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Einstand | Beitrag vom 08.03.2021

Stipendienprogramm Klassik Neue Wege für Konzerte gesucht

Gespräch mit der Leiterin des Stipendienprogrammes Irene Schwalb

Ein Violoncello steht auf einem gelben Gestellt, dass von fliegenden Männern mit roten Regenschirmen und Wolken umgeben ist. (IMAGO / Panthermedia)
Förderprogramm sollen Projekte mit ganz neuen Ansätzen ermöglichen. (IMAGO / Panthermedia)

Das "Stipendienprogramm Klassik" unterstützt professionelle und freischaffende Musiker, die kreative Ideen in Zeiten einer Pandemie verwirklichen wollen. Die Pandemie kann so für Künstler neue Tore öffnen.

"Für Freischaffende Musikerinnen war 2020 eine echte Katastrophe", sagte die Kulturstaatsministerin Monika Grütters, als im Dezember des vergangenen Jahres das "Stipendienprogramm Klassik" im Rahmen von "Neustart Kultur" vorgestellt wurde. 

"Abstand" als künstlerisches Thema

Das "Stipendienprogramm Klassik" unterstützt Musiker und Dirigentinnen der klassischen Musikszene, die professionell und überwiegend freischaffend tätig sind und deren Musik alle Epochen bis zur Klassischen Moderne umfasst. Die Corona-Pandemie stellt die Musikerinnen auf eine harte Probe, können sie doch ihren Beruf kaum oder nur teilweise ausführen. Gleichzeitig ist es aber auch eine Chance, über neue Wege und Herausforderungen nachzudenken. 

Soziale Projekte für Kinder

Der Deutsche Musikrat organisiert und führt das "Stipendienprogramm Klassik" durch. Eine Jury aus renommierten Musikern, Komponisten, Intendanten und Pädagogen sichtet und bewertet die über 3000 Bewerbungen. Am Ende werden 1600 Stipendien in einer Höhe von jeweils 6000,-€ an die Künstlerinnen vergeben.

Der Andrang war groß und die Kreativität der künstlerischen Projekte, die nach Möglichkeit im unmittelbaren Zusammenhang mit den besonderen Bedingungen der Pandemie entwickelt und umgesetzt werden sollen, sei sehr beeindruckend, so die Leiterin des Stipendienprogrammes Irene Schwalb.

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