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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 19.09.2014

Stefan BergWarum waren Briefe für Sie Medizin?

Moderation: Susanne Führer

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Stefan Berg, Journalist und Autor (Deutschlandradio Kultur / Manuel Czauderna)
Stefan Berg im Studio von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio Kultur / Manuel Czauderna)

Morbus DDR und Morbus Parkinson, das ist nicht dasselbe. Aber der Journalist und Autor Stefan Berg hat beides ähnlich bedrohlich erlebt - und darüber geschrieben.

Stefan Berg ist Journalist und Autor zweier recht verschiedener Bücher. In dem gerade erschienenen Band "Landgang" können wir den Briefwechsel zwischen Stefan Berg und dem Schriftsteller Günter de Bruyn nachlesen. Ein Briefwechsel vom Anfang der 80er-Jahre, als Stefan Berg gerade volljährig wurde und Bausoldat bei der NVA war. Die Erzählung "Zitterpartie" thematisiert das Leben des erwachsenen Stefan Berg mit einer Krankheit, mit Morbus Parkinson.

Morbus DDR und Morbus Parkinson – das ist nicht dasselbe. Aber Stefan Berg hat beides ähnlich bedrohlich erlebt.

Wie hat er als junger Mann auf den Staatsapparat DDR reagiert? Warum war der Briefwechsel mit Günter de Bruyn "Medizin" für ihn? Was meint er, wenn er den Einfluss seiner Parkinson-Erkrankung auf sein Leben mit seinem Erleben der DDR vergleicht?

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