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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.11.2012

Stille Helden

Berliner Geschichtsprojekt erinnert an deutsche Judenretter

Von Jens Rosbach

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Oskar Schindler im Jahr 1968, einer der bekanntesten Judenretter (AP)
Oskar Schindler im Jahr 1968, einer der bekanntesten Judenretter (AP)

Als 1945 das ganze Ausmaß des Holocausts bekannt wurde, gaben sich die meisten Deutschen ahnungslos. Von der Judenvernichtung haben wir nichts gewusst, das konnte ja niemand ahnen - so die typische Reaktion des Durchschnittsbürgers. Doch heute ist klar, dass die Bevölkerung durchaus viel gesehen, viel gehört - und vor allem: stark mitgewirkt hat bei der Ausgrenzung, Diffamierung, Enteignung und Deportation ihrer jüdischen Nachbarn.

Allerdings gab es Ausnahmen. Immer wieder halfen ganz normale Menschen heimlich den Verfolgten - nicht nur Prominente wie Oskar Schindler. Dass diese "stillen Helden" nicht vergessen werden - dafür setzt sich ein spezielles Berliner Geschichtsprojekt ein. Es handelt sich um eine kleine Gedenkstätte, die im nächsten Jahr ihr fünfjähriges Bestehen feiert. Jens Rosbach berichtet über die abenteuerlichen Rettungsgeschichten, die hier recherchiert und präsentiert werden.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

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