Donnerstag, 15.11.2018
 

Menschen und Landschaften / Archiv | Beitrag vom 19.03.2006

Stand up

Die traurigen Clowns von New York

Von Matthias Drawe

Taxis in New York (dradio.de)
Taxis in New York (dradio.de)

Es ist eine Geschichte über das Leben und Leiden von Menschen, die sich dazu berufen fühlen, ein Stand up Comedian zu sein. Die Kunstform ist im angloamerikanischen Raum und ganz besonders in New York äußerst beliebt. Es gibt zahlreiche Beispiele von Stand up Comedians, die dank Hollywood zu Weltstars wurden, und folglich gibt es Tausende von Aspiranten in der New Yorker Stand up Szene, die mit ein paar lockeren Sprüchen ganz noch oben kommen wollen.

Beim "Open mike" kann man da von einigen talentierten bis zu hoch peinlichen Auftritten fast alles erleben. Es gibt sogar Comedy Clubs, in denen die Stand up Newcomer selbst bezahlen, um endlich einmal ans Mikrophon zu dürfen. Einige treten in Krankenhäusern auf, "weil das Publikum da nicht weglaufen kann". Doch es braucht wohl tiefen Ernst, um wirklich komisch zu sein.

Matthias Drawe: Geboren 1963 in Berlin, lebt seit 1995 als freier Autor in New York City. Verschiedene Arbeiten für Funk und Presse. Roman "Normale Härte". Regie bei den Low Budget Spielfilmen "Die Kunst, ein Mann zu sein" und "Der König von Kreuzberg". Drehbuchautor.

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Manuskript: Stand up

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