Seit 00:05 Uhr Klangkunst

Freitag, 28.02.2020
 
Seit 00:05 Uhr Klangkunst

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.11.2012

Stille Helden

Berliner Geschichtsprojekt erinnert an deutsche Judenretter

Von Jens Rosbach

Podcast abonnieren
Oskar Schindler im Jahr 1968, einer der bekanntesten Judenretter (AP)
Oskar Schindler im Jahr 1968, einer der bekanntesten Judenretter (AP)

Als 1945 das ganze Ausmaß des Holocausts bekannt wurde, gaben sich die meisten Deutschen ahnungslos. Von der Judenvernichtung haben wir nichts gewusst, das konnte ja niemand ahnen - so die typische Reaktion des Durchschnittsbürgers. Doch heute ist klar, dass die Bevölkerung durchaus viel gesehen, viel gehört - und vor allem: stark mitgewirkt hat bei der Ausgrenzung, Diffamierung, Enteignung und Deportation ihrer jüdischen Nachbarn.

Allerdings gab es Ausnahmen. Immer wieder halfen ganz normale Menschen heimlich den Verfolgten - nicht nur Prominente wie Oskar Schindler. Dass diese "stillen Helden" nicht vergessen werden - dafür setzt sich ein spezielles Berliner Geschichtsprojekt ein. Es handelt sich um eine kleine Gedenkstätte, die im nächsten Jahr ihr fünfjähriges Bestehen feiert. Jens Rosbach berichtet über die abenteuerlichen Rettungsgeschichten, die hier recherchiert und präsentiert werden.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

20121119 Stille Helden (TXT)
20121119 Stille Helden (PDF)

Länderreport

AgrarwissenschaftDigitaler Schnaps aus Hohenheim
In einem Labor stehen mehrere Rundkolben zum Destillieren. (imago images / Birgit Koch)

Lässt sich die Qualität von Schnaps mit digitaler Technik verbessern? An der Universität Hohenheim erforschen Wissenschaftler die komplexen Vorgänge des Brennvorgangs. Ab und zu ist ein kleiner Schluck im Dienst der Forschung dabei unvermeidlich.Mehr

Audis Einfluss in IngolstadtAutostadt sucht neuen Kurs
Fabrikneue Audi-Autos auf Güterzügen am Hauptbahnhof in Ingolstadt. (pictue alliance / dpa / Daniel Kalker)

Mit Audi ging es aufwärts für den Standort Ingolstadt. Doch nun sorgen Diesel-Krise und Absatzrückgang des Autobauers für Nervosität in einer der reichsten Kommunen Deutschlands. Stadt und Unternehmen sind seit Jahrzehnten eng verflochten.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur