Feature, vom 17.12.2014, 00:05 Uhr

Stanley KubrickEin Leben für den Film

Von Rainer Praetorius

"2001 - Odyssee im Weltraum" revolutionierte 1968 das Kino. Sieben Produktionen reichten aus, um dem Regisseur Stanley Kubrick einen Platz in der Ruhmeshalle des Films verschaffen. Doch wie funktionierte das System Kubrick?

Der Regisseur Stanley Kubrick mit einer Filmkamera auf einem undatierten Foto. (AFP / STF)
Der Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick (undatiertes Foto). (AFP / STF)

Kubrick wechselte jedes Mal das Genre. Ob beim Historien-Drama "Barry Lyndon" oder beim Antikriegsfilm "Full Metal Jacket": Jedes dieser Genres veränderte er nachhaltig. Wohl einzigartige Privilegien gaben dem Regisseur die künstlerische Freiheit, die er für seine Meisterwerke benötigte. Ohne Zeitdruck und mit viel Liebe zum Detail arbeitete er Jahre an seinen Filmen. Denn selbst die Hollywood-Bosse erkannten: "Es ist sinnlos, einem solchen Perfektionisten reinzureden."

Regie:Thom Kubli
Mit: Nicole Engeln, Carlos Lobo
Ton: Gerd Nesgen
Produktion: WDR 2013

Länge: 52'58

Rainer Praetorius, geboren 1955 in Essen. Arbeitet für Print, Radio und Fernsehen. Erhielt 1995 und 2007 Journalistenpreise in der Kategorie Fernsehen. Zuletzt: "Erlebte Geschichten: Edgar Reitz" (WDR 2014).

 

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