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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 28.06.2017

Steuerpraxis im BlickDer Kampf um Steuern in Europa

Moderation: Margarete Wohlan

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Was ist geschehen seit dem Steuer-Skandal um die "Panama Papers"? (imago)
Was ist geschehen seit dem Steuer-Skandal um die "Panama Papers"? (imago)

Was ist geschehen seit den Steuer-Skandalen um die "Panama Papers" oder die "Luxemburg-Leaks"? Wir nehmen vier Länder und ihre Steuerpraxis in den Blick.

Die Beiträge zum Thema: 

Island: Der korrupteste aller nördlichen StaatenVon Carsten Schmiester

In Island hat die Veröffentlichung der Panama-Papers zu einer Regierungskrise und zu Neuwahlen geführt – der damalige Regierungschef war unter anderem in den Skandal verwickelt. Aber: Hat die neue Regierung im Kampf gegen Steuerflucht und Steuervermeidung Fortschritte erzielt?


Luxemburg: Immer noch eine Steueroase?
Von Sebastian Schöbel

Auch Luxemburg stand durch die Veröffentlichung der Panama-Papers unter politischem Handlungsdruck – dabei hatte es den Skandal um die "Luxemburg-Leaks" aus dem Jahr 2014 noch nicht aufgearbeitet: Großkonzerne haben dort mit staatlicher Unterstützung Milliarden Euro an Steuern gespart – auf Kosten anderer Länder. Wie sieht es dort heute aus? Ist es immer noch eine Steueroase? Und welche Rolle spielt Jean-Claude Juncker, damals Finanzminister und heute EU-Kommissions-Präsident?


Polen: Falsche Regierung, gute Steuerpolitik?
Von Florian Kellermann

Gibt es eine falsche Regierung, die eine gute Steuerpolitik macht? Die polnische Regierung fällt durch antieuropäischen Rechtspopulismus auf – die EU-Kommission wirft ihr vor, die rechtsstaatliche Ordnung zu gefährden. Da passt die Nachricht, dass es der Regierung gelungen ist, Steuerschlupflöcher zu schließen, nicht so recht ins Bild. 

 

Tschechien: Effiziente Reformen und ein suspekter Finanzminister
Von Peter Lange 

Ob Steuern als fair oder unfair empfunden werden, hängt auch davon ab, wer sie sich ausgedacht hat – das zeigt das Beispiel Tschechien.Das Land strebt die komplette Kontrolle über die Finanzströme des einheimischen Gewerbes an. Allerdings hat sich das ein Mann ausgedacht, der es mit der Steuerpflicht selbst nicht so genau genommen haben soll.

Weltzeit

Geschäftsmodell für AfrikaBiogas aus dem Rucksack
Eine Afrikanerin im geblümten Kleid trägt einen riesigen knallblauen Plastikrucksack voller Biogas auf dem Rücken. (Katrin Pütz)

Billig, einfach und profitabel - das ist die Biogasanlage, die eine deutsche Agraringenieurin für Afrika entwickelt hat. Die Idee dahinter: Anlagenbesitzer füllen ihr überschüssiges Biogas in Rucksäcke und bringen es so auf den Markt. Mehr

Handel statt Hilfe"Afrika braucht keine Babysitter"
Ein unterernährtes kleines Kind sitzt mit verdecktem Gesicht auf sandigem Boden, daneben eine geöffnete Box, die "Kinder-Grießbrei" der deutschen Marke Aurora beinhaltet. (laif/Camera Press/David Robinson)

Etwa zwei Billionen Dollar Entwicklungshilfe hat Afrika in den letzten Jahrzehnten erhalten. Gebracht hat sie nichts, meinen afrikanische Ökonomen. Sie machen Entwicklungshilfe sogar dafür verantwortlich, dass Afrika immer ärmer wird. Mehr

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