar ein Glück, dass man den früheren Studio-Bassisten zur Solo-Karriere überredet hat. Thundercat sei früher so schüchtern gewesen, dass alle das Studio verlassen mussten, wenn er ein Lied einsang, berichtet Kalus. Von dieser Schüchternheit sei gestern live aber nichts mehr zu sehen gewesen. (ahe)

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