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Chor der Woche | Beitrag vom 15.10.2019

Thonkunst aus LeipzigSingen, all inklusiv

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Gruppenbild des Chores im Garten (Thomas Gillmeister / Fotoagentur PicturPoint)
"Behindert ist man nicht, behindert wird man", heißt es. Thonkunst braucht bei Auftritten eine behindertengerechte Infrastruktur. Die gibt es nicht überall. (Thomas Gillmeister / Fotoagentur PicturPoint)

Menschen mit Behinderung wird oft das Gefühl vermittelt, anders zu sein und nicht dazuzugehören. In dem inklusiven Chor Thonkunst aus Leipzig singen sie gemeinsam mit Menschen ohne Beeinträchtigung – was das Publikum manchmal zunächst irritiert.

Schon "normale" Chöre stellen Konzerte oder Konzertreisen vor logistische und organisatorische Herausforderungen. Wenn dann auch noch Rollstuhlfahrer oder Menschen mit anderen Behinderungen im Chor sind, braucht ein Chor nochmal eine ganz andere Infrastruktur: Auftrittsorte und Unterbringung müssen rollstuhlgerecht sein.

Das Leipziger Ensemble Thonkunst hat dabei viel Erfahrung gesammelt. "Bei unseren Auftritten ist das Publikum manchmal zunächst irritiert", sagt Chorleiterin Jana Hellem. Doch wenn die erste Irritation überwunden ist, ist schnell vergessen, dass hier Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam singen und dann steht die Musik ganz im Mittelpunkt.

Das Singen, die Auftritte in der Öffentlichkeit und die Bestätigung des Publikums tragen positiv zur Persönlichkeitsentwicklung der Sängerinnen und Sänger bei. Diese haben einen hohen Anspruch an sich selbst und kommen wöchentlich zu langen und intensiven Proben zusammen. 

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