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Literatur / Archiv | Beitrag vom 03.11.2013

Techno der Jaguare

Die junge georgische Literaturszene

Von Mirko Schwanitz

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Nino Haratischwili (Robert Bosch Stiftung/Yves Noir)
Nino Haratischwili (Robert Bosch Stiftung/Yves Noir)

Die aus Georgien stammende und auf Deutsch schreibende Autorin Nino Haratischwili wurde für ihren Roman "Mein sanfter Zwilling" von der Kritik als "neue Heldin der deutschsprachigen Literatur" gefeiert. Und Tamta Melaschwili ist in diesem Jahr mit ihrem Roman "Abzählen" für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Nur zwei Namen, die zeigen, dass Georgien nach langen Jahren der Dunkelheit und verlorener Kriege auch literarisch im Aufbruch ist.

Eine neue, ebenso lebendige wie vielstimmige Literaturszene hat sich heraus gebildet, die wortmächtig gegen die Schatten der Vergangenheit anschreibt. Allerdings gibt es gerademal eine Handvoll literarische Übersetzer, die Texte aus dem Georgischen ins Deutsche übertragen können. Der Weg hinein in die europäische Literatur ist für Georgiens Autoren steiniger, als für Autoren aus anderen Ländern. Doch sie sind dabei, das zu ändern ...

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Literatur

Schriftsteller, die gehenIch ist ein Wanderer
Peter Handke beim Spaziergang auf der Insel Lido, Venedig 1982. (imago images / Andrea Merola)

Das Gehen dient ihnen als Schmiermittel des Denkens oder auch als Schleichpfad zur Selbstfindung. Ob Tomas Espedal, Peter Handke, Virginia Woolf oder Samuel Beckett – sie alle berichten, dass die Bewegung zu Fuß entscheidend ist für ihr Schreiben. Mehr

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