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Sein und Streit | Beitrag vom 20.07.2014

"The Sopranos"Mafia-Boss in der Psychotherapie

Eine kleine Philosophie der Fernsehserie

Von Christian Berndt

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"Sopranos"-Hauptdarsteller James Gandolfini im Jahr 2000. Er starb 2013. (AFP)
"Sopranos"-Hauptdarsteller James Gandolfini im Jahr 2000. Er starb 2013. (AFP)

Lässt sich anhand von US-Serien wie "Mad Men" oder "Breaking Bad" Philosophie betreiben? Dieser Frage widmen wir uns in einer neuen Reihe zu den kanonischen Serien. Den Anfang machen "The Sopranos".

Auch wenn schon viele schlaue Menschen sich zur Qualität der neueren US-amerikanischen Fernsehserien geäußert haben - noch steht der Beweis aus, dass man mit ihnen ebenso gut philosophieren kann wie mit Romanen, Opern oder anderen Kunstformen. Dies zeigt "Sein und Streit" mit einer Serie zu den kanonischen Serien. Welche Subjektivität führt "Breaking Bad" vor? Was für eine Genealogie erzählt "Mad Men"?

Den Anfang machen "The Sopranos" - jenes Epos über einen Mafia-Boss, der seine Familienpflichten nur für einen Regeltermin unterbricht: die Sitzungen bei seiner Psychotherapeutin.

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