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Sonntag, 15.12.2019
 
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Thema

Sendung vom 06.06.2014
Die Fotografin Ann-Christine Woehrl in ihrer Ausstellung "UN/SICHTBAR" (dpa / picture alliance / Sven Hoppe)

FotoausstellungDie Gesichter der Vergessenen

Die Fotografin Ann-Christine Woehrl zeigt in ihrer Ausstellung Frauen, die Brand- und Säureanschläge überlebt haben: in Indien, Bangladesch oder Uganda. Mit den Bildern wollte sie den Frauen "wieder ihr Gesicht geben", sagt sie.

Ein Kykladenidol aus der Zeit zwischen 2700 - 2300 v. Chr. Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe hat die Raubkunstfigur an Griechenland zurückgegeben. (Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Thomas Goldschmidt)

KykladenkunstDeutsch-griechische Kulturversöhnung

Jahrzehntelang befanden sich zwei Objekte aus der frühesten Periode griechischer Kultur im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. Bei ihnen handelte es sich um Raubkunst aus illegalen Grabungen. Jetzt wurden die Artefakte an Athen zurückgegeben.

Eine Urne mit einer Rose auf der Vorderseite.  (picture-alliance/ dpa / Armin Weigel)

LiteraturDem Tod begegnen

Wer sich mit Hilfe von Büchern mit dem Thema Sterben und Tod beschäftigen möchte, hat inzwischen ziemlich viel Auswahl. Unsere Sachbuchredakteurin Kim Kindermann stellt einige Neuerscheinungen vor.

Sendung vom 05.06.2014
Undatiertes Porträt von Elisabeth Käsemann, Tochter des bekannten Tübinger Theologieprofessors Ernst Käsemann. Die 30 Jahre alte Soziologin Elisabeth Käsemann soll am 24. Mai 1977 in Argentinien bei einem Schußwechsel zwischen Montonero-Untergrundkämpfern und argentinischen Sicherheitskräften erschossen worden sein. Anderen Angaben zufolge sei die Frau bereits im März verhaftet, identifiziert und auf eine Polizeiwache gebracht worden. Dort sei sie mit 15 anderen Untergrundkämpfern kaltblütig erschossen worden. (picture alliance / dpa)

Militärdiktatur Argentinien"So viele verpasste Chancen"

Die junge Deutsche Elisabeth Käsemann engagierte sich als Sozialarbeiterin in den Armenvierteln in Buenos Aires und wurde von der argentinischen Militärjunta erschossen. Der Film "Das Mädchen - Was geschah mit Elisabeth K.?" läuft heute um 22.45 Uhr in der ARD.

Sendung vom 04.06.2014
Die Partydroge Ecstasy (dpa / picture alliance / Sakki)

DrogenDer Mann, der Ecstasy entdeckte

Als Berater der US-Regierung durfte Alexander Shulgin legal mit Drogen arbeiten. Er hat mehr als 300 davon hergestellt - und fast alle im Selbstversuch getestet. Jetzt ist der Ecstasy-Entdecker im Alter von 88 Jahren gestorben.

Ausschnitt aus dem Plakat "Ursula Mamlok - Movements" - ein Dokumentarfilm von Anne Berrini (Berrini Films)

Neue MusikSchöpferin einer eigenen Tonsprache

Während andere mit Puppen spielten, hat sich Ursula Mamlok Musikstücke ausgedacht. Mit 16 musste sie vor den Nazis fliehen, mit 83 kehrte sie aus New York zurück nach Berlin. Da war sie schon eine anerkannte Größe der atonalen Musik. Jetzt kommt ein Dokumentarfilm über sie in die Kinos.

Sendung vom 03.06.2014Sendung vom 02.06.2014
Nicht zu übersehen: Wahlwerbung für Baschar al-Assad. (picture alliance / dpa / EPA / Youssef Badawi)

Syrien"Allen ist bewusst, die Wahl ist eine Farce"

Bei den Auslandswahlen zur syrischen Präsidentschaft im Libanon sollen massive Fälschungen stattfinden. NGO-Mitarbeiterin Christin Lüttichs berichtet von illegalen Wahlzentren und Drohungen gegen die wahlberechtigten Flüchtlinge.

Der bisherige spanische König Juan Carlos (picture alliance / dpa)

Juan Carlos' Rücktritt"Eine große Leistung"

Mit Juan Carlos tritt ein König zurück, der sich trotz einiger Skandale als Garant für Demokratie bewährt hat, sagt Paul Ingendaay, der als Kulturkorrespondent aus Madrid berichtet.

Überwachungskameras an einer Hauswand des Schleswig-Holsteinischen Landtags in Kiel. (picture alliance / dpa / Markus Scholz)

Werte und Ideale"Wofür wir sterben würden"

Für die Freiheit, die Familie oder die Nation? Um sich die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten, müsse man sich auch fragen, wofür man sein Leben geben würde, sagt die Philosophin Svenja Flaßpöhler.

Sendung vom 30.05.2014
Ein Plakat mit dem Logo des Katholikentages hängt am 27.05.2014 zwischen den Türmen des Doms St. Peter in Regensburg (Bayern). (dpa / Armin Weigel)

Katholiken"Schnell nach Vergebung fragen"

Im Fall der sexuellen Gewalttaten an Kindern zeige sich sehr deutlich, "inwiefern es der katholischen Kirche schwer fällt, ihre eigene Schuld zu thematisieren, auszusprechen und anzuerkennen", sagt die Theologin Julia Enxing.

Fossilien und Mineralsteine (dpa / picture alliance / Robert Schlesinger)

SammelwutNix ist zufällig

Landvermesser, Strahlungsexperten, Mikrobiologen und Lebensvermesser: Sie alle eint die Leidenschaft fürs Sammeln. Der Film "Vom Ordnen der Dinge" porträtiert einige Exemplare dieser besonderen Spezies.

(picture alliance / dpa / Horst Galuschka)

Jürgen BeckerUnverwechselbarer Sound

"Felder", "Ränder" und "Umgebungen" nannte Jürgen Becker drei seiner Bücher. Als experimentelle Textlandschaften sorgten sie bei ihrem Erscheinen für Aufsehen - und wurden zu Signaltexten der westdeutschen Nachkriegsliteratur.

Glenn Lowry, der Direktor des Museums of Modern Art (Deutschlandradio Kultur / Britta Bürger)

KunstKontemplation und Besuchermassen

Museen sollten die Möglichkeit zur Kontemplation bieten und zugleich die iPhone-Generation ansprechen, sagt Glenn Lowry, der Direktor des Museums of Modern Art in New York. Sie seien heute soziale Begegnungsstätten.

Sendung vom 28.05.2014
Juan Gaitán (dpa / picture alliance / Felix Hörhager)

Zeitgenössische KunstWeg von Mitte

Er geht mit der Kunst wieder an den Stadtrand und verlegt die Berlin-Biennale unter anderem nach Dahlem und Zehlendorf: Kurator Juan Gaitán will das Monumentale vermeiden und Ausstellungen eine menschlichere Dimension zurückgeben.

(picture alliance / dpa / Florian Schuh)

Karrieredenken"Eine Einbuße an Gemeinsinn"

Erfolgreich zu sein gilt als Maß aller Dinge in der modernen Welt. Doch die Betonung der Konkurrenz führe zugleich zu einem Überbietungswettbewerb, so Historiker Jürgen Kocka. Andere Ziele wie gesellschaftliches Engagement kämen dann zu kurz.

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