Seit 05:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 12.11.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Studio 9

31.05.2019

Einsiedler in JapanEine Million Japaner leben in Isolation

Ein Hikikomori, ein junger Japaner, der seit Monaten in sozialer Isolation gelebt hat, rastet im Jahr 2010 auf einer Pilgertour zur Tempelstadt Nikko, die er mit Seinesgleichen unter Anleitung des Performers Yasuda unternimmt. Viele der Hikikomori – manche Forscher schätzen ihre Zahl damals auf eine Million – begannen ihre Isolation, als sie aus dem hochkompetitiven Schulsystem rutschten. Meist sind es männliche Jugendliche – genannt wurde hier die Zahl von 20 Prozent aller heranwachsenden männlichen Japaner.  (Picture Alliance / EPA /Everett Kennedy Brown)

In Japan hat in dieser Woche ein Mann eine Schülerin und deren Vater getötet. Danach tötete er sich selbst. Er war ein Hikikomori, praktisch ohne Kontakt zur Welt außerhalb seiner Wohnung. Kathrin Erdmann hat zwei solche Einsiedler getroffen.

Mai 2019
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Nächste Sendung

12.11.2019, 05:05 Uhr Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

Der Theaterpodcast

Folge 17Wirtschaftswunder, Winnetou und Wurst?
Olaf Hoerbe als Intschu-tschuna spielt während der Hauptprobe von "Winnetou " auf der Felsenbühne in Rathen, Sachsen. (dpa /  Matthias Rietschel)

Wie reagieren Theater auf veränderte gesellschaftliche Bedingungen in Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus? In einer Umfrage haben 32 Theaterleiter in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen darauf geantwortet.Mehr

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Frühkritik

weitere Beiträge

Buchkritik

Ali Smith: "Herbst" Die letzten Tage eines Sterbenden
Das abstrakt in Herbstfarben gestaltete Cover des Buches "Herbst" von Ali Smith auf einem orange-weißem Hintergrund. (Cover: Luchterhand-Verlag)

Selten sind die letzten Tage eines Sterbenden so anrührend beschrieben worden wie von Ali Smith in "Herbst". Aber auch Großbritannien siecht dahin. Der Roman ist grundiert vom Unbehagen über den aufflammenden Rassismus nach dem Brexit-Entscheid. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur