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Vollbild | Beitrag vom 19.12.2015

"Star Wars – Das Erwachen der Macht" Frauen bleiben Nebensache

Thomas Klein im Gespräch mit Susanne Burg

"Star Wars"-Fans stehen für den neuen Film "Das Erwachen der Macht" vor einem Kino in Paris Schlange.  (picture alliance / dpa / Aurelien Morissard)
"Star Wars"-Fans stehen für den neuen Film "Das Erwachen der Macht" vor einem Kino Schlange. (picture alliance / dpa / Aurelien Morissard)

Regisseur J.J. Abrams habe bei der siebten Star-Wars-Episode die Chance auf eine Modernisierung der Story vertan, meint unser Kritiker Thomas Klein. Trotz einer herausragenden Daisy Ridley enttäuschen ihn vor allem die Frauenrollen im Drehbuch.

Seit Donnerstag läuft mit "Star Wars – Das Erwachen der Macht" die siebte Episode der populären Saga in den deutschen Kinos. Regisseur J.J. Abrams greift darin die beliebten Figuren und Motive der alten Star-Wars-Filme konsequent auf. Und es sollte auch ein Neustart sein. Aber J.J. Abrams habe die Chance auf eine echte Modernisierung verschenkt, sagt der Filmkritiker und Star-Wars-Fan Thomas Klein.

Die analoge Filmgestaltung sorge zwar für tolle Bilder, sei aber zu sehr Retro-Revue geworden, die stramm alle Figuren und Motive des Star-Wars-Originals von 1977 kopiert. Trotz einer tollen Daisy Ridley blieben Frauen Nebensache - und statt Ambivalenzen blieben bei den Charakteren die Guten gut und die Bösen böse.

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