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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 03.10.2012

Stasi am Ball

Die Staatssicherheit und der Sport in der DDR

Von Dorothea Jung

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Ehemaliges Stasi-Gebäude an der Normannenstraße in Berlin (picture alliance / dpa /  Hannibal Hanschke)
Ehemaliges Stasi-Gebäude an der Normannenstraße in Berlin (picture alliance / dpa / Hannibal Hanschke)

Kein Lebensbereich war vor ihr sicher: Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR kontrollierte, was aus Sicht der Machthaber überwacht werden musste. Jugend, Kultur, Kirchen, Betriebe standen dabei im Focus, vor allem aber auch der Spitzensport.

Die Sorge vor "feindlichen Einflüssen" und das Misstrauen gegenüber den Sportlern sorgte für ein enges Netz an hauptamtlichen Spitzeln, die nicht zuletzt auch Aktive und Trainer unter erheblichen Druck setzten. Auch 22 Jahre nach der deutschen Einheit ist dieses dunkle Kapitel der jüngsten Sportgeschichte wenig aufgearbeitet, tun sich doch einige Sportverbände und Vereine schwer, Fehler zuzugeben.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentoder im barrierefreien Textformat.

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