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Kulturnachrichten

Samstag, 30. Dezember 2017

Staatsoper Unter den Linden bestens besucht

Seit der Wiedereröffnung ist sie nahezu ausverkauft

Die Berliner Staatsoper hat durch die Wiedereröffnung ihres Stammhauses Unter den Linden einen Besucherschub erlebt. Nahezu alle der insgesamt 63 Veranstaltungen dort waren ausverkauft, teilte das Haus mit. Die Jahresauslastung sei von 88 Prozent im vergangenen Jahr auf jetzt 94 Prozent gestiegen. Wegen der Sanierung des Stammhauses war die Staatsoper jahrelang im kleineren Schiller Theater in Charlottenburg untergebracht. Nach der feierlichen Wiedereröffnungswoche ab dem 3. Oktober wurde der reguläre Spielbetrieb Unter den Linden nach einer mehrwöchigen Pause am 7. Dezember wieder aufgenommen. Insgesamt zählte die von Stardirigent Daniel Barenboim geführte Oper dieses Jahr knapp 160 000 Besucher. Weitere 45 000 kamen den Angaben zufolge zu internationalen Gastspiel-Konzerten in Paris, New York, Wien, Hamburg und Dresden. Das 11. Open-Air-Konzert der Staatskapelle unter dem Motto "Staatsoper für alle" hatte auf dem Bebelplatz ebenfalls rund 45 000 Besucher.

Shalev fordert neue Verhandlung über Jerusalem

Die Autorin wünscht sich auch mehr gegenseitigen Respekt

Die Verfasserin der Romane "Liebesleben" und "Schmerz" schlägt in der "Süddeutschen Zeitung" einen Kompromiss vor: Der westliche Teil Jerusalems solle die Hauptstadt Israels und der östliche Teil die Haupstadt eines palästinensischen Staates sein. Shalev nannte Jerusalem eine "verschlossene Stadt", in der die Grenzen zwischen den Religionen sehr deutlich seien. Die Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als israelische Haupstadt anzuerkennen, habe sie überrascht. "Warum diese Entscheidung jetzt gefällt wurde, ist nicht nachvollziehbar." Sie sei zugleich gerührt gewesen, "denn Jerusalem war schon vor über 3.000 Jahren die Hauptstadt des jüdischen Volks. Lange, bevor es das Christentum oder den Islam gab."

US-Filmeditor Thomas Stanford gestorben

Mit "West Side Story" gewann Stanford einen Oscar

Der in Deutschland geborene US-Filmeditor und Oscar-Gewinner Thomas Stanford ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Wie seine Familie in einer Todesanzeige mitteilte, starb Stanford bereits am 23. Dezember. Die Familie nannte keine Todesursache. Stanford habe ein "langes und glückliches Leben" gehabt, hieß es in der Anzeige. Stanford wurde in Deutschland geboren und war in der Schweiz und England zur Schule gegangen, bevor er in die USA auswanderte. 1962 erhielt er einen Oscar für seine Arbeit an "West Side Story".

Israel gibt Unesco-Austritt offiziell bekannt

Land will sich bis Ende 2018 zurückziehen

Israel hat offiziell seinen Austritt aus der UN-Kulturorganisation Unesco mitgeteilt. Generaldirektorin Azoulay bestätigte, ein entsprechendes Schreiben erhalten zu haben, wonach Israel die Organisation Ende kommenden Jahres verlässt. Sie betonte, dass sie diesen Schritt zutiefst bedauert. Die USA und Israel hatten im Oktober ihren Austritt aus der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur angekündigt. Washington hatte dies damit begründet, dass die Unesco in zunehmendem Maße anti-israelische Positionen vertrete. Dem schloss sich Israel an. Nach der Aufnahme Palästinas in die Unesco 2011 hatten die USA bereits ihre Beitragszahlungen gestoppt.

Krimiautorin Sue Grafton gestorben

US-Schriftstellerin wurde durch Alphabet-Reihe bekannt

Die US-Krimischriftstellerin Sue Grafton ist tot. Sie sei in der vergangenen Nacht nach schwerer Krankheit im kalifornischen Santa Barbara gestorben, teilte ihre Tochter mit. Grafton wurde 77 Jahre alt. Die Schriftstellerin wurde vor allem mit ihren Alphabet-Krimis bekannt. Der erste Band "A wie Alibi" wurde 1982 veröffentlicht. Der bislang letzte Band "Y is for Yesterday" erschien in diesem Jahr und wurde noch nicht ins Deutsche übersetzt.

Ringo Starr und Barry Gibb zu Rittern geschlagen

Auch Schauspieler Hugh Laurie und Rapper Wiley sind jetzt "Sirs"

Ex-Beatle Ringo Starr und Barry Gibb, einziges noch lebendes Mitglied der Band "Bee Gees", sind in den Ritterstand erhoben worden. Die traditionellen britischen Neujahrs-Ehrungen wurden gestern bekannt gegeben. Neben den beiden Musik-Legenden wurde die Ehre unter anderen auch dem Schauspieler Hugh Laurie und dem Rapper Wiley zuteil. Die männlichen Geehrten tragen nun den Titel "Sir", die weiblichen dürfen sich "Dame" nennen.

Letztes Silvesterkonzert mit Rattle als Chef

Abschied von den Berliner Philharmonikern

Sir Simon Rattle tritt zum letzten Mal als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker bei dem traditionellen Silvesterkonzert des Orchesters auf. Als Stargast wird an diesem Sonntag die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato singen, die unter anderem die Orchesterlieder von Richard Strauss aufführen wird, wie die Philharmoniker mitteilten. Rattle, der seit 2002 an der Spitze des Orchesters steht, hört zum Ende der Saison nach 15 Jahren auf und widmet sich dann ganz dem London Symphony Orchestra, wo er seit Beginn dieser Spielzeit im Wechsel mit Berlin als Chef tätig ist. In der übernächsten Saison, vom Sommer 2019 an, wird dann Kirill Petrenko, zur Zeit an der Bayerischen Staatsoper, Rattles Nachfolger. Das Silvesterkonzert wird am 31.Dezember ab 17.00 Uhr in mehr als 230 Kinos in Europa live übertragen, ab 17.30 Uhr sendet live das RBB-Kulturradio, ab 18.45 Uhr dann leicht zeitversetzt der Kulturkanal arte.

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