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Kompressor | Beitrag vom 03.01.2017

Telekommunikation im FilmTouchscreen statt Telefonhörer

Von Hartwig Tegeler

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Filmszene aus "James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau", Großbritannien 1964 (imago/United Archives)
Action mit Telefon - James Bond 007 in "Liebesgrüße aus Moskau" 1964 (imago/United Archives)

Turteln per Emojis und Chat, ständig erreichbar sein: Das Smartphone hat nicht nur unsere Kommunikation verändert, sondern auch das Kino. Hartwig Tegeler hat sich angesehen, wie filmische Erzählungen schneller wurden und welche Bilder jetzt angesagt sind.

Als technisches Medium war das Telefon immer schon ein wichtiger Bestandteil von Kinogeschichten. Nicht nur als Gadget, sondern mit ihm bekam die Erzählung ein bestimmtes Timing, einen Rhythmus. Doch wie verändern sich die Kinobilder und Filmgeschichten in Zeiten des Smartphones?

Es wirkt inzwischen wie eine künstliche biologische Erweiterung unseres Körpers. Jedenfalls hat es unser Kommunikationsverhalten einschneidend beeinflusst. Wo man in einer romantischen Komödie früher am Festnetztelefon rein auditiv und mit der Stimme turtelte, werden heutzutage Emojis und Emoticons via SMS, WhatsApp oder Facetime verschickt.

Schnellere Dramaturgie, neue Standard-Bilder

Die filmischen Erzählungen wurden schneller und haben dabei neue Standard-Bilder entwickelt. Gehörte das schwarze Bakelit-Telefon selbstverständlich zu den alten Krimis, ist eine Verbrecherjagd heute ohne den roten Punkt auf dem Ortungs-Bildschirm nicht vorstellbar.

Hartwig Tegeler unternimmt einen kurzen filmhistorischen Streifzug vom alten schwarzen Bakelit-Telefon bis zum neuesten Smartphone.

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