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Literatur / Archiv | Beitrag vom 19.06.2016

"Tangente Süd"Über das Verschwinden unverwechselbarer Orte

Von Eveline Passet und Raimund Petschner

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Ein Mann steht am 27.03.2014 während eines Warnstreiks auf dem Flughafen in Stuttgart (Baden-Württemberg) neben seinem Gepäck. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
In der Flughafenhalle des Flughafens Stuttgart. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Eine Umgehungsstraße, ein Apartmenthochhaus oder die Flughafenhalle – Erlebnisorte, die sich in der globalisierten Welt immer mehr ähneln. Auch in literarischen Texten bilden global standardisierte Räume das Umfeld oder eine Gegenwelt, in der sich die Figuren bewegen.

Vor allem in der osteuropäischen Literatur der Gegenwart findet sich häufig ein waches Staunen über den sich verfremdenden Raum und ein Bemühen, die räumlichen Zeichen zu lesen.

"Tangente Süd" – ein Feature von Eveline Passet und Raimund Petschner, über das Verschwinden unverwechselbarer Orte und die Möglichkeit, heutige Räume in der Literatur zu beschreiben.

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