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Thema

Sendung vom 27.05.2014
Ein Mann hält am 28.09.2012 in München (Bayern) ein elektronischen Reader der Marke Kindle in seinen Händen.  (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

Online-Händler"Die rote Linie überschritten"

"Erpressung der Verlage" nennt Alexander Skipis vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Konditionsverhandlungen des Versandhändlers Amazon. Das sei ein "Geschäftsgebaren, das wir so nicht hinnehmen können".

Ein Grundschüler beim Schreiben (picture-alliance/ dpa/dpaweb)

KulturtechnikVon der Schönschrift zur Sauklaue

E-Mail, SMS, Textverarbeitung – immer seltener schreiben wir mit der Hand. Müssen Kinder das Schreiben da überhaupt noch lernen? Handschriftexperte Christian Marquardt sagt, die Kulturtechnik sei dem Tippen oft überlegen.

Zeitgenössisches Porträt des Reformators Johannes Calvin (picture alliance / dpa)

GlaubeDas Recht zur Nicht-Religion

Askese, die Disziplin, das Streben nach Leistung und Erfolg, dafür steht Johannes Calvin, der Begründer des Calvinismus. Der Historiker Heinz Schilling sagt, bis heute sind seine Lehren wichtig und aktuell.

Französische Flaggen auf dem Balkon des Bürgermeisteramts in Aix-en-Provence (deutschlandradio.de / Daniela Kurz)

Nach EU-Wahl"Das Bild von Frankreich ist eine Lüge"

Frankreich sei lange nicht mehr die "Grande Nation" von früher, meint die französische Schriftstellerin Cecile Wajsbrot. Die einzige mögliche Zukunft des Landes sieht sie in und mit Europa - und ist deshalb schockiert vom Wahlergebnis.

Sendung vom 26.05.2014
Der neue Auto Union "DKW F 102" bei seiner Vorstellung am 27.08.1963 in Wiesbaden. Es sollte das letzte Modell unter dem Namen DKW sein. (picture alliance / dpa)

Nationalsozialismus"Das Vergessen war allgemein"

Noch beim 100. Geburtstag von Audi wurden "Mut und Tatkraft" der bisherigen Unternehmensleiter gelobt. Jetzt ist eine Studie erschienen, die zeigt, dass KZ-Häftlinge systematisch als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden.

Ein Graffiti auf einer Hauswand in Weimar: "Wir denken nicht! Wir googlen!" (picture alliance / dpa / Martin Schutt)

Schöne neue WeltWenn die Datenkrake das Leben bestimmt

Eine Plattform, die Millionen Daten speichert und verarbeitet und den Nutzern Tipps im alltäglichen Leben gibt, macht Jagd auf einen Online-Aktivisten. Soweit das Szenario in Marc Elsbergs neuem Buch "Zero". Im echten Leben käme es darauf an, gezielt gegen Datenmissbrauch vorzugehen, sagt Elsberg.

Sendung vom 23.05.2014
Matthias Lilienthal, aufgenommen, am 16.09.2013 in München (Bayern). (picture alliance / dpa / Tobias Hase)

Theater der Welt"17 Tage lang nicht schlafen"

Ab heute wird Mannheim für gut zwei Wochen zum Tollhaus: Künstler aus der ganzen Welt machen die Stadt zur Bühne. Der Kurator der Festivals, Matthias Lilienthal, erzählt, was es zu erleben gibt - unter anderem 23 ungewöhnliche Hotelzimmer.

Zwei Radfahrer überqueren eine Kreuzung an einer Hauptstraße in Berlin. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

NachkriegsarchitekturEin Leben ohne Kreuzungen

Hans Bernhard Reichow träumte von einer Stadt ohne Kreuzungen - und Menschen, die sich im Verkehr nur triebhaft gesteuert bewegen. Visionen und Denkfehler des Architekten erklärt der Fotograf Arne Schmitt.

24. Mai 2004: George Tabori während einer Gala anlässlich seines 90. Geburtstags. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

George Tabori"Er war in keiner Nation zu Hause"

Morgen wäre der Theatermacher George Tabori 100 Jahre alt geworden. Für den Hörspielregisseur Jörg Jannings war er Arbeitskollege und Freund zugleich. Im Gespräch erzählt er von der ersten persönlichen Begegnung.

Sendung vom 22.05.2014
Cover des Re-Issue-Albums "Jazz in Silhouette" und "Sound Sun" von Sun Ra Arkestra (Gambit Records)

Space is the placeDer Sonnengott des Jazz

Er behauptete, er stamme vom Saturn. Auch wenn viele Sun Ra als durchgeknallten Spinner belächelten, seine Musik, die er mit seinem "Arkestra" entwickelte, beeinflusst heute noch viele Musiker.

Cover des Re-Issue-Albums "Jazz in Silhouette" und "Sound Sun" von Sun Ra Arkestra (Gambit Records)

Jazz"Er war wie ein Diktator"

Vor 100 Jahren wurde der Jazz-Pianist und Mystiker Sun Ra geboren. Wir sprechen mit dem Schriftsteller Hartmut Geerken über Sun Ras revolutionäre Musik, ein unglaubliches Wohnzimmerkonzert in Ägypten und seine diktatorischen Allüren.

Eine Frau mit buntem Hut steht am 09.12.2013 in Berlin im Nieselregen zwischen den Stelen des Holocaust-Mahnmals in Berlin.  (picture alliance / dpa / Teresa Fischer )

Holocaust-Mahnmal"Beton ist das einzig denkbare Material"

Der Kunsthistoriker Christian Fuhrmeister hat sich für einen offensiven Umgang mit den Schäden an den Betonstelen des Berliner Holocaust-Mahnmals ausgesprochen. Es dürfe nicht "der Vorwurf der Vernachlässigung im Raum" stehen.

Wladimir Putin und Dimitri Medwedjew nehmen an der Feier auf dem Roten Platz in Moskau teil. (picture alliance / dpa / Michael Klimentyev)

Ukraine-KonfliktPutin von "Sowjet-Nostalgie" getrieben

Der Schriftsteller Owen Matthews begibt sich mit seinem Roman "Winterkinder" auf Spurensuche. Sein ukrainischer Großvater war Offizier beim russischen Geheimdienst und wurde ermordet. Matthews recherchierte dafür alte Akten.

Sendung vom 21.05.2014
Die Schauspielerin Iris Berben als Abgeordnete und Juristin Elisabeth Selbert in dem historischen ARD TV-Drama "Sternstunde ihres Lebens". (picture alliance / dpa / Horst Galuschka)

GleichberechtigungDie Mutter des Grundgesetzes

Es war nur ein Satz, aber er bedeutete eine Revolution: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt". Die Juristin Elisabeth Selbert sorgte dafür, dass er im Grundgesetz steht. Die ARD widmet ihr heute Abend um 20.15 Uhr den Film "Sternstunde ihres Lebens".

Der Künstler Jochen Gerz  am 29.05.2009 während einer Pressekonferenz zu seinem Projekt "2-3 Straßen" im Duisburger Rathaus (picture-alliance / dpa / David Ebener)

Europa vor der Wahl"Nationen sind ein bisschen eng"

Wenn er sich nicht als Europäer fühlen könnte, hätte er nichts, sagt der in Berlin geborene Konzeptkünstler Jochen Gerz. Zurzeit lebt er in Irland - in einem Dorf, das wegen der Wirtschaftskrise verwahrlost ist.

Das Schild "Hier brütet die Feldlerche von April bis Juli." steht am 13.05.2014 in Berlin auf dem Tempelhofer Feld. (picture alliance / dpa / Paul Zinken)

Berlin"Parken vom Alltag"

Am Sonntag stimmen die Berliner über eine Bebauung des Tempelhofer Feldes ab. Berlin sei eine "dichte Stadt", deshalb brauche man weite Räume, an denen man machen kann, was man will, so Architekturkritiker Rolf Lautenschläger.

Sendung vom 20.05.2014
Eine Schülerin des Anton-Bruckner-Gymnasiums in Straubing (Niederbayern) schreibt das Wort "PISA" auf eine Tafel. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Schule"Substanzlose Behauptungen"

Der Leiter der PISA-Studien bei der OECD, Andreas Schleicher, kann die Kritik von Hunderten Lehrern und Bildungsforschern nicht verstehen. Die Tests fragten nicht nur Basiswissen ab. Sie auszusetzen, lehnt er ab.

Udo Jürgens spielt am 13.6.2003 auf der Bodenseeinsel Mainau am Flügel und singt dazu. (picture-alliance / dpa / Patrick Seeger)

PhilosophieWas Schlager über unsere Zeit erzählen

Udo Jürgens fasst in "Ich weiß, was ich will" das große Ideal der romantischen Liebe zusammen, erläutert Wolfgang Buschlinger. Zeitgeist und Kulturprodukte stünden in einem wechselseitigen Zusammenhang, so der Philosoph.

Sendung vom 19.05.2014
Schauspieler Gérard Depardieu lässt sich in Cannes mit FIFA-Präsident Sepp Blatter und dem Regisseur Frédéric Auburtin fotografieren. (picture alliance / dpa / Julien Warnand)

Filmfestspiele in CannesViel Sex und doch kein Skandal

In Cannes sorgt ein Film für Aufregung, der gar nicht im offiziellen Programm läuft. Einen echten Eklat schafft "Welcome to New York" mit Gérard Depardieu als Dominique Strauss-Kahn trotzdem nicht, meint Katja Nicodemus.

David Bowie zum Auftakt seiner Deutschland Tournee am 14. Mai 1978 in der Festhalle in Frankfurt am Main.

Ausstellung im Gropius-BauDer Expressionismus und der Pop

Als David Bowie 1976 nach Westberlin zog, fühlte er sich ausgepowert, war ein Junkie und suchte Ruhe. Kaum bekannt ist, dass das Brücke-Museum einer seiner Lieblingsorte war. Ein Interview über Bowies Begeisterung für Erich Heckel, Otto Müller oder Karl Schmidt-Rottluff.

Sendung vom 16.05.2014
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