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Zeitfragen | Beitrag vom 01.07.2019

StammtischeEine Tour durch deutsche Kneipen

Von Christoph Spittler

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Ein Messingschild auf dem "Stammtisch" steht, im Hintergrund in der Unschärfe Tisch, Stuhl und ein Straß Blumen. (Imago / Hoch Zwei Stock / Angerer)
"Der Stammtisch war immer ein politischer Ort", sagt Ethnologin Aida Baghernejad. (Imago / Hoch Zwei Stock / Angerer)

Schon Otto von Bismarck hielt es für ein urdeutsches Bedürfnis, beim Bier die Regierung schlechtzureden. Der Stammtisch scheint dafür der ideale Ort. Hier treffen sich aber längst nicht nur alte, weiße Männer, die Parolen dreschen. Eine Kneipentour.

Ratskeller, Stammtisch. Nirgendwo ist Deutschland deutscher. Ein Messingschild stellt den exklusiven Charakter des Möbels klar, und wenn’s hart kommt, sind sogar Namensschilder an die Plätze geschraubt. Hier werden sie also gedroschen, die berüchtigten Stammtischparolen, Ur-Medium des Populismus. Hier reden die alten weißen Männer über Politik, und man mag sich vorstellen, wie ehrenwerte Ratsherren beim Bier nach der Sitzung öffentliche Aufträge vermauscheln. Stammtische sind aber natürlich längst vielfältiger und nicht nur politisch. Ob Hundehalter, Minecraft-Fans, queere Christinnen oder einfach die Kumpels: Das regelmäßige Treffen im Lokal ist eine Konstante der Alltagskultur.

An einem Kneipentisch sitzen einige Menschen und unterhalten sich angeregt. Ein Herr im Vordergrund spielt auf einer Maultrommel. (Deutschlandradio / Christoph Spittler )Kneipenrunden entstehen aus ganz verschiedenen Interessensgründen – hier trifft sich eine Gruppe von Maultrommlern. (Deutschlandradio / Christoph Spittler )

"Zum Stammtisch" in Berlin Moabit
0,3 Engelhardt: 2 Euro
Im "Stammtisch" ist heute wenig los. Die Ethnologin Aida Baghernejad, die über ein sehr deutsches Phänomen Auskunft geben kann, bewundert erstmal den klassischen großen Aschenbecher, der von dem geschwungenen Stammtisch-Schild überwölbt wird. Hier eher eine Reminiszenz an die Kneipennamen als eine Reviermarkierung, denn im "Stammtisch" sitzen die Gäste überall.

"Historisch ist der Stammtisch eine absolut interessante Institution," erklärt sie: "Der Stammtisch war ja gerade im ländlichen Raum, aber nicht nur dort, ein Ort, wo sich die Autoritätspersonen trafen, also der Bürgermeister, der Lehrer, der Förster – die wichtigen Personen trafen sich am Stammtisch und haben Politik gemacht ein Stück weit, und ihr Netzwerk gepflegt." Und manchmal ist das auch noch heute so.

"Goldener Apfel" in Rottweil
0,3 Fürstenberg: 3 Euro
Mit 12 Personen, 7 Männern und 5 Frauen ist das langgestreckte zentrale Möbelstück gut besetzt. Die Runde trifft sich seit 50 Jahren. Es sei heute vor allem Freundschaft, die sie verbinde, sagt Helmut, einer der Veteranen der Runde, während es früher der Beruf gewesen ist, der den Stammtisch formte.

"Das ist das Lokal von zwei Handwerkszünften, vonne Schreiner und vonne Schmiede", erklärt ein anderer Teilnehmer in breitem Schwäbisch. Er deutet nach oben an die Decke. Dort hängen zwei Vitrinen, gefüllt mit einem Sammelsurium kleiner Gegenstände. "Das ist zur Präsentation der Insignien von der Zünfte. Schlüssel, Schmied, Schlosser, Gießkanne, der Flaschner. Das ist ein Hobel, ein Winkel, ein Zirkel, also Schreiner und Zimmermann."

Fassade eines alten, renovierten Hauses auf dessen Fassade "Goldener Apfel" und die Hausnummer 14 steht. (Deutschlandradio / Christoph Spittler )Ein Gasthaus wie im schwäbischen Bilderbuch: der "Goldene Apfel" in Rottweil. (Deutschlandradio / Christoph Spittler )

Alles wie im schwäbischen Bilderbuch. Holzvertäfelte Wände, karierte Tischdecken, knarrendes Fischgrätparkett. An den Wänden Fotografien von der Rottweiler Fastnacht. "Mein Großvater hat des gekauft 1908", sagt die Wirtin. "Der Goldene Apfel war ganz früher in der Oberen Hauptstraße und ist dann 1860 oder 1870er in dieses Haus gezogen … Mein Elternhaus. Ne alte Kneipe. Gibt’s nimmer viel in diesem Stil."

Stammtisch als Vorläufer der VIP-Lounge

Der Goldene Apfel ist eine Institution, und der Stammtisch drinnen und draußen eine Autorität. Das sei auch seine historische Funktion, erklärt die Ethnologin Baghernejad: "Zum Stammtisch zu gehören, bedeutete ja auch wichtig zu sein. Das hat mit der Bedeutung des Stammtischs als Treffpunkt für Honoratioren zu tun. Wenn man dazugehört, will man ja doch gesehen werden. Dann gehört man zur In-Group. Der Backstage-Bereich, die VIP-Lounge: vielleicht sind das moderne Formen oder Nichten, Neffen und Enkel des klassischen Stammtisches."

Was die politischen Debatten angeht, spielen die Besucher des Goldenen Apfel das Thema eher runter, der letzte heftige Streit sei um die Frage gegangen, wie das Pferd von Winnetou heißt. Natürlich ginge es auch mal um Lokalpolitik, sagt einer der Stammtischler, aber eigentlich meide man das. "Es ist auch, mein ich, etwas gefährlich. Wenn man da zu nem Thema kommt, passiert es leicht, dass man in Diskussionen kommt, die für das Allgemeine hier nicht gut sind."

Wie so was dann verläuft, deutet sich an, als doch das Thema, dem man die größte Stammtischnähe nachsagt, aufkommt: "Die Flüchtlingspolitik von der CDU", erklärt ein älterer Herr. "Nach meinem Eindruck hat das sehr geschadet, den Schwarzen. Das ist wie überall, dass die Klientel, die da kommt, manchmal nicht zu uns passt. Bei uns hier sind jetzt sehr viele da, wenn da ständig Straftaten und solche Dinge passieren, das ist dann ein ganz heikles Thema".

Mehr wird - um des lieben Frieden willens - nicht gesagt. Ein anderes Thema, das früher leidenschaftlich diskutiert wurde, hat an Bedeutung verloren. Die Grünen sind - zumindest in der Kretschmann-Variante - inzwischen auch hier gut gelitten.

Immer schon ein widersprüchlicher politischer Ort

"Der Stammtisch war immer ein politischer Ort", erklärt Aida Baghernejad. Und er sei auch immer schon ein widersprüchlicher politischer Ort gewesen. So sei er einerseits durchaus Rekrutierungsstätte der Nationalsozialisten gewesen, andererseits fürchteten sie ihn von Anfang an als Brutstätte von Kommunismus und Opposition. "Otto von Bismarck sagte, dass es ein urdeutsches Bedürfnis sei, 'beim Biere von der Regierung schlecht zu reden'."

Allerdings möchte man dabei gerne unter sich bleiben. Zum Stammtisch einfach dazusetzen? Das verbieten ungeschriebene Gesetze. Aida Baghernejad: "Das geht nicht. Entweder wird man eingeladen, oder man kommt mit einem Ziel dazu und muss sich in jedem Fall vielleicht ein Stück weit erstmal beweisen. Wer zum Stammtisch eingeladen wird, der hat gute Chancen, im Dorf bald auch sonst geachtet zu werden, und das ist auch die Attraktivität des Stammtisches."

Havanna Bar, Erfurt
0,5 San Miguel: 4,40 Euro
"Kanpai!, Nasdrowje!, Skol!, Trost! …. Trost? Nein, Prost!". Es ist eine hörbar vielsprachige Runde, die sich an jedem dritten Donnerstag im Monat im Zentrum von Thüringens Hauptstadt trifft. Eingeladen hat Dana Kittel, Projektkoordinatorin von "Fremde werden Freunde". Etwa 15 Leute sind gekommen. Ein sehr gemischtes Publikum zwischen 20 und 70 Jahren, verteilt auf drei Stehtische in der Ecke des Lokals.

Unter ihnen auch ein Gastwissenschaftler aus Japan. Der findet das alles sehr gemütlich. "Das ist eine alte und gemütliche Stadt mit Kultur", sagt er und er findet es auch "Gemütlich neue Freunde machen." In Japan würde man hingegen nur mit sehr engen Freunden trinken gehen, ergänzt ein ebenfalls aus Japan stammender Student, und über Politik würde man in der Bar auch nicht reden, "weil es ein bisschen unhöflich ist!" Politik könne Streit verursachen, deshalb würde man mit Freunden oder Bekannten nicht über Politik reden. In Japan habe man, wenn man befreundet sei, ohnehin fast die gleiche Meinung. "Das ist meine Meinung!" schiebt er noch hinterher.

Der internationale Stammtisch ist, Politik hin oder her, vor allem Kontaktbörse und als solche funktioniert er gut, wie einer der Besucher ausführt. "Ich komm nicht so oft raus und hab Kontakt mit vielen Menschen, ich bin eher so’n Einzelgänger. Und hier der Stammtisch gibt mir die Möglichkeit, mal neue Leute zu treffen und auch mal Leute aus verschiedensten Ländern und Kulturen, die mal kennenzulernen und dadurch auch die Länder aus denen sie kommen."

Bremen, Ratskeller.
Schoppen Nummer fünf: 4,45 Euro
Bremer Roland, Marktplatz, Stadtmusikanten: alles vor der Rathaustür. Im Untergeschoss mehrere ausladende Gewölbe, dekoriert mit gewaltigen Holzfässern.

"Diesen Tisch haben wir übernommen – das ist der U-Boot-Tisch." erklärt Kurt, eines von etwa 10 Mitgliedern, des Stammtisches im Ratskeller. "Hier waren die U-Boot-Kapitäne, die waren hier eingraviert mit kleinen Messingschildern auf dem Tisch, und das haben wir jetzt nicht, weil man natürlich verhindern will, dass allenthalben, wenn wieder einer weniger ist, immer der Tisch wieder neu abgezogen werden muss."

Drei Herren sitzen im Ratskeller in Bremen an einem Tisch mit der Aufschrift "Stammtisch". Sie trinken Weißwein. (Deutschlandradio / Christoph Spittler )Der Stammtisch im Ratskeller Bremen trifft sich jeden Freitag – und das seit 40 Jahren. (Deutschlandradio / Christoph Spittler )

Kurt ist 72, sein Stammtischbruder Ufert 72 ½. "Wir sind eigentlich Schulkameraden" erzählt er. Der Kern des Stammtisches sind Klassenkameraden vom Gymnasium. Man trifft sich jeden Freitag – und das seit 40 Jahren. Dagegen ist Arnd Feye der Geschäftsführer des Ratskellers noch ein Frischling. Sein Wirtshaus bietet vielen Runden Obdach: "Ganz genau gezählt habe ich die nicht, wir haben die Liste neulich überflogen, das sind so um die 25 – einige kommen jede Woche, manche kommen alle zwei Monate, alle drei Monate, da gibt’s ganz verschiedene Rhythmen – von daher, so roundabout 20."

Frauen blieben dem Stammtisch fern

Für den Stammtisch und für die Region untypisch ist das Getränk der Runde: nicht Bier, sondern Wein. "Der Ratskeller wird seit 1405 nonstop als Gaststätte und auch als Weingaststätte betrieben." sagt Feye. Die Stammtischgründer entschieden sich 1973 nicht für eine Studentenkneipe, sondern für ein klassisches und noch nicht mal günstiges Haus. "Das war gegen den Trend." sagt Ulfert. "Der Ratskeller hatte eine strenge Etikette. Es war zum Beispiel das Singen absolut verboten. Das Lautsein war auch schwierig. Und wir haben beides gemacht."

Mit dem Begriff Stammtisch haben sie sich lange schwer getan. "Zu Anfang haben wir gar nicht gesagt haben, dass wir einen Stammtisch haben. "‘Wir treffen uns im Ratskeller!‘ Der Begriff Stammtisch hat auch was Negatives. Das ist so ne Kumpanei, das ist so ne Sauftruppe, Stammtischparole, dieser Begriff kommt ja auch daher – also Frauen finden das zum Beispiel sehr negativ." – So negativ, dass sie dem Stammtisch fernblieben. "Zu Anfang kamen auch Frauen zum Stammtisch", berichtet Kurt, aber das sei schon lange her. Vermutlich seien sie an den Gesprächen über Fußball und so nicht interessiert gewesen und wohl auch an den anderen Themen –"jetzt zumindest, jetzt ist es ausdrücklich männlich!"

Das sei durchaus typisch sagt die Forscherin Baghernejad. "Der traditionelle altmodische Stammtisch war der safespace für Männer von den Institutionen Familie und Arbeit, die Erwartungen haben, und früher noch viel mehr Erwartungen hatten, als das Patriarchat noch viel ausgeprägter war als es heute ist. Es ist ein Ort wo informelles soziales Wissen ausgetauscht wird, und wo meistens Männer einfach offen mal miteinander reden können."

Trotz aller Kontroversen geht es recht kultiviert zu

Das wird im Ratskeller getan, wobei es trotz aller Kontroversen recht kultiviert zugehe, versichert Geschäftsführer Feye. "Man hält sich im persönlichen Gespräch vielleicht doch noch mal ein bisschen sich zurück, weil man eben nicht anonym ist, und auf den anonymen und manchmal ja auch unter Fake-Namen geschalteten Seiten über Facebook oder soziale Medien auf die Pauke haut."

Die Forscherin Baghernejad bestätigt das: "Der Stammtisch ist oder war ein sehr klar abgegrenzter sozialer Ort, in dem auch soziale Kontrolle herrscht ein Stück weit. Es ist ein Ort, wo freier gesprochen werden konnte, aber eben in diesem abgegrenzten Bereich und unter diesen Menschen – während die Kommentarspalte gar nicht so klar abgegrenzt ist. Und dieser soziale Aspekt, dass man sich kennt, dass man den Gesprächspartner gut kennt, dass man auch über Widerstände zusammenkommt, und man sich auch mal scharf angreift, aber man ist trotzdem Stammtischkumpel und sitzt in der nächsten Woche wieder zusammen – das geht ja in der Kommentarspalte verloren."

Stammtischveteran Kurt schätzt die Diskussionskultur, die man entwickelt habe: "Man redet ja nicht einfach so und hat dann seine fertige Meinung und geht mit seiner fertigen Meinung wieder nach Hause. Man hört sich die Argumente des Freundes ja auch an, und denkt darüber nach, was kann ich davon verwenden, das ist ja auch ein Thema was ich auch gut verarbeiten kann für mich, das kann eine ganz andere Parteizugehörigkeit sein – also ich denke dass unsere Themen, die wir mitteilen, auch unseren Horizont erweitern jedes Mal."

Noch ein letztes Pils im "Zum Stammtisch"

Regina, die Wirtin des "Stammtisch" blickt zuversichtlich in die Zukunft. Es gäbe wieder ein Publikum für ihre Art Kneipe. "Früher hatten wir immer ältere Leute, die mit uns alt geworden sind, wir sind ja hier 50 Jahre drin, und jetzt gesellen sich immer jüngere Leute dazu, Studenten, das ist ganz nett. Gefällt uns gut." Manche Stammgäste finden das allerdings auch jenseits des routinemäßigen Meckerns über Veränderungen nicht gut.

"Unsere Stammgäste sind sowieso weniger geworden, weil denen das jetzt gar nicht mehr gefällt, dass hier so’n Trubel ist, dass hier so viel junge Leute sind, die sagen Mensch, geht nichts über ne ruhige Eckkneipe, die haben wir jetzt gar nicht mehr hier."

Auch die Ethnologin Aida Baghernejad beobachtet, dass die klassische Kneipe eine kleine Renaissance erfährt – "die ehrliche Kneipe, vielleicht als Gegenpol zu den sich immer weiter verteuernden hippen Bars." Und in einem ist sie sich sicher: "Es wird Institutionen wie Stammtische immer geben. Vielleicht heißen sie irgendwann anders, aber in einer Kneipe zusammenzukommen und in einem geschützten Raum reden zu können, das wird es immer geben."

Dieses Manuskript ist eine Zusammenfassung des Hörstücks von Christoph Spittler.

Autor: Christoph Spittler
Redaktion: Martin Hartwig
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Technik: Alexander Brennecke
Sprecher: Tonio Arango
Produktion: Deutschlandfunk Kultur, 2019

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